Der Musik-Stammtisch Dortmund diskutiert am Dienstag, 9. Juni, ab 19 Uhr im domicil Dortmund, Hansastraße 7–11, das Thema „Barrierefreie und inklusive Konzert- und Veranstaltungsformate – verstehen, planen und umsetzen“. Bei dem öffentlichen Podiums-Talks diskutieren Fachleute aus den Bereichen Barrierefreiheit, Inklusion und Kulturarbeit über Herausforderungen, Lösungsansätze und bewährte Praxisbeispiele. Der Eintritt ist frei.
Zugang, Beteiligung, Nachhaltigkeit
Es geht um Fragen, die Veranstalterinnen und Veranstalter, Kulturschaffende und Interessierte gleichermaßen beschäftigen: Was bedeutet Barrierefreiheit konkret? Was macht ein Veranstaltungsformat wirklich inklusiv? Welche Anforderungen sind bei Planung, Booking, Kommunikation, Infrastruktur und Ablauf zu berücksichtigen? Die Gesprächsrunde nimmt unter anderem die räumliche und kommunikative Zugänglichkeit von Kulturveranstaltungen in den Blick, die Beteiligung von Menschen mit Behinderung an Planungs- und Entscheidungsprozessen sowie die Entwicklung nachhaltiger Inklusionsstrategien. Auch die Rolle von Awareness-Teams und die Förderung einer inklusiven Kulturpraxis sind Thema.
Austausch mit Expertinnen und Experten
Gemeinsam mit dem Publikum diskutieren die Gäste über Wege zu mehr kultureller Teilhabe und darüber, wie inklusive Veranstaltungsformate erfolgreich umgesetzt werden können. Die Diskussionspartner*innen sind unter anderem Dorit Remmert (gesamtkunstwerk e.V.), Thorsten Hesse (Pinc Music Kollektiv), Anna Reizbikh (Musikerin, Tonstudio13), die Moderation übernimmt Didi Stahlschmidt.
Live-Showcase: Systemlieferant
Für die Livemusik sorgt das Duo Systemlieferant. Marco Rudolph (Gesang, Gitarre) und Guido Schlösser (Keyboard, Gesang) präsentieren einen ebenso gefühlvollen wie pointierten Mix eigener deutschsprachiger Songs. Mit markanten Melodien und Texten voller Alltagsbeobachtungen verbinden sie Nachdenkliches mit Ironie, Sarkasmus und einem Augenzwinkern.
