Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn und Kraft Unternehmensverbund wollen miteinander kooperieren

Nobby Dickel weiht Stufen-Hopper für „Löwenzahn” ein

Barrierefreies Bauen ist schon seit vielen Jahren eine Frage der Ehre für viele Bauherren. Aber es gibt auch Altbauten, bei denen es gar nicht so einfach ist, nachträglich für barrierefreie Erreichbarkeit zu sorgen. Die möglichen Lösungen sind oft verbunden mit hohem Aufwand und nicht unerheblichen Kosten. Ein Problem für Mieter im Bestand. Ein Beispiel hierfür ist der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn, der im November im Hinterhaus an der Dresdener Straße 15 ein neues Domizil fand, das allerdings einen Haken hat: es gibt keine ebenerdige Erreichbarkeit der Räumlichkeiten. Die Kosten für eine Rampe hätten das Budget des spendenfinanzierten Vereins gesprengt. Und auch motorbetriebene Außenfahrstühle sind zu teuer und zu aufwendig.

Einweihung des ScalaMobils bei Löwenzahn. Mit dabei: Julian Kraft, Magnus Linnhoff, Violete Ridjic und ihr 17-jähriger Sohn Filip sowie BVB-Stadionsprecher Nobby Dickel.

Zufällig erfuhr Magnus Linnhoff, Gesamtvertriebsleiter des Kraft Unternehmensverbundes kürzlich  von dem Problem und fand eine äußerst effiziente Lösung: den Treppensteiger „ScalaMobil“ für Rollstuhlfahrer, mit dem die Rollis unproblematisch über alle vorhandenen Treppen transportiert werden können. Er versprach, das System im Löwenzahn-Hinterhaus zu installieren – kostenlos. Das war natürlich eine große Freude für das Team des Ambulanten Kinderhospizdienstes, denn nun kann auch zum barrierefreien Besuch von „Löenzahn“ eingeladen werden.

„Für uns ist dies eine fantastische Erweiterung der Möglichkeiten vor Ort,“ freute sich Dietlinde Eberts, Koordinatorin von Löwenzahn. Julian Kraft, Leiter der Kraft Reha- und Orthopädie-Technik, weihte mit dem 17-jährigen Filip Ridjic das ScalaMobil ein und führte die Technik vor. Mit von der Partie war BVB-Stadionsprecher Nobby Dickel, der dem Kraft Unternehmensverbund seit langer Zeit verbunden ist.
Das ScalaMobil ist leicht zu bedienen und äußerst flexibel einsetzbar. Es kann im Auto transportiert und dadurch bei verschiedenen Aktivitäten eingesetzt werden – auch  an Orten, an denen es keine  barrierefreien Zugänge gibt.

Die Einweihung des ScalaMobils soll der Beginn einer weiterreichenden Kooperation zwischen dem Ambulantem Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn und dem Kraft Unternehmensverbund sein.

Quelle und Foto: „Löwenzahn”
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