SPD-Ratsfraktion im Botanischen Garten Rombergpark
Natur erleben, Pflanzen entdecken und dabei etwas lernen: Der Botanische
Garten Rombergpark verbindet Erholung mit Umweltbildung. Bei ihrer
Sommertour informierte sich die SPD-Ratsfraktion im Gärtnerischen Betrieb
der Parkanlagen der Sport- und Freizeitbetriebe über aktuelle Projekte und
die Pläne für die Zukunft.Der Botanische Garten Rombergpark beherbergt verschiedene Arboreten, eine
der weltweit größten Magnolien- und Birkensammlungen sowie eine der größten
Freiland-Orchideensammlungen Deutschlands. Auch das kontinuierlich
erweiterte Herbarium inklusive der Samen- und Zapfensammlungen aus aller
Welt trägt zur besonderen Bedeutung des Parks bei. Gleichzeitig bieten die
vielfältigen Anlagen Lebensraum für zahlreiche Vogel- und Tierarten und
leisten einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität.
Bei der Führung durch die Anlagen wurde deutlich, wie Umweltbildung hier
künftig noch stärker mit Erlebnis und Spaß verbunden wird. So entsteht
derzeit ein „Gefängnis“ für invasive Pflanzenarten, in dem Besucher*innen
auf humorvolle Weise lernen können, welche Pflanzen sich nicht
unkontrolliert ausbreiten sollen. Auch die geplante Neugestaltung der
Gewächshäuser zu sogenannten Show-Häusern soll Wissen über Pflanzen auf
unterhaltsame Weise vermitteln.
Für die Zukunft sind weitere Projekte geplant: Unter anderem soll ein
bisheriges baufälliges Gebäude mit Aufenthaltsräumen durch einen Neubau mit
Ausstellungsflächen für Bildung und weitere Sammlungen ersetzt werden. Die
neuen Angebote sollen insbesondere Kindern einen spielerischen Zugang zu
Natur und Pflanzen ermöglichen und kostenlos besucht werden können. Beim
Neubau soll zudem zukünftig die vorhandene Geothermie als Wärmequelle für
die angrenzenden Gebäude genutzt werden.
„Der Botanische Garten Rombergpark zeigt, dass Umweltbildung nicht trocken
sein muss. Natur zu erleben, Wissen zu vermitteln und dabei neugierig zu
machen, ist ein großer Wert für unsere Stadt“, sagt Carla Neumann-Lieven,
Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion.
Foto © Carmen Stahl
v.l.n.r.: Carla Neumann-Lieven, Detlev Lachmann