Arbeiten finden ab Anfang Juli in Holzwickede und Dortmund statt. Emschergenossenschaft weist auf Sicherheitsgefahren im abgesperrten Baustellenbereich hin
Für die Asphaltierung des Emscher-Weges wird zunächst die obere Schicht des vorhandenen Betriebsweges abgezogen. Im Anschluss erfolgen eine Aufschotterung und Verdichtung des Weges mit Recycling-Material. Hierbei kann es teilweise auch zu Erschütterungen kommen. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis.
Nach der Aufschotterung und Verdichtung wird eine Asphalttrag- sowie Deckschicht aufgebracht. Nach Aushärtung der Asphaltflächen wird noch eine sogenannte Bitumenschicht aufgespritzt, in die ein helles Moränesplittgemisch eingewalzt wird. Diese Schicht sorgt später unter anderem dafür, dass sich der Asphalt in den Sommermonaten nicht aufheizt. Zirka zwei Wochen später wird die bearbeitete Fläche noch einmal mit einem Besenwagen abgefegt, um eventuelle Reststeinchen zu beseitigen.
Parallel zu den Asphaltarbeiten wird die Emschergenossenschaft die Beschilderung des Emscher-Weges erneuern. Erst nach Abschluss aller Arbeiten wird der dann fertiggestellte Betriebsweg als Rad- und Fußweg für die Öffentlichkeit freigegeben.
Sicherheitshinweise
Die Emschergenossenschaft weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Betreten der Baustellenbereiche für Unbefugte strengstens verboten und mit Gefahren verbunden ist. Da der Recycling-Schotter auch Glas- und Porzellanscherben enthalten kann, können diese – solange der Weg nicht vollständig verdichtet, eingewalzt und fertiggestellt ist – zu Beschädigungen an Fahrradreifen sowie zu Schnittverletzungen an Hundepfoten führen.
Quer gespannte Höhenschnüre können darüber hinaus zu Stürzen und schweren Verletzungen bei unbefugtem Betreten/Befahren führen. Zudem ist jederzeit mit Schwerlastverkehr durch Lastwagen oder Radladern zu rechnen.
Die Emschergenossenschaft weist auch darauf hin, dass die Verbotsschilder für Spazierende und Radfahrende auch dann gelten, wenn die Absperrungen zeitweise für den Baustellenverkehr – und nur für den Baustellenverkehr – geöffnet werden.
Emschergenossenschaft
Am 14. Dezember 1899 als erster deutscher Wasserwirtschaftsverband gegründet, ist die Emschergenossenschaft heute gemeinsam mit dem 1926 gegründeten Lippeverband Deutschlands größter Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken. Die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Unternehmens sind die Abwasserentsorgung, der Hochwasserschutz sowie die Klimafolgenanpassung. Ihr bekanntestes Projekt ist der Emscher-Umbau (1992-2021), bei dem die Emschergenossenschaft im Herzen des Ruhrgebietes eine moderne Abwasserinfrastruktur baute. Dafür wurden 436 Kilometer an neuen unterirdischen Abwasserkanälen verlegt und vier Großkläranlagen gebaut. Rund 340 Kilometer an Gewässern werden insgesamt renaturiert. Parallel entstanden in enger Kooperation mit den kommunalen Partnern über 360 Kilometer an Rad- und Fußwegen, die das neue blaugrüne Leben an der Emscher und ihren Nebenläufen erleb- und erfahrbar machen. www.eglv.de