MENGEDE: InTakt!

Das Stadtbezirksportal für Bodelschwingh, Groppenbruch, Mengede, Nette, Oestrich, Schwieringhausen und Westerfilde

MENGEDE: InTakt!

Vom Acker bis auf den Teller: Kita-Kinder erleben Solidarische Landwirtschaft

Selbst gepflückt schmeckt‘s doch am besten: Heute (6. Juli) haben Kinder zweier FABIDO-Einrichtungen auf dem Acker der Solidarischen Landwirtschaft Kümper Heide die Ernte eingebracht. Die fleißigen kleinen Hände haben heute Rote Bete aus der Erde geholt. Morgen könnten die in den Kitas schon zu einem Salat verarbeitet werden. Weiterlesen

Dortmund macht den Klimaschutz zur eigenen Mission

Dortmund macht den Klimaschutz zur eigenen Mission und lädt zur Auftaktveranstaltung „Mission Klima“ ein. Nach dem Erhalt des EU-Mission Labels stellt die Stadt ihre nächsten Schritte auf dem Weg zur Klimaneutralität vor. Die Europäische Kommission hat den Dortmunder Klimastadtvertrag mit dem Label der EU-Mission „100 klimaneutrale und intelligente Städte“ ausgezeichnet. Jetzt soll der Dortmunder Weg sichtbar und von einer breiten Mehrheit mit Leben gefüllt werden.

Daher lädt die Stadt Dortmund zu einer Auftaktveranstaltung
am Dienstag, 14. Juli, ein.

Mit der Überreichung des EU-Mission Labels Ende Mai in Turin hat Umweltdezernent Stefan Szuggat die Plakette nach Dortmund gebracht. Diese Sichtbarkeit auf europäischer Bühne soll jetzt auch in der Stadt sichtbar werden.
Die Auftaktveranstaltung mit Bürgermeister Norbert Schilff findet am Dienstag, 14. Juli, in der Bürgerhalle des Rathauses ab 17:30 Uhr statt. Einlass ist ab 16:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Kapazitäten ist eine Anmeldung erforderlich. Sie ist über diesen Link möglich: Auftaktveranstaltung Mission Klima – Stadt Dortmund Weiterlesen

Halbzeit im Jubiläumsjahr – DORTMUND MUSIK.education blickt nach vorn

Jubiläumsveranstaltungen machen musikalische Bildung erlebbar – Input für die Zukunft gewünschtDas Jubiläumsjahr von DORTMUND MUSIK.education hat mit einem ausverkauften Festkonzert und einem Aktionstag mit mehr als 2.500 Gästen seinen bisherigen Höhepunkt erreicht. Bis Dezember folgen weitere Konzerte – und erste Ideen für die Zukunft. Weiterlesen

BUND zum Haushaltsentwurf 2027: Neuer Angriff auf Klimaschutz

Zum Entwurf des Bundeshaushalts 2027, der heute vom Kabinett beschlossen wird, kommentiert Tina Löffelsend, Abteilungsleiterin Klimaschutz beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

„Der Haushaltentwurf von Finanzminister Klingbeil ist der nächste Angriff von Schwarz-Rot auf den Klimaschutz. Die erste Hitzewelle des Sommers ist gerade überstanden, der Handlungsbedarf ist überdeutlich und der Finanzminister kürzt die ohnehin zu knappen Mittel im Klimafonds. Dabei braucht es mehr Geld für Gebäudesanierung, klimafreundliche Heizungen und ein besseres Angebot bei Bussen und Bahnen. Anstatt Haushaltslöcher mit Klimaschutzgeldern zu stopfen, sollte die Regierung klimaschädliche Subventionen abbauen – wie mit einer Reform der Dienstwagenbesteuerung oder dem Ende der Energiesteuerbefreiung von Kerosin. Das wäre zukunftsorientierte Politik.

Mit diesem Haushaltsentwurf entzieht die Bundesregierung dem Klimaschutz systematisch Geld, wo deutlich mehr Mittel nötig wären. Die Einnahmen aus dem europäischen Emissionshandel müssen für Klimaschutz verwendet werden. Die Bundesregierung begibt sich auf rechtlich dünnes Eis, wenn sie die Hälfte der Einnahmen jetzt einfach in den Haushalt umleitet. Zugleich plant sie den nationalen CO2-Preis für das nächste Jahr einzufrieren und reißt sehenden Auges ein weiteres Loch in ihre Klimafinanzen. Die eigentlich zusätzlichen Mittel aus dem Sondervermögen werden so zur Makulatur.“

Mehr Informationen:

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist mit mehr als 676.000 Mitgliedern und Unterstützer*innen einer der größten Umweltverbände Deutschlands. Seit über 50 Jahren engagiert er sich unter anderem für eine ökologische Landwirtschaft, den Klimaschutz, den Schutz bedrohter Arten, des Waldes und des Wassers. Finanziert durch Spenden und Mitgliedsbeiträge ist der BUND unabhängig von Politik und Wirtschaft.

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Nicole Anton (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band Dreiländereck Bayern-Sachsen-Thüringen“

Prominente Paten heben Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band Dreiländereck Bayern-Sachsen-Thüringen“ aus der Taufe

  • Offizieller Startschuss für das dreijährige Naturschutzprojekt
  • Grünes Band ist einzigartige Erinnerungslandschaft und lebendiges Symbol für Frieden, Freiheit und Demokratie
  • Grünes Band steht auf deutscher Vorschlagsliste für eine UNESCO Welterbestätte

Ausstellungsankündigung in der Kompressorenhalle der Kokerei Hansa

„Giganten & Kunst“ – Skulpturenprojekt des BBK Westfalen in der Kompressorenhalle der Kokerei Hansa

Mit der Ausstellung „Giganten & Kunst“ verwandelt der BBK Westfalen vom 12. Juli bis 30. August 2026 die Kompressorenhalle der Kokerei Hansa in einen eindrucksvollen Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst. Zwölf Künstlerinnen und Künstler präsentieren insgesamt 20 Skulpturen, Installationen, Objekte und Lichtkunstwerke inmitten der historischen Maschinen und schaffen damit einen spannenden Dialog zwischen Industriedenkmal, Geschichte und Gegenwart.

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Bereit zum Entern, Piraten!

Die neue Hansekogge am Günter-Samtlebe-Platz steht bereit für einen abenteuerlichen Spielsommer

Viele Familien werden es beim Stadtbummel schon bemerkt haben: Der Bauzaun am Spielplatz Günter-Samtlebe-Platz ist verschwunden. Das neue hölzerne Spielschiff darf nun geentert und bespielt werden. Mit dem großen Spielgerät in Form einer Kogge erinnert die Stadt an Dortmunds Zeit als Hansestadt. Weiterlesen

Gute Verkehrslösung für das Schulquartier Hacheney schaffen

SPD-Ratsfraktion schlägt Prüfung
eines zusätzlichen Stadtbahnhalts vor

Die  SPD-Ratsfraktion  Dortmund  hat  mit  einem  Prüfauftrag  einen  neuen
Vorschlag  eingebracht,  um das angrenzende Wohngebiet rund um das geplante
Schulquartier in Hacheney vor zusätzlichen Verkehrsbelastungen zu schützen.
Der  Antrag wurde im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und
Wohnen von den demokratischen Fraktionen und Gruppen unterstützt. Weiterlesen

Trotz trockenem Juni: Starkregen an sechs Tagen

Auswertung von Niederschlagsdaten durch Emschergenossenschaft und Lippeverband
Emscher-Lippe-Region. Nach der Auswertung der Temperaturdaten für den vergangenen Monat, die den gefühlten Eindruck der „Wüstenhitze“ an Emscher und Lippe bestätigte, haben die regionalen Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) nun auch die Niederschlagsdaten des Juni 2026 ausgewertet. Wie erwartet lagen die Gebietsmittel der Regenmengen in den Einzugsgebieten von Emscher und Lippe im Juni deutlich unter den 130-jährigen Mitteln – im Emscher-Gebiet stärker als im Lippe-Gebiet. Trotz der geringen Gesamtmengen hat es dennoch im Schnitt an 15 von 30 Tagen geregnet. An sechs Tagen haben EGLV sogar Starkregenereignisse registriert.
Im Emscher-Gebiet fielen im Mittel 39,6 mm Niederschlag (130-jähriges Mittel = 74 mm; ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter). Im Lippe-Gebiet liegt das Gebietsmittel über 20 mm höher. Trotzdem bleibt die Menge deutlich unter dem langjährigen Mittel. Dort fielen im Juni 61,2 mm Niederschlag (130-jähriges Mittel = 71 mm). Die Gewitterlagen trafen das Lippe-Gebiet öfter und kräftiger als das Emscher-Gebiet. Insgesamt registrierten Emschergenossenschaft und Lippeverband im Juni an sechs Tagen Starkregenereignisse.

Die Monatsmengen liegen in den Verbandsgebieten zwischen 31,3 mm Niederschlag an der Station Pumpwerk Bottrop-Eigen und 80,8 mm an der Station Kläranlage Haltern-Mitte in der Stadt Haltern am See. Die großen Unterschiede ergeben sich durch die lokalen Gewitter. Die höchste Tagessumme wurde im Juni am 20.6. erreicht. An diesem Tag fiel an der Station Kläranlage Haltern-Mitte eine Niederschlagsmenge von 28,7 mm. Die höchste Tagesmenge im Emscher-Gebiet wurde in Duisburg-Aldenrade erreicht: Am 4.6. fiel an der Station Pumpwerk Duisburg-Hülsermanngraben eine Tagessumme von 15,4 mm.

Auswertung der Temperaturdaten
Emschergenossenschaft und Lippeverband erfassen permanent nicht nur die Niederschlagsdaten und Wasserstände in ihren Gewässern, sondern auch die Temperaturen in ihren Einzugsgebieten. Ganz aktuell haben die Wasserwirtschaftler*innen von EGLV die Daten aus der zweiten Hälfte des Juni 2026 unter die Lupe genommen und konkret auf Sommertage, heiße Tage und Wüstentage heruntergebrochen. Der beobachtete Zeitraum war von einer äußerst intensiven Hitzephase geprägt.

Im Betrachtungszeitraum vom 15. bis zum 30 Juni lag seit dem 16. Juni die tägliche maximale Lufttemperatur über 25 Grad Celsius, was der allgemeinen Definition nach sogenannten „Sommertagen“ entsprach.

Im Zeitraum zwischen dem 18. Juni und dem 28. Juni – und damit an gleich elf Tagen in Folge – betrug die tägliche maximale Lufttemperatur mindestens 30 Grad Celsius, meistens aber sogar noch deutlich mehr. Diese Werte werden als „heiße Tage“ definiert. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) kann bereits ab drei aufeinanderfolgenden heißen Tagen von einer „Hitzewelle“ gesprochen werden – bei elf solcher heißen Tage war die Hitzewelle damit mehr als belegt.

Zwischen dem 24. Juni. und dem 27. Juni betrug die tägliche maximale Lufttemperatur sogar entweder mindestens 35 Grad Celsius oder mehr – diese Werte definieren einen „extrem heißen Tag“ bzw. „Wüstentag“.

Als absolutes Temperaturmaximum wurden am 26. Juni gleich an vier Stationen von Emschergenossenschaft und Lippeverband – und zwar in Bottrop, Dinslaken, Dülmen und Hamm – ein Wert von 39,4 Grad Celsius erreicht. Dieser Wert ist der höchste Juni-Wert, den EGLV an ihren Stationen bisher aufgezeichnet haben. Insgesamt betrachtet handelt es sich um den dritthöchsten Maximalwert nach 41,4 Grad Celsius am 25. Juli 2019 und 39,7 Grad Celsius am 8. August 2003.

Hohe Temperaturen können negative Folgen für Böden und Gewässer haben. In Flüssen und Bächen kann es durch die Gefahr von Niedrigwasserständen zu einer Reduzierung des Sauerstoffgehaltes kommen, was aquatische Lebewesen beeinträchtigen könnte. Eine Austrocknung von Böden kann wiederum zur Folge haben, dass diese bei plötzlich auftretendem Starkregen kein Wasser aufnehmen können, wodurch die Überflutungsgefahr steigt. Die nun im Juni beobachteten – und ohne Zweifel auch gefühlten – Temperaturentwicklungen bekräftigen einmal mehr die Erfordernis, das Schwammstadt-Prinzip in der Region umzusetzen und die Städte und Kreise in der Emscher-Lippe-Region klimaresilient zu gestalten. Wenn es einmal regnet, dann sollte dieses Wasser nicht in der Schmutzwasserkanalisation landen, sondern vor Ort versickern oder in Gewässer abgeleitet werden. Auf diese Weise würden die Wasserkörper (Grundwasser, Flüsse und Bäche) und Böden gestärkt und an die Folgen des Klimawandels angepasst – sie wären künftig resilienter und weniger anfällig bei heißeren Temperaturen.

Zahlreiche Projekte für ein nachhaltiges Regenwassermanagement setzen Emschergenossenschaft und Lippeverband gemeinsam mit ihren Mitgliedskommunen unter dem Dach der Zukunftsinitiative Klima.Werk um. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.klima-werk.de.

Emschergenossenschaft und Lippeverband
Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben. Die Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke naturnah um. Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de