Dortmund setzt deutliches Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus

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Nachhaltiger Protest gegen Nazis in der Nordstadt und anderswo

„Es ist ein cooles Zeichen, dass so viele Leute auf der Straße sind!“, oder  „Das darf gerne wiederholt werden“, das waren häufig zu hörende Meinungen von TeilnehmerInnen über die heutige Demo gegen Nazis. Über 2000 Menschen waren gekommen, um ein deutliches Zeichen zu setzen.

Mickerige 60 Nazis hatte ihr Vorhaben durch die Nordstadt zu ziehen, kurzfristig geändert und demonstrierten in der Gerichtsstraße für einen einsitzenden Gesinnungsgenossen.

Nach Mitteilung der Polizei befindet sich ein bekannter Dortmunder Rechtsextremist nach einem Angriff auf einen 27-Jährigen am vergangenen Samstag, 12. Oktober, in Dorstfeld in Untersuchungshaft. Aus diesem Grund wurde der ursprünglich für die Nordstadt  angemeldete Aufzug vom Anmelder der Versammlung in das Gerichtsviertel der östlichen Innenstadt verlegt und die Inhaftierung zum Thema gemacht.

Das verbuchten die TeilnehmerInnen der Demo gegen Nazis schon als einen ersten Erfolg, änderten kurzfristig den Ablauf und machten sich auch auf den Weg in die Gerichtsstraße.

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