Musik in Coronazeiten

JeKits – Jedem Kind ein Instrument, Tanzen und Singen

Lernen und Ausüben von Musik aller Art ist in Coronazeiten besonders schwierig – vor allem, wenn es sich dabei um Kinder handelt. Allerdings zwingt die Situation alle Beteiligten, fantasievoll neue Ansätze zu entwicklen und und zu erproben, wie Kinder und Jugendliche in ihrer musikalischen Entwicklung gefördert und begleitet werden.

Genau das wird im angehängten „Mosaik-Video“ deutlich. Die Mengederin Susanna Biosca – Musiklehrerin an der Musikschule Dortmund – hat es zusammengestellt und bündelt damit eine Initiative, die gemeinsam mit KollegInnen der Musikschule entstanden ist. Mitwirkende und zugleich Hauptakteure: 40 Grundschulkinder – Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren, die sich vor allem im Rahmen des Bildungsprogramms „JeKits“ den Zugang zur Geige erschließen. Die SchülerInnen kennen dieses Instrument zum Teil erst seit drei Monaten. Sie haben den Umgang mit dem Instrument am Beispiel des aus Südamerika stammenden Kinderliedes „Tingalayo“ geübt und später einzeln aufgenommen. Dazu haben sie selbständig zu einer Grundmelodie ihre Stimme eingespielt. Das erforderte eine Menge Konzentration und Durchhaltevermögen; so mal eben wäre das nicht zu schaffen gewesen. Die Mühe hat sich gelohnt, wie der Zusammenschnitt aller Aufnahmen zeigt.

Auch Susanna Biosca ist hocherfreut: „Ich finde das Engagement der Kinder, der Eltern, die das Projekt unterstützt haben und das der beteiligten MusiklehrerInnen außergewöhnlich. Für mich ein tolles Beispiel, dass Musik auch in schwierigen Lebenslagen den Zusammenhalt fördert und zu außergewöhnlichen Leistungen anspornen kann.“

 

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