Schüler*innen aus Lütgendortmund spenden für Kinderhospizarbeit
Der große Aktionstag hat Tradition an der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Lütgendortmund. Einmal im Jahr suchen sich alle Schülerinnen und Schüler eine Tätigkeit aus, in der sie sich außerhalb der Schulbank engagieren können und mithelfen: den Großeltern beim Einkaufen, den Eltern im Büro oder den Nachbarn bei der Gartenarbeit. Ein Drittel des symbolischen Geldes, das die Schülerinnen und Schüler für ihre tatkräftigen Dienste erhielten, spendeten sie jetzt erneut an die Deutschen Kinderhospiz Dienste – in diesem Jahr stolze 3360 Euro.Birgit Lindstedt von den Deutschen Kinderhospiz Diensten, die das Geld gemeinsam mit Bärenbotschafter Hope symbolisch in Form eines Schecks entgegennahm, war überwältigt von der großen Spendensumme und richtete dankende Worte an die Schülerinnen und Schüler: „Mit jedem Lächeln, das wir anderen schenken, mit jeder Stunde, die wir anderen widmen, mit jeder Anstrengung, die wir für andere auf uns nehmen, wächst unsere eigene Menschlichkeit – und Ihr Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen zeigt uns zum wiederholten Mal, dass Engagement und Mitgefühl nichts mit Lebensjahren zu tun haben. Hilfe und Unterstützung für diejenigen, die es am meisten benötigen, sind eine Frage der Herzensbildung und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung – ganz besonders in unseren aktuell ziemlich rauen Zeiten. Ich bin glücklich und immer wieder berührt, Euch an unserer Seite und der Seite unserer Familien zu wissen“, so Birgit Lindstedt, die auch die vielen Fragen der Schüler*innen zum Thema ambulante Kinderhospizarbeit beantwortete.
Den Spendenaktionstag an der Heinrich-Böll-Gesamtschule gibt es seit mehr als 20 Jahren. Wie in den Jahren zuvor hatten sich die Kinder und Jugendlichen, die nicht nur aus Dortmund, sondern auch aus Bochum kommen, gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern über verschiedene soziale Einrichtungen und Projekte in ihrer Stadt informiert und demokratisch bei einer Wahl abgestimmt, welche Projekte sie mit dem symbolisch erwirtschafteten Geld unterstützen wollten: Ihre Wahl fiel dabei abermals auch auf die Kinderhospizarbeit in Dortmund, in der sich das Team der Deutschen Kinderhospiz Dienste mit einem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst und einem eigenen Kinder- und Jugendtrauerzentrum („Möwe“) engagiert.