Landschaften im Wandel

SPD-Ratsfraktion   besichtigt  Hochwasserrückhaltebecken  Ellinghausen  und
informiert sich über den Emscher-Umbau

Das Hochwasserrückhaltebecken in Dortmund-Ellinghausen zeigt eindrucksvoll,
wie  Hochwasserschutz,  Renaturierung  und Stadtentwicklung zusammengedacht
werden   können.   Im   Rahmen   ihrer   Sommertour  informierte  sich  die
SPD-Ratsfraktion  am  12.  August bei einer Führung durch Mitarbeitende der
Emschergenossenschaft  und  Lippeverband  (EGLV)  über  die Anlage und ihre
Bedeutung für Dortmund und die Region.

Das  Rückhaltebecken  schützt bei starken Niederschlägen vor Hochwasser und
schafft  gleichzeitig  wertvolle  Lebensräume  für  Tiere und Pflanzen. Die
Renaturierung  wertet die Landschaft auf und schafft neue Möglichkeiten für
Naherholung. Damit profitieren nicht nur Natur und Umwelt, sondern auch die
Menschen in Dortmund und der Region.

Im  anschließenden  Gespräch  auf  dem  Hof Emscherauen wurde deutlich, wie
umfassend  der  gesamte  Wandel  durch  den Emscher-Umbau ist. Das weltweit
einmalige  Großprojekt  hat  unter  anderem  rund  328  Kilometer  Gewässer
revitalisiert  und  rund  200  Kilometer  Radwege  geschaffen.  Aus ehemals
unzugänglichen  Bereichen sind neue Erholungsräume entstanden. Gleichzeitig
wurden   Impulse   für   Stadtentwicklung,   Umweltbildung,  Tourismus  und
Gesundheitsförderung   gesetzt.  Auch  die  Rückkehr  des  Bibers  ist  ein
sichtbares Zeichen für die ökologische Entwicklung der Region.

„Die  EGLV  leistet  für unsere Stadt und die gesamte Region weit mehr, als
Entwässerung  und  Hochwasserschutz  sicherzustellen“,  sind sich Sebastian
Kieninger  und Detlev Lachmann, die Sprecher der SPD-Ratsfraktion im AKUSW,
einig. „Der Emscher-Umbau zeigt, welche Chancen entstehen, wenn ökologische
Entwicklung, Hochwasserschutz und die Lebensqualität der Menschen gemeinsam
gedacht  werden.  Die  Arbeit  der  EGLV hat unsere Stadt und das nördliche
Ruhrgebiet nachhaltig verändert.“

Foto © Carmen Stahl
v.l.n.r.: Sebastian Kieninger, Christina Alexandrowiz, Dirk Goosmann, Petra
Paplewsky, Detlev Lachmann, Marthe Pflüger, Fabian Erstfeld, Alexander
Knickmeier (EGLV), Detlef Adam, Hannah Bollig (EGLV)