Über 110 Privatgärten öffnen ihre Pforten

Ruhrgebiet. Der größte Gemeinschaftsgarten der Region in Bochum, das älteste Permakulturprojekt Deutschlands in Dortmund, die kleinste Schwertlilienzucht der Welt in Duisburg – am kommenden Wochenende, am 13. und 14. Juni, heißt es wieder „Hereinspaziert!“: Mehr als 110 Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer im Ruhrgebiet öffnen im Rahmen der Offenen Gartenpforte Ruhrgebiet ihre privaten grünen Oasen für interessierte Besucherinnen und Besucher.
Bereits zum zweiten Mal nach dem erfolgreichen Auftakt 2025 findet die Offene Gartenpforte Ruhrgebiet statt. Mit über 110 Gärten beteiligen sich rund doppelt so viele Gartenfreundinnen und Gartenfreunde wie bei der ersten Ausgabe. Besonders viele Gärten sind in Dortmund (22), Duisburg (11), Hamm (10), Kamp-Lintfort (9) und Essen (8) zu besichtigen.

Zwischen 11 und 17 Uhr öffnen die Teilnehmenden ihre Gartenpforten und gewähren Einblicke in eine beeindruckende Vielfalt privater Gartenkultur. Zu entdecken gibt es kleine Reihenhausgärten, naturnahe Oasen, kreative Familiengärten, Nutzgärten zur Selbstversorgung, kunstvoll gestaltete Skulpturengärten oder große, beinahe parkähnliche Anlagen. Auch ein Palmengarten ist Teil der Veranstaltung.
„Die Offene Gartenpforte zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und lebendig die private Gartenkultur in unserer Region ist. Die teilnehmenden Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer teilen nicht nur ihre Gärten, sondern auch ihre Erfahrungen, Ideen und ihre Begeisterung für das Gärtnern. Genau dieser Austausch macht die Veranstaltung so besonders“, sagt Friederike Faas, Abteilungsleiterin der Mitmachebene MEIN GARTEN der IGA 2027.
„Hinter Hecken, Mauern und Zäunen verbergen sich oftmals wahre Paradiese“, ergänzt Svenja Hoch vom Grünflächenamt der Stadt Hamm, die die Veranstaltung vor Ort mit organisiert. „Die Offene Gartenpforte macht diese Vielfalt sichtbar und bringt Menschen miteinander ins Gespräch. Gleichzeitig zeigen die Gärten, was mit Engagement, Kreativität und Begeisterung möglich ist. Das ist eine große Bereicherung für unsere Stadt und eine wunderbare Gelegenheit, das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger zu würdigen.“

Im Mittelpunkt der Offenen Gartenpforte Ruhrgebiet stehen Begegnungen, Inspiration und der Austausch unter Gartenbegeisterten. Viele der teilnehmenden Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer schätzen besonders die Gespräche mit Gleichgesinnten und die Möglichkeit, neue Ideen und Anregungen mitzunehmen.
Der Besuch aller teilnehmenden Gärten ist kostenlos. Eine interaktive Karte mit allen Standorten sowie Informationen zu den einzelnen Gärten stehen online zur Verfügung: www.iga2027.ruhr/offene-gartenpforte-ruhrgebiet
Im ursprünglichen Sinne des karitativen Gedankens der Offenen Gartenpforte wurden beim letzten Netzwerktreffen der Offenen Gartenpforte von den Teilnehmenden drei Spendenziele ausgewählt, für die während der Offenen Gartenpforte 2026 gemeinsam Spenden gesammelt werden könnten: Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V., Tierheime in Duisburg, Dortmund und Gelsenkirchen und der Freundeskreis e.V. IGA 2027. Jede Spende ist freiwillig und den teilnehmenden Gärten steht es natürlich weiterhin frei, für eigene Spendenziele zu sammeln.
Quelle: IGA 2027; Fotos: Weichelt / Gesella / Kreklau