
Reinhard Alff – Selbstporträ

„Lumpen, Eisen, Knochen und Papier – ausgeschlagne Zähne sammeln wir“: Was ham‘ wa das gerne gesungen, wenn die Lumpensammler kamen! Die Lumpensammler meiner Jugend hatten natürlich ihren Bezirke ganz genau abgesteckt – und wehe, die Konkurrenz sammelte dort. Dann gab’s was auf die Fresse. Wer Glück hatte, konnte aus sicherer Entfernung zugucken, es gab ja kein Fernsehen, allenfalls Volksempfänger und Gerüchteküchen. Zoff unter Haderlumpen: Und am Ende wurden alle von der Polizei verprügelt. Schön ist die Jugendzeit, sie kommt nicht mehr …
Gemeinsame Pressemitteilung von SPD, DIE GRÜNEN & Volt und DIE LINKE &
Tierschutzpartei vom 02.12.2025
Mit scharfer Kritik reagieren die Fraktionen von SPD, DIE GRÜNEN & Volt und
DIE LINKE & Tierschutzpartei auf die vermeintliche Anweisung von
Oberbürgermeister Kalouti, den städtischen Zuschuss für den
Drogenkonsumraum am Grafenhof künftig nur noch jährlich statt wie bisher
über fünf Jahre zu bewilligen. Diese kurzsichtige Änderung gefährdet eine
unverzichtbare Säule der Dortmunder Drogenhilfe – und trifft ausgerechnet
die Menschen, die ohnehin am härtesten kämpfen müssen. Weiterlesen
Verwaltung übernimmt GRÜNE Vorschläge
zur Vereinfachung des Verfahrens
Die bisher eingerichteten vier temporären Schulstraßen in Dortmund sind ein Erfolg.
Das hatte bereits eine erste Evaluation der Verwaltung im September gezeigt.
Durch die zeitweise Sperrung der Straßen an drei Grundschulen und einer Förderschule kam es zu einer Reduzierung des Pkw-Verkehrsaufkommens, einer deutlicheren Sichtbarkeit und Priorisierung des Fuß- und Radverkehrs, einem sichereren, selbstständigeren und entspannteren Ankommen der Kinder sowie einer gesteigerten Sensibilität von Eltern und Anwohner*innen. Grundlage der Einrichtung der Schulstraßen waren unter anderem Anträge der damaligen GRÜNEN Fraktion.
Wir, die Fraktionen und Gruppen von SPD, Die Grünen & Volt, Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei und Die PARTEI, nehmen die Aufhebung des Beschlusses „Erklärung des Rates – Wir sind die Brandmauer“ durch die Bezirksregierung Arnsberg mit Bedauern zur Kenntnis. Zugleich bekräftigen wir, dass es sich um eine frei gefasste Absichtserklärung gehandelt hat, die die gemeinsame Haltung der Ratsmitglieder widerspiegelt. Diese Haltung bleibt bestehen – auch ohne Organbeschluss.