Der Jahresabschluss 2025 der Stadtentwässerung Dortmund sowie der Lagebericht waren Thema in der Sitzung des Verwaltungsvorstandes am Dienstag. Aus dem Bericht geht hervor, dass der Eigenbetrieb einen Jahresüberschuss in Höhe von insgesamt rund 33 Mio. Euro erwirtschaftet hat. Von dieser Summe sind 26,8 Mio. Euro bereits im Wirtschaftsjahr 2025 als Vorabgewinnausschüttung an den Kernhaushalt erstattet wurden. Der Restbetrag in Höhe von 6,1 Mio. Euro wird im laufenden Jahr abgeführt.
Aufgaben verändern sich stetig
Zum Standardgeschäft der Stadtentwässerung gehören Kanalbau, Kanalsanierung sowie Kanal- und Gewässerunterhaltung – doch die Entwicklung und das Umfeld der Stadtentwässerung verändern sich stetig. Ein Beispiel sind die Veränderungen, die der Klimawandel mit sich bringt. So erfordern Starkregenereignisse einen bewussten Umgang mit Niederschlagswasser.
Enge Zusammenarbeit mit der EGLV
Während die Aufgaben ständig wachsen, bleibt das Personal nahezu gleich. Um diese Herausforderung zu bewältigen, setzt der Eigenbetrieb unter anderem auf die Vergabe von Kanalsanierungsprojekten an externe Projektträger und optimiert die internen Abläufe im Abwasserbetrieb.
Zusätzlich arbeitet der Eigenbetrieb Stadtentwässerung eng mit Emschergenossenschaft und dem Lippeverband (EGLV) zusammen, um den Hochwasserschutz zu verbessern und eine klimaresiliente Siedlungsentwässerung sicherzustellen.