NA KLAR! Wir Kinder haben Rechte!

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Kinder- und Familienfest auf dem Friedensplatz

Am heutigen Samstag, 14. September, gab es auf dem Friedensplatz vor dem Rathaus ein großes Kinder- und Familienfest. Bei einer Kooperationsveranstaltung der Dortmunder Einrichtungen der öffentlichen und freien Jugendhilfe gab es unter dem Motto „NA KLAR! Wir Kinder haben Rechte“ in der Zeit von 11 bis 16 ein internationales Bühnen- und an rund 30 Mitmache-Ständen vor allem für die kleinen BesucherInnen ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm.

Das Programm richtete sich an Kinder zwischen drei und zwölf Jahren und deren erwachsene BegleiterInnen und stand unter der Federführung des Jugendamtes der Stadt Dortmund.

Bunt und international war das Bühnenprogramm und an den vielen unterschiedlichen Ständen konnten die Kinder spielen, ihre Kreativität oder ihre Geschicklichkeit zeigen, sich austoben aber auch ausruhen. k

Hintergrund: Kinder haben Rechte
Mit dem Motto „Kinder haben Rechte“ wollen UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk (im Kinderrechtsjahr), Bund, Länder und Kommunen dazu aufrufen, mehr Möglichkeiten zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Die Kinderrechtsorganisationen appellieren an Politikerinnen und Politiker, die Meinung der nachwachsenden Generation ernst zu nehmen und ihre Belange bei Entscheidungen, die sie betreffen, durchgehend zu berücksichtigen.

In Dortmund vertritt u.a. das „Büro für Kinder- und Jugendinteressen“ im Jugendamt die Interessen von Kindern und Jugendlichen bei städtischem Planen und Handeln und bindet sie in die Planung ein.

Das Missverständnis des Tages
Gott sei Dank nicht mitten auf dem Friedensplatz oder direkt an der Bühne, allerdings gut wahrnehmbar, hatte sich am Rande des Alten Rathauses ein Autohändler aufgebaut und stellte vier Geländewagen zur Schau. Man könnte meinen, das sei in diesen Tagen besonders mutig gewesen. Mitnichten. Es war vermutlich gedankenlos – so gedankenlos, wie wir die Autoindustrie kennen. Und insoweit auch aufschlussreich, denn Hersteller und Händler scheinen zu glauben, es gehe immer weiter wie bisher.

Ein junger Mann, mit einem Stand auf dem Familientag in unmittelbarer Nähe des Autohändlers vertreten, antwortete auf die Frage, was er denn zu diesem Stand in seiner Nachbarschaft sage, lediglich, das sei nicht seine Baustelle!

 

Hinweis: Zur Vergrößerung der Fotos bitte anklicken!

 

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