Stuttgarter Spätzünder – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Stuttgarter Spätzünder 

Während ukrainische Flüchtlinge mit Klaviermusik in Polen empfangen werden, weist das Land Flüchtlinge aus anderen Ländern aus rassistischen Motiven ab, stellte meine polnische Freundin Zara neulich fest. Die Welt ist nun mal ungerecht, sagte ich ihr, sonst wär‘ sie ein Paradies, und das will auch wieder niemand. Sie etwas gerechter zu machen, führt schnell zu Streit.

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Gleichstellungsbüros der Stadt Dortmund und der TU Dortmund starten Politikprogramm

She for Democracy: Jetzt bewerben

Die Hälfte der Gesellschaft besteht aus Frauen, dennoch liegt der Frauenanteil sowohl im Bundestag als auch im Rat der Stadt Dortmund bei ungefähr einem Drittel. Parität ist jedoch wichtig, damit vielfältige Sichtweisen eingebracht und die Bedürfnisse aller Geschlechter im gleichen Umfang berücksichtigt werden können.

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Gesprächsangebot für Angehörige von Menschen mit Demenz

Angehörigengruppe Bodelschwingh tagt jeden letzten Montag im Monat

In dieser Gruppe treffen sich regelmäßig alle vier Wochen Betroffene, die demenzkranke Angehörige begleiten, zum persönlichen Erfahrungsaustausch. Dabei können über die Herausforderungen im Alltag, die Sorgen und Nöte in vertrauensvoller Runde besprochen werden.

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Denkmal des Monats März 2023

Ofenanlage aus dem Mittelalter am Gänsemarkt ist Denkmal des Monats März 2023

Mit der Neuverlegung der Fernwärmeleitungen der DEW21 öffnet sich an vielen Stellen der Innenstadt ein „Fenster“, das einen Blick auf die vielschichtige Geschichte Dortmunds erlaubt. So auch in der Straße „Gänsemarkt“ im Klosterviertel. Denn bei den Schachtarbeiten wurde dort ein mittelalterlicher Ofen samt einer Vielzahl verkohlter Getreidekörner freigelegt. Nach dem Abschluss der wissenschaftlichen Auswertungen erhebt die Denkmalbehörde den seltenen Fund zum Denkmal des Monats März 2023.

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Lichter aus für den Naturschutz – mit den Themenschwerpunkten Landwirtschaft und Ernährung

Vielfältiges Programm bei der WWF Earth Hour in Dortmund

Die WWF Earth Hour ist die weltweit größte Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz. Rund um den Globus werden zum 17. Mal Millionen Menschen, Städte, Unternehmen und Institutionen für eine Stunde das Licht ausschalten und so gemeinsam ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten setzen. Das länderübergreifende Abschalten von Licht für eine Stunde erfolgt am 25. März um 20:30 Uhr und setzt dann ein sichtbares Zeichen für Forderungen, dass ein besserer Schutz der Ökosysteme und mehr Maßnahmen gegen die Klimakrise erreicht werden müssen.

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Gedenkveranstaltung am 15.März ’23 in den Wagenhallen Stuttgart (Deportationen der Sinti und Roma 1943)

Vom Wert der Menschenrechte: Rom heißt Mensch

Von Peter Grohmann*

Registriert. Verraten. Verkauft. Verhaftet. Geschlagen. Gefoltert.
Geprügelt. Gequält. Gestorben. Verdurstet. Verhungert. Ermordet.

Liebe Menschen,
Leben braucht Leben, Lebendigkeit, braucht Essen und Trinken und Liebe, braucht Einschlafen und Aufwachen im Frieden. Braucht Erkennen: Rom heißt Mensch. Leben braucht Freude und Freunde und Zuhören, Leben braucht Sprechen können, Singen, Musizieren, Träumen. Leben braucht ein Zuhause. Leben braucht Würde, braucht Würde für Dich und Deine Nachbarin, wo immer ihr lebt. Leben braucht Wärme und Sicherheit und Hoffnung und Zuversicht. Das gilt für Dein Leben, für ihr Leben, für sein Leben, wo immer ihr seid.

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Steinwache zeigt Ausstellung mit Geschichten von Sinte, Roma und Jenischen

„Klänge des Lebens“ vom 17. März – 25. Mai 2023

Wallfahrt in Altenberg 1965, dem ersten großen Treffen der Überlebenden nach dem Völkermord. (© Grancino Reinhardt)

In diesem Monat jährt sich die Deportation Dortmunder Sinte*zze und Rom*nja nach Auschwitz zum 80. Mal. Die Geschichte ihrer Verfolgung und des Völkermordes sind noch immer wenig bekannt – und ihre Diskriminierung dauert bis heute an. Die Gedenkstätte Steinwache zeigt vom 17. März bis zum 25. Mai 2023 die Ausstellung „Klänge des Lebens“.

 

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Spende der SPD-Ratsfraktion an Löwenzahn

Einen Scheck über 1066,00 Euro hat die SPD-Ratsfraktion dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst
Löwenzahn übergeben.

Der Betrag wurde beim diesjährigen Klausurwochenende Mitte Januar eingesammelt. „Mit dieser Spende möchten wir unsere Wertschätzung für die Kinderhospizarbeit ausdrücken. Zu wissen, dass allein in unserer Stadt 300 Kinder und Jugendliche lebensverkürzend erkrankt sind und es nur zwei ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste für sie gibt, zeigt, wie unverzichtbar diese Arbeit ist!“ drückte Carla Neumann-Lieven die Intention der Fraktion aus, den Verein Löwenzahn in diesem Jahr mit einer Spende zu unterstützen.

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Geld für Löwenzahn und Deutsche Kinderhospiz Dienste

Jogginghosentag und mehr – EmscherschülerInnen sammeln

Drei Aktionen haben 1335 Euro erbracht! Diese Summe haben die SchülerInnen der Emscherschule Aplerbeck jetzt an die Deutschen Kinderhospiz Dienste gespendet, zu denen auch der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund gehört. Weiterlesen

Emscher-Umbau als Blaupause für erfolgreiche Infrastrukturprojekte

Emscher Deusen; Foto: Archiv MIT

Emschergenossenschaft diskutiert Herausforderungen der Infrastrukturpolitik beim

Prof. Dr. Uli Paetzel, Lars Klingbeil, Dr. Dorothea Voss, Dr. Frank Dudda und Dr. Frank Obenaus.

Parlamentarischen Abend in Berlin

Deutschland steht in den kommenden Jahren vor einer ganzen Reihe von Herausforderungen: Die Energie- und Verkehrswende sowie die Klimaneutralität erfordern einen deutlichen Ausbau und Erhalt der Infrastrukturen im Land. Wie können die Bedingungen für Infrastrukturprojekte verbessert werden? Wie lassen sich bestehende Verfahren sinnvoll beschleunigen, ohne die Belange des Naturschutzes zu gefährden und welche Rolle können Infrastrukturgenossenschaften spielen? Weiterlesen

TuS Eichlinghofen erhält Dr. Edith Peritz-Preis

Trainerinnen Anna Krupp und Dr. Eva Barth wurden am Internationalen Frauentag für ehrenamtliches Engagement
mit dem Gleichstellungspreis ausgezeichnet

Fußball ist in Deutschland der Breitensport. Er begeistert, unabhängig von Alter, Geschlecht, gesellschaftlicher Stellung oder ethnischer Herkunft. Die Hauptakteur*innen spiegeln den Gesellschaftsquerschnitt allerdings vor allem in einem Aspekt nicht wider: nämlich im Geschlecht. Von Bundesliga bis Kreisliga sind mit extremer Mehrheit Männer auf dem Sportplatz und in den leitenden Positionen von Vereinen zu beobachten. Weiterlesen