Aktionstag für Kinderhospitzarbeit

Reifenwechsel, Pferdebox-Ausmisten, Büroarbeit

 Schüler*innen aus Lütgendortmund spenden nach Aktionstag
erneut für Kinderhospizarbeit 

Einen Tag lang „arbeiten“ wie die Erwachsenen und nach dem Aktionstag mit einer Spende des symbolischen Stundenlohns etwas Gutes tun: Das hat an der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Lütgendortmund Tradition.

Einmal im Jahr suchen sich alle Schülerinnen und Schüler eine Tätigkeit aus, bei der sie sich außerhalb der Schulbank am Aktionstag engagieren können und mithelfen: am Pferdestall beim Ausmisten der Boxen, den Eltern im Büro beim Einsortieren von Formularen oder im ehemaligen Kindergarten. Ein Drittel des symbolischen Geldes, das die Schülerinnen und Schüler für ihre tatkräftigen Dienste erhielten, spendeten sie jetzt zum dritten Mal in Folge an die Deutschen Kinderhospiz Dienste – in diesem Jahr stolze 2350 Euro.

Birgit Lindstedt von den Deutschen Kinderhospiz Diensten, die das Geld gemeinsam mit Bärenbotschafter Hope symbolisch in Form eines Schecks entgegennahm, war abermals überwältigt von der großen Spendensumme und richtete dankende Worte an die Schülerinnen und Schüler: „Ihr könnt stolz auf Euch sein, dass Ihr so einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft und für die darin lebenden schwerstkranken Kinder und ihre Familien leistet. Mit Eurer Spende helft Ihr uns, den Familien eine Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Ich bin glücklich und immer wieder berührt, Euch an unserer Seite und der Seite unserer Familien zu wissen“, so Birgit Lindstedt, die sich sichtlich freute, im dritten Jahr in Folge einen Anruf von der Schule erhalten und erfahren zu haben, dass sich die Schüler*innen und Schüler erneut demokratisch für eine Spende an die Deutschen Kinderhospiz Dienste ausgesprochen hatten. 

Quelle: Deutsche Kinderhospiz Dienste / Simke Strobler