Mit E-Mobilität in die Zukunft

SPD-Ratsfraktion besucht Busbetriebshof Brünninghausen

Zum  Fuhrpark  von DSW21 am Busbetriebshof Brünninghausen gehören insgesamt
184 Busse, darunter inzwischen 30 Elektrobusse. Bei einem Rundgang über den
Betriebshof  erhielt  die SPD-Ratsfraktion Einblicke in den Busbetrieb, die
Umstellung auf E-Mobilität und die Herausforderungen der kommenden Jahre.

 

Die  Umstellung  auf  Elektrobusse wurde bei DSW21 zunächst im Jahr 2024 im
Rahmen  einer  Pilotphase  erprobt.  Inzwischen  sind  die Fahrzeuge fester
Bestandteil  des Fuhrparks und werden insbesondere auf stark frequentierten
Linien  eingesetzt.  Sie  haben eine Reichweite von rund 210 Kilometern und
werden  auf  dem  Betriebshof  geladen. Für den reibungslosen Betrieb wurde
zudem  eine  Umsteigestelle  eingerichtet,  an  der  leere Busse durch voll
geladene  Fahrzeuge  ersetzt  werden  können.  Sieben  weitere Elektrobusse
wurden kürzlich bestellt und werden im Jahr 2027 ausgeliefert.

Der  Umstieg  auf E-Mobilität bedeutet dabei mehr als die Anschaffung neuer
Fahrzeuge.  Die  rund  120 Mitarbeitenden am Standort müssen für die Arbeit
mit der neuen Technik entsprechend qualifiziert werden. Gleichzeitig müssen
Werkstatthallen  angepasst  und Ladeinfrastruktur ausgebaut werden. Für das
kommende   Jahr   sind   unter  anderem  18  weitere  Ladepunkte  in  einer
Werkstatthalle geplant.

Auch  die  Arbeitsbedingungen  der  Beschäftigten  sollen weiter verbessert
werden.   Geplant   sind   ein   neuer  Sozialtrakt  mit  Aufenthalts-  und
Pausenräumen  sowie  zusätzliche  Räume für den Ausbildungsbereich. „Es ist
beeindruckend   zu   sehen,   wie   hier  die  Umstellung  auf  E-Mobilität
vorangetrieben  und  gleichzeitig  in  gute  Arbeitsbedingungen  investiert
wird“,  sagt  Christina  Alexandrowiz,  verkehrspolitische  Sprecherin  der
SPD-Ratsfraktion.  „Wir  setzen uns als SPD dafür ein, dass die Menschen in
Dortmund auch künftig auf einen guten und verlässlichen ÖPNV zählen können.
Gerade  angesichts  der  schwierigen  Finanzierungslage  müssen  wir  dafür
sorgen, dass der öffentliche Nahverkehr langfristig gesichert bleibt.“

Foto © Carmen Stahl
v.l.n.r.: Jürgen Böttcher (DSW21), Sebastian Kieninger, Andreas Lieven,
Michael Zumdick (DSW21), Sylvia Uehlendahl (Stadt Dortmund), Stefanie
Wendt, Uwe Kaminski, Carla Neumann-Lieven, Bianca Cajetan, Marthe Pflüger,
Detlev Lachmann, Fabian Erstfeld, Torsten Heymann, Jörg Jacoby (DSW21),
Olaf Schlienkamp, Christina Alexandrowiz