Musik-Stammtisch: Wenn Sägen singen und Musik zum Experiment wird

Podiums-Talk über die Bedeutung von experimenteller Musik in Dortmund

Beim Duo „Fragile“ mit Klara Ratajczak und Sara Buschulte treffen HandPan, Cello und singende Säge auf Piano, Melodica, Kazoo und Glockenspiel.
© Fragile

Beim Dortmunder Musik-Stammtisch diskutieren am Dienstag, 15. September, ab 19 Uhr Musiker*innen und Festivalmacher*innen, was experimentelle Musik heute bedeutet. Dazu gibt es im domicil, Hansastraße 7-11, ein Konzert des Duos „Fragile“ mit HandPan, Kazoo und singender Säge. Eintritt frei.

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So wird die Nordstadt grüner, kühler, schöner

Neues Klima- und Freiraumkonzept liefert Grundlagen für Planungen

„Nordstadt planen – grüner, kühler, schöner!“ heißt das neue Klima- und Freiraumkonzept für die Nordstadt. Es enthält eine gemeinsame städtische Handlungsstrategie und konkrete Checklisten für aktuelle und künftige Baumaßnahmen.

 

An dem neuen Konzept will die Stadt in den nächsten 10 bis 15 Jahren die Nutzung, Pflege und Weiterentwicklung der Grün- und Freiräume der Nordstadt ausrichten. Grundlegendes Ziel sind dabei lebendige, klimaangepasste und vielfältig nutzbare Orte. Wo es diese schon gibt, sollen sie gesichert und von Bebauung freigehalten werden. Wo sie fehlen, will die Stadt sie nach Möglichkeit ergänzen. Nach rund anderthalbjähriger Arbeit legt die Verwaltung das Konzept jetzt dem Rat zum Beschluss vor.

Analyse zeigt klaren Handlungsbedarf

Am Beginn des Prozesses stand die Erfassung des Ist-Zustands. Dabei erkannten die beauftragten Planungsbüros bgmr Landschaftsarchitektur und Reicher Haase Assoziierte klaren Handlungsbedarf: Durch die hohe Bevölkerungsdichte sind die Grünflächen der Nordstadt stark beansprucht. Teils werden sie so stark genutzt, dass die Grünräume selbst darunter leiden und ihre Qualität abnimmt. Zudem ist ein großer Teil der Fläche in der Nordstadt versiegelt, also zum Beispiel gepflastert oder asphaltiert. So entstehen viele Hitzeinseln, die sich an warmen Sommertagen sehr stark aufheizen und nachts kaum abkühlen. Das macht nicht nur den Aufenthalt unangenehm, sondern ist auch ungesund.

Kleinere Grünflächen in Quartieren stehen im Fokus

Einen wichtigen Gegenpol bilden zwar ausgedehnte Grünflächen wie der rund 35 Hektar große „Grüne Ring“, der auf dem früheren Gelände der Westfalenhütte entsteht. Doch das reicht nicht: Grüne, attraktive Aufenthaltsorte müssen in den Quartieren verfügbar sein, für die Bewohner*innen zu Fuß gut erreichbar. Im Fokus des Konzepts stehen daher kleinere Flächen innerhalb der Wohnquartiere.

Gemeinsames Konzept vieler Ämter

Im Jahr 2025 sammelten die Planer*innen die Wünsche, Ideen und Sorgen der Menschen, die in der Nordstadt leben. Wo ist es zu heiß, wo braucht es mehr Grün, wo muss sich anderes ändern? Der Input der Teilnehmenden bei zwei Abendveranstaltungen, einer Online-Beteiligung und mehreren Aktionen vor Ort floss in das Konzept ein.

Intensiv diskutiert wurde zudem innerhalb der Stadtverwaltung, denn es war klar: Nur ein Konzept, das alle planenden und bauenden Fachbereiche mittragen, wird Wirksamkeit entfalten. Das federführende Amt für Stadtneuerung band daher insbesondere das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt sowie das Grünflächen- und das Tiefbauamt eng ein.

Erste Projekte folgen bereits den entwickelten Prinzipien

Im Ergebnis steht ein gemeinsames Konzept, das Maßnahmen der Klimaanpassung, Grünraument­wicklung und für mehr Aufenthaltsqualität kombiniert. Mit klaren Leitlinien und praxisnahen Checklisten ist es wegweisend für die Entwicklung der öffentlichen Räume in der Nordstadt. Bereits jetzt fließen seine Grundsätze in laufende Projekte ein, etwa in die Planungen für die südliche Münsterstraße, den Schleswiger Platz und die Grünflächen an der Leibnizstraße. Auch der „Grüne Ring“ setzt die Ideen des Konzepts schon um. Bei künftigen Vorhaben kann die Stadt dank des Konzepts Arbeits- und Abstimmungsaufwände, Zeit und letztlich Geld einsparen.

Konzept wurde zu 70 Prozent gefördert

Das Klima- und Freiraumkonzept „Nordstadt planen – grüner, kühler, schöner!“ ist Teil des Integrierten Handlungskonzeptes „Zentrale Nordstadt“ von 2023. Es bildet eine Planungsgrundlage für mehrere darin enthaltene Bauprojekte. Die Entwicklung des Konzepts hat knapp 230.000 Euro gekostet. 70 Prozent der Kosten wurden aus Mitteln der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. Der Anteil der Stadt Dortmund lag damit bei rund 70.000 Euro.

dortmund.de/freiraum-nordstadt

Schwammstadt in der Praxis: Fortbildung für Fachleute

Regenwasser naturnah nutzen: Ein Workshop vermittelt Wissen in den Bereichen Bauen, Bürokratie, Wasserrecht und Förderung

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© Zukunftsinitiative Klima.Werk/EGLV

Niederschlag vor Ort speichern, versickern lassen und einsetzen – wie das im Alltag gelingen kann, zeigt der Workshop „Schwammstadt in der Praxis – Regenwasser naturnah nutzen“ am Dienstag, 29. September, in der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) in Recklinghausen. Mit der Zukunftsinitiative Klima.Werk und dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzausbau NRW bietet die Akademie die Fortbildung an, Zielgruppe sind Fachleute aus den Bereichen Garten- und Landschaftsbau oder Dach.

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Einschulung 2028: Neue Veranstaltungsreihe „Info4“ bereitet Eltern vierjähriger Kinder auf den Schulstart vor

Früh übt sich: Mit einem neuen Veranstaltungskonzept informieren Schulen, Kitas und die Stadt Dortmund Eltern über den Schulstart. „Info4“ nimmt dabei die vierjährigen Kinder in den Blick, die im Sommer 2028 eingeschult werden. In diesen zwei Jahren entwickeln sich Kinder enorm. In den Veranstaltungen geht es um ihre gute Förderung, Gesundheit und die Freude am Lernen.

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Kindheit statt Kinderarbeit: Ausstellung macht globale Lebensrealitäten sichtbar

Sie halten die UN-Nachhaltigkeitsziele hoch: Mitglieder des Netzwerk Faire Metropole Ruhr um den städtischen Nachhaltigkeitskoordinator Christoph Struß (3.v.re.) bei der Ausstellungseröffnung in der Berswordt-Halle.
© Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Vom 11. bis 25. September zeigt die Ausstellung „Kindheit statt Kinderarbeit“ in der Berswordt-Halle, unter welchen Bedingungen Kinder weltweit arbeiten müssen – und was jede und jeder dagegen tun kann.

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Feuerwehr Dortmund zieht positive Bilanz nach dem bundesweiten Warntag

Erstmals wurden die 66 LED-Tafeln des städtischen Parkleitsystems genutzt.
© Feuerwehr Dortmund

Beim bundesweiten Warntag am Donnerstag, 10. September, hat Dortmund seine Warnsysteme getestet. Das Fazit der Feuerwehr: Der Großteil hat zuverlässig funktioniert.

Um 11 Uhr löste die Einsatzleitstelle die 45 Sirenen im gesamten Stadtgebiet aus. Bei zwei Anlagen in Barop und Westerfilde gab es technische Probleme: Dort wurde jeweils nur einer der drei Warntöne ausgespielt. Die Ursachen werden untersucht und behoben.

Eine Neuerung waren die 66 LED-Tafeln des städtischen Parkleitsystems. Sie zeigten zwischen 11 und 11:45 Uhr einen Hinweis zum Probealarm. Die Anzeigen funktionierten dabei ohne Probleme.

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„Dortmund braucht Sie“: OB Kalouti begrüßt die neu eingebürgerten Dortmunder*innen im Rathaus

Nach der Einbürgerungsfeier gab ausreichend Gelegenheit für viele Selfies im Rathaus – auch mit Oberbürgermeister Alexander Kalouti.
© Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Dortmund feiert seine Neubürger*innen: In den ersten sieben Monaten dieses Jahres haben bereits 2.600 Dortmunder*innen aus anderen Herkunftsländern die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Am Dienstag, 8. September, waren sie zu einer Willkommensfeier ins Rathaus eingeladen – und wurden von Oberbürgermeister Alexander Kalouti persönlich begrüßt.

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Entspannte Momente entlang des Flusses

„Chillingpoints“ bringen Achtsamkeitsübungen an den Emscher-Weg

Chillingpoints 2
© Rupert Oberhäuser/EGLV

Innehalten, durchatmen, den Blick schweifen lassen: Dazu laden die neuen gemeinsamen „Chillingpoints“ von Emschergenossenschaft und KNAPPSCHAFT ein. An vier Standorten entlang des Emscher-Weges können Erholungssuchende bewusst einen Gang runterschalten und angeleitete Achtsamkeitsübungen durchführen. So lässt sich die Bewegung an der frischen Luft ganz einfach mit einer bewussten Pause verbinden.

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Dortmunds Museen laden wieder zum Wochenende voller Geschichte, Kunst und Mitmachen ein

Brauerei-Museum: Blick auf das historische Sudhaus.
© Stadt Dortmund / Jürgen Spiler

Am 12. und 13. September wird Dortmunds Museumslandschaft zur Entdeckungsreise: Von Dortmund im Mittelalter über Industrie- und Biergeschichte bis zu Kunst, Comics und kreativen Familienangeboten reicht das Programm.

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