Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen

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Frei leben ohne Gewalt – Fahnenhissen am Rathaus

Am 25. November war der Internationale Gedenktag gegen Gewalt an Frauen. Dieser Gedenktag will die Öffentlichkeit auffordern, genauer hinzusehen und sich bewsst zu machen, wie präsent das Thema Gewalt gegen Frauen ist. Bei uns und überall in der Welt werden vor allem Frauen Opfer von Gewalt. Sie kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor – unabhängig vom Einkommen, Bildungsstand oder vom Alter.

Auch das Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund nahm diesen Tag zum Anlass, ein öffentliches Signal zu setzen. Wie vor vielen anderen Rathäusern und öffentlichen Einrichtungen wurden am Tag vorher, dem 24.11., vor dem Dortmunder Rathaus die blauen Terre des femmes-Fahnen gehisst, um ein Zeichen internationaler Solidarität zu bekunden.

Viele Menschen zeigten am Rathaus Flagge gegen Gewalt an Frauen. Fünfzehn Vertreterinnen von Dortmunder Frauenvereinen und -verbänden führten in kurzen Statements Handlungsbedarfe auf. Sie appellierten an Politik und Gesellschaft, für die Rechte der Frauen einzustehen und zu handeln. Die Themen waren vielfältig: So wurde es als verheerend angesehen, dass nur in einem Drittel der EU-Länder Geschlechtsverkehr ohne Einwilligung der Frau per Gesetz eine Vergewaltigung darstellt. Es ist alarmierend, dass allein in NRW im vergangenen Jahr rein rechnerisch etwa jede Woche eine Frau infolge häuslicher Gewalt gestorben ist.

Es wurde angeprangert, dass das Recht auf Schwangerschaftsabbruch nichts wert ist, wenn es kaum Möglichkeiten gibt, ihn durchzuführen und Informationen fehlen, wo dies möglich ist.
Alle waren sich darin einig, dass Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mehr denn je gefordert sind, für Frauenrechte zu kämpfen!

Fotos: Stadt Dortmund, Gaye Suse Kromer.

 

 

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