Auch in diesem Jahr findet wieder am Tag der Deutschen Einheit (03.10.) der traditionelle Schnadegang des Heimatvereins Mengede statt. Das Ziel ist unsere Nachbargemeinde Ickern, die bis 1928 zu Mengede gehörte.

Start ist um 10:30 Uhr an unserem Heimathaus. An den restaurierten Grundmauern des „Hauses Mengede“ vorbei führt uns der Weg über den Emscher Radweg zur Siegenstraße in die Mengeder Heide. Am Birkenweg geht es auf dem Fußweg zur Rittershofer Straße und zum ehemalige „Heideröschen“ und weiter zum „Jüdischen Friedhof“. Hier, wo wir 2014 einen QR-Code angebracht haben, machen wir eine kleine Pause mit einem kurzen geschichtlichen Rückblick.
Am Ende der Siegenstraße geht`s durch den Wald über den Rapensweg zum AGORA Kulturzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ickern 1+2, wo unsere wohlverdiente Pause ansteht. Für das leibliche Wohl ist mit Gegrilltem und Erfrischungsgetränken gesorgt.
Natürlich darf auch das „berühmt-berüchtigte“ Streitgespräch nicht fehlen. Thema ist die Zugehörigkeit von Ickern zu Castrop- Rauxel (oder besser doch zu Mengede). Darüber werden der Bürgermeister Rajko Kravanja und Hans- Ulrich Peuser trefflich streiten. Als Örtlichkeit bietet sich das wunderschöne Amphitheater an, es sind reichlich Sitzplätze vorhanden.
Gut erholt machen wir uns dann auf den Rückweg. Über die Rittershofer Straße, entlang dem Rückhaltebecken der Emscher, kommen wir zum „Stationskreuz der Fronleichnamsprozessionen“, das von unserem Heimatverein gepflegt wird. Auch hier steht eine kurze Pause mit Erläuterungen an.
Die letzte Etappe vorbei am Birkenwäldchen und dem Kommunalfriedhof führt uns über die Siegenstraße zurück zum Heimathaus, das wir nach knapp 10 km erreichen.
Bei einer ausgiebigen Pause kann man sich erholen und den schönen Schnadegang resümieren.
Hans-Ulrich Peuser