Urbanes Leben im Stadtbezirk
Impressionen von Pero Orep
HeldengedenkenDer Mensch braucht Helden. Leute wie den Wüstenfuchs Rommel oder die drogenverwöhnte eiskalte Russin Kamila Walijewa, Männer wie den Knast-Bruder Uli Hoeneß, den Tiefseetaucher Wladimir Putin oder die sozialdemokratische Sparbüchse Gerhard Schröder, aber auch die Intensivpflegerin Racuta Popescu im Krankenhaus Esslingen, die nach 44 Stunden Dauereinsatz und einer Impfung zusammengebrochen ist. Helden sind nie Privatpersonen.
Nehmen wir Schröder – er bleibt, ob wir das wollen oder nicht, Repräsentant unseres Staates, dessen Regierung er mal führen musste. Keiner muss sauer sein, weil er noch ein elf Quadratmeter großes Büro in Berlin hat und sich von seinem Chauffeur in einem alten Skoda Camicaze ab und an nach Hause fahren lässt. Anders das 15-jährige Wunderkind Kamila Walijewa (47 kg, eigentlich gar keine Russin, sondern eine liebenswerte Tatarin!), das schon mit zwei Jahren von seiner Mutter aufs Glatteis geführt wurde. Der Tatar (Islam!) ernährt sich tagsüber mit Pferdeschinken und stark gesüßtem Tee, abends gibt’s Etschpotschmack: Mehr Doping ist nicht möglich.

„Pappkameraden“ ist der Titel der kleinen Ausstellung, die vom morgigen 16. Februar bis zum 20. März im Glaskasten auf der UZWEI im Dortmunder U zu sehen ist. Präsentiert werden die Arbeiten von Audrey, Maxim, Ayse, Kai, Thierno, Nick, Pey, Precious, Theo, Peter, Luana, Ninelle: SchülerInnen aus der Funke-Grundschule in Dorstfeld, die mit allen fünf Sinnen gearbeitet und figurative Ausdrucksmöglichkeiten erkundet haben.

Am Freitagabend war ich in einer sehr ehrlichen Kneipe in der Berliner Hermannstraße. Ein großes Schultheiss für 2,40 Euro. Fair. Der Abend war heftig und ging lang. Um sechs Uhr morgens waren wir betrunken. Der Abend in dieser Kneipe war wahnsinnig erleichternd. Ich lebe in einer 7er-WG. Niemand weiß, wie es sein kann, dass wir bisher von Covid verschont geblieben sind. Ich bin dreimal geimpft, hatte nach sehr viel Rückzug in den vergangenen Wellen psychisch mit der Isolation zu kämpfen, und denke heute: Wenn es mich jetzt, in der Omikronwelle, erwischt, dann ist das so.

mit Stefan Keim
Die kulturelle Veranstaltungsreihe im Mengeder Burghof wird im neuen Jahr fortgesetzt.Wir erinnern uns:
„Melange“, die „Literarische Gesellschaft zur Förderung der Kaffeehauskultur“, hat vor einigen Jahren bereits mit dem damaligen Café „Froschkönig“ zusammengearbeitet. Damals hat Anna Scheele, die heutige Pächterin des „Burghofs“, im „Froschkönig“ als Köchin gearbeitet. Das ist schon etwa 10 Jahre her, aber alle Beteiligten haben noch eine gute Erinnerung an die frühere Zusammenarbeit, und so lag es nahe, das Projekt in Mengede wieder aufleben zu lassen. Der Vorverkauf ist angelaufen. (K.N.)

Ratten sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktive Tiere mit überaus großer Anpassungsfähigkeit. Sie besiedeln alle Lebensräume und halten sich als Kulturfolger in der Nähe des Menschen auf. Da sie sich durch eine hohe Fortpflanzungsrate auszeichnen, erhebliche wirtschaftliche Schäden anrichten und als Krankheitsüberträger in Betracht kommen, muss der Befall in erträglichen Grenzen gehalten werden. Die Rattenbekämpfung ist und bleibt somit eine Daueraufgabe.


THEATERSTÜCK UNVOLLKOMMEN
17.02.2022 um 19.30 Uhr

Richard Utech, BV-Mitglied;
Volker Radick und
Mario Faderewski, Vorstandsmitglieder SPD OV Nette,
Detlef Adam, Ratsmitglied
Unter der Überschrift:
Qualität: ungenügend.
Die Bahn investiert Milliarden in Schallschutzwände. Ein Hersteller soll – trotz Warnungen an den Konzern – jahrelang Pfusch geliefert haben
hat das Magazin Der Spiegel in dessen Ausgabe vom 11.12.2021 über Schallschutzwände der Firma Foster Metallbau GmbH berichtet, die eine ungenügende Qualität aufweisen sollen. Der Ortsverein Nette der SPD hat diesen Spiegel-Bericht aufgegriffen. Es soll sich dabei um Schallschutzwände handeln,
die in den vergangenen Jahren entlang von Bahnstrecken verbaut worden sind und laut bisherigen Planungen auch zukünftig weiter verbaut werden sollen. Laut einem Gutachten, das die Deutsche Bahn selber in Auftrag gegeben hatte, erfüllen die Schallschutzwände der oben genannten Firma nicht die technischen Vorgaben und wiesen eine ungenügende Qualität auf.


Der EDA wurde als Pilotprojekt von Ordnungs- und Umweltamt der Stadt Dortmund gemeinsam mit der EDG Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) entwickelt und im September 2020 an den Start gebracht. In regelmäßigen Abständen informiert der EDA und weitere AnsprechpartnerInnen von Ordnungs- bzw. Umweltamt und der EDG und stehen für Fragen zur Verfügung. Gern geben sie dabei Info-Materialien aus und nehmen Anregungen und Hinweise entgegen.

Foto: Umweltamt der Stadt Dortmund
Am 31. Januar 2019 und am 23. Januar 2022 wurde an dieser Stelle über Open- Source- Saatgut informiert. Die vorgestellte Open-Source – Tomate Sunviva ist bei vielen Interessierten auf positive Resonanz gestoßen und wird beim Verein „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“ als kommunales Musterbeispiel für Biodiversität geführt. Seit 2018 organisiert das Umweltamt die Öffentlichkeitsarbeit und auch die Verteilung des Saatgutes an BürgerInnen. Weiterlesen


In den Osterferien 2022 geht es wieder ins „Haus am See“ nach Hausdülmen/Münsterland. Dort führt die Noah Kirchengemeinde in der Zeit vom 18.4. – 24.4. eine Freizeit für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren durch. Das Haus und seine Umgebung bieten beste Möglichkeiten zum Aufenthalt – vor allem zum Spielen.