Udo Lindenberg positioniert sich und fordert zur Prüfung des AFD-Programms auf

Udo Lindenberg positioniert sich und fordert zur Prüfung
des AFD-Programms auf


Warnung vor den Folgen der Umsetzung

Von Diethelm Textoris

Am kommenden Sonntag wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Meinungsumfragen sehen die AFD weit vorn. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass sie die absolute Mehrheit erreicht. Einer, der die unklare Aussprache als sein Markenzeichen entwickelt hat, der aber immer ein Mann der klaren Worte geblieben ist, warnt auf Instagram und Facebook vor dieser Partei und fordert die Wählerinnen und Wähler auf, sich das Programm doch einmal genauer anzusehen: Udo Lindenberg.
Der Rockmusiker, Maler, Songwriter, Schriftsteller, Träger von zwei Bundesverdienstkreuzen und Ehrenbürger der Stadt Hamburg ist bekannt für sein gesellschaftspolitisches Engagement. Dabei nutzt er seine Bekanntheit immer wieder für Appelle für Frieden, Toleranz und Umweltschutz und gegen Ausgrenzung, Hass und Rechtsextremismus.
In seinem jüngsten Aufruf kommt vor allem auch seine Sorge um unsere gesellschaftlichen Errungenschaften und die Demokratie zum Ausdruck. Bei uns stehen im Augenblick zwar keine Wahlen an, wir drucken seine Mahnung als Aufforderung zum Nachdenken an alle, die vielleicht mit dem Gedanken spielen, bei einer der nächsten Wahlen ihr Kreuz rechts neben der Demokratie zu machen.   (Foto: 

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Liebe Leute 

Von Udo Lindenberg 

Am Sonntag ist Wahl, und ja, ich weiß – die Schnauze ist voll. Schnauze voll von Parteien, die seit Jahren erzählen, dass alles besser wird – dabei wird nur alles teurer, Krieg und Krisen überall, und auf nix ist Verlass. Aber deshalb umso wichtiger: Check bitte ganz genau, wo du dein Kreuz machst; so Detektiv Coolmann mäßig, mit der großen Lupe aufs Kleingedruckte. Nimm die Sonnenbrille ab und schau dir genau an, was dir versprochen wird: Nicht das Plakat, den Spruch, den Wut-Button – sondern das Programm. Weil da steht oft was ganz anderes als auf der Verpackung!!
Also:
1. „WIR SENKEN DIE STEUERN!“ klingt super. Aber die Frage ist: für wen? Von den AfD-Steuerplänen profitieren vor allem die Reichen – mit einem Jahreseinkommen über 200.000 Euro! Und die Erbschaftsteuer soll ja komplett weg. also nur geil für Familien mit nem Millionenvermögen.
2. UND DANN DIE WAFFEN: „keine weiteren Verschärfungen des Waffenrechts“ klingt ja erstmal harmlos. Aber wollen wir wirklich mehr Waffen in unserer Gesellschaft? So wie in Amerika, wo Schusswaffen zum Alltag gehören – und selbst Kinder in der Schule lernen, was bei einem Amoklauf zu tun ist…?! Dann doch lieber Gitarren statt Knarren, unsere Devise.
3. „WIR MACHEN DIE GRENZEN DICHT“ heißt übersetzt: mehr Aufwand, mehr Kosten, massive Kontrollen, Wartezeiten, Lkw-Schlangen. Und das betrifft nicht nur die Geflüchteten, sondern auch den Lkw-Fahrer, den Pendler, den Handwerker. Die Familie, die mal eben nach Polen fährt. Den Betrieb, der seine Ware über die Grenze bekommt. Totales Chaos und wirtschaftlicher Overkill. Genau wie die Forderung:
4. RAUS AUS DER EU – was ist mit Arbeitsplätzen, Handel, Urlaub, Studium, Familie, Nachbarn, und ja: Auch FRIEDEN?!! Großbritannien hat inzwischen erkannt, was für ein Riesenfehler der Brexit war.. Nee. Lass mal lieber zusammenhalten.
5. „SCHLUSS MIT KLIMASCHUTZ!“ Echt jetzt? Der Planet brennt und wir erleben es alle live und direkt! Ständige Hitzewellen, Dürren, Starkregen, Hochwasser, Waldbrände, Sturmfluten. Mehr Druck auf Landwirtschaft und Lebensmittelpreise. Mehr Katastrophen. Aber da scheint die AfD richtig Bock drauf zu haben. Weil das Problem verschwindet ja nicht, indem man das Wort „Klimaschutz“ aus dem Programm streicht. Checken wir nich. Wir würden lieber überleben.
6. DAS WORT, BEI DEM MAN GENAU HINSCHAUEN SOLLTE: „REMIGRATION“. Es gibt Aussagen von AfD-Politikern wie z.B. Björn Höcke, der von einem „großangelegten Remigrationsprojekt“ sprach, und davon, dass dabei eine Politik der „wohltemperierten Grausamkeit“ nötig sein könne. Also was genau soll da eigentlich passieren? Wer muss gehen? Nur Menschen ohne Bleiberecht, Menschen mit dauerhaftem Aufenthaltsrecht, was ist mit eingebürgerten Deutschen, und mit Menschen, die hier geboren sind? Dein italienischer Nachbar, Deine vietnamesische Kollegin, dein türkischer Freund? Was ist mit Menschen, die seit 50 Jahren hier leben und trotzdem einen ausländischen Namen haben? Wo zieht man die Linie? Und wer zieht sie??
Abgesehen von dieser rassistischen, menschenverachtenden Hetze wissen wir doch auch alle, wie dringend wir noch viel mehr Fachkräfte aus dem Ausland brauchen, nicht nur in Wissenschaft und Industrie, auch Pflegekräfte und medizinisches Fachpersonal, damit unser Sozialsystem nicht kollabiert!
UND JETZT MAL KLARTEXT, EL DETEKTIVO PANICO:
Du darfst diese Regierung verfluchen, auf alle Parteien wütend sein, radikale Veränderung fordern, und du hast absolut recht damit!! Aber Wut ist noch kein Wahlprogramm!! Und ein Protestkreuz kein Feuerlöscher. Also wenn dir jemand erzählt: „Mit der AfD wird alles besser“, frag ihn besser mal: „Für wen??“ Das ist manchmal die wichtigste politische Frage überhaupt. Und die Antwort: vermutlich nicht für dich. Und schon gar nicht für unser schönes Land und unsere hart erkämpfte Demokratie, unsere Verfassung, die unsere Würde und Freiheit sichert, auch die Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und Kunstfreiheit.

Es ist doch total klar: Wer Deutschland WIRKLICH liebt, wählt schwarz rot gold, gelb oder grün oder lila, aber definitiv NICHT blau. 

 Euer Udo und das Panikteam

Foto: Franz-Josef Fedrau

„Gesund an der Emscher!“ auf Glücksradtour

Kooperation von KNAPPSCHAFT und Emschergenossenschaft lädt im September zu geführten Fahrradtouren an der Emscher ein

Glücksradtouren
© Nikolai Wystrychowski/EGLV

Im September bieten die KNAPPSCHAFT und die Emschergenossenschaft zwei kostenlose Glücksradtouren entlang der Emscher an. Der Psychologe und begeisterte Radfahrer Nikolai Wystrychowski begibt sich in Dortmund und Castrop-Rauxel mit den Teilnehmenden auf die Suche nach Glücksmomenten. Das Angebot ist Teil der Kooperation „Gesund an der Emscher!“

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Lippeverband startet mit dem Bau zwölf weiterer Grundwasser-Messstellen in Dortmund-Wickede

Vorbereitende Arbeiten finden ab dem 7. September statt

Im Auftrag der Stadt Dortmund baut der Lippeverband 24 neue Grundwasser-Messstellen in Dortmund-Wickede. Nachdem im Juni und Juli bereits die ersten vier Messtellen gebaut wurden, starten ab dem 7. September die Arbeiten für zwölf weitere Messtellen. Dafür müssen die Fahrbahnen in den betroffenen Straßen eingeengt und die Gehwege teilweise gesperrt werden. Überwege für den Fußverkehr werden eingerichtet. Der Lippeverband bittet um Verständnis.

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Stadt Dortmund ruft zur Teilnahme am Fahrradklima-Test 2026 auf

Komfortabel radeln auf dem Rheinischen Esel: Der der beliebte und viel genutzte Geh- und Radweg hat von der Stadtgrenze Witten bis zur A45-Brücke auf einer Länge von etwa 960 Metern eine neue Decke erhalten.
© Stadt Dortmund / Hendrik Konietzny

Der ADFC-Fahrradklima-Test 2026 läuft noch bis zum 30. November. Die Stadt Dortmund ruft alle Radfahrenden dazu auf, sich an der bundesweiten Umfrage zu beteiligen. Ziel ist es, ein möglichst breites Meinungsbild zur Radverkehrssituation in Dortmund zu gewinnen.

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Grenzenlose Wärme – Refugee Relief Work gewinnt den Dortmunder Heimat-Preis 2026

Bei der Verleihung des Heimat-Preises 2026 mit Oberbürgermeister Alexander Kalouti wurde der Verein „Grenzenlose Wärme – Refugee Relief Work“ mit dem ersten Platz für ihr Projekt „Helping Hours“ ausgezeichnet.
© Stadt Dortmund / Andreas Buck

Das Projekt „Helping Hours“ ist mit dem diesjährigen Dortmunder Heimat-Preis ausgezeichnet worden. Mit rund 65 Prozent der Stimmen sicherte sich das Angebot des Vereins „Grenzenlose Wärme – Refugee Relief Work“ den ersten Platz in der Abstimmung und damit 7.500 Euro Preisgeld.

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Pressemitteilung der Ratsfraktionen SPD, Bündnis 90 / Die Grünen & Volt sowie Die Linke & Tierschutzpartei 

Gemeinsame Pressemitteilung der Ratsfraktionen SPD, Bündnis 90 / Die Grünen
& Volt sowie Die Linke & Tierschutzpartei 

Ratsfraktionen kritisieren OB Kalouti für Aussagen über aidshilfe Dortmund.
SPD,  Bündnis  90  /  Die  Grünen & Volt sowie Die Linke & Tierschutzpartei
weisen  Vorwürfe  des Oberbürgermeisters zurück und stellen sich hinter die
aidshilfe Dortmund .

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Trockenster Sommer an der Emscher seit Auswertungsbeginn

Auch im Lippeverbandsgebiet gehört der Sommer zur Top 10

Der August reiht sich in die Folge der zu trockenen Sommermonate ein. Bereits seit Juni liegen die Niederschlagsmengen deutlich unter dem langjährigen Mittel. Nun brach das Emscher-Gebiet seinen Trockenheitsrekord: Rang 1 der trockensten Sommer seit 1931. Der Sommer im Lippeverbandsgebiet erreicht Rang 6 der trockensten Sommer. Das belegen die hydrologischen Auswertungen von Emschergenossenschaft und Lippeverband.

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Dortmund würdigt wirtschaftliche Exzellenz: Der Unternehmerinnenpreis 2026 geht in die Bewerbungsphase

Die Nominierungsphase für den Unternehmerinnenpreis 2026 ist gestartet. Die Wirtschaftsförderung Dortmund sucht Unternehmerinnen, Selbstständige und Geschäftsführerinnen, die mit ihren Unternehmen einen spürbaren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt leisten. Sei es durch innovative Produkte, neue Geschäftsmodelle, erfolgreiche Wachstumsstrategien oder die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze.

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Für Europa in die Pedale treten: EU-Radtour geht in die nächste Runde

Jetzt anmelden und Europa daheim entdecken!

Das Europa-Radeln ist Teil der Europäischen Mobilitätswoche.
© Stadt Dortmund / Leopold Achilles

Wo zeigt sich Europa in Dortmund? Eine geführte Radtour am 21. September bietet den Teilnehmenden spannende Einblicke in EU-geförderte Projekte vor Ort und die internationalen Beziehungen der Stadt. Das „EuropaRadeln“ ist Teil der Europäischen Mobilitätswoche und kostet nichts.

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Dortmund feiert die Forschung: Zweite „Science Night“ macht Wissenschaft im U zum Erlebnis

Die Science Night lockt am 25. September ins Dortmunder U.
© Stadt Dortmund

Wissenschaft zum Staunen, Ausprobieren und Mitmachen: Bei der zweiten „Science Night“, der Dortmunder Nacht der Wissenschaften, verwandelt sich das Dortmunder U am Freitag, 25. September, in ein großes Forschungslabor. Rund 50 Partner bringen Experimente, Roboter, Künstliche Intelligenz, Musik, Kunst und Wissenschaft auf alle Etagen – von 16 Uhr bis tief in die Nacht.

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Bundesweiter Warntag: 66 LED-Tafeln des Parkleitsystems weisen erstmals auf Probealarm hin

Am Donnerstag, 10. September, findet der jährliche bundesweite Warntag statt. Um 11 Uhr schrillen in Dortmund 45 Sirenen und hunderttausende Handys. Zusätzlich gibt es eine Premiere: Die Stadt setzt die 66 LED-Tafeln des Parkleitsystems ein, um die Bürgerinnen und Bürger über den Probealarm zu informieren.

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