Für Präsenz- und Distanzunterricht: Knapp 20.000 Dortmunder Schüler*innen erhalten iPads – Apple freut sich

Die iPads gehen als kostenlose Leihgabe an Schüler*innen ab Klasse 2, bei denen es einen Bedarf zum Ausgleich sozialer Ungleichgewichte gibt. 

Megabestellung von iPads, die sich für den Unterricht am besten eignen (sollen).

Das Sofortausstattungsprogramm nimmt Fahrt auf: Dortmunder Schüler*innen sollen künftig sowohl in der Schule als auch beim Lernen auf Distanz von zu Hause aus mit geeigneten Geräten arbeiten. Die Bedingungen dafür hat die Stadt Dortmund nun geschaffen: Bis April 2021 erhalten knapp 20.000 Schüler*innen iPads.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass viele Kinder und Jugendliche daheim keine ausreichende technische Ausstattung haben, um am Lernen auf Distanz in digitaler Form teilzunehmen. Obwohl die Dortmunder Schulen im landesweiten Vergleich mit an der Spitze stehen, besteht noch erhebliches Potenzial zur Ausweitung und der effektiven Nutzung der digitalen Angebote.

Program “Gute Schule” steuert bei

Dank des „Sofortausstattungsprogrammes“ des Bundes und des Landes NRW kann die Stadt nun ca. 19.600 Schüler*innen mit iPads versorgen. Dortmund hat dazu 6,1 Mio. Euro Fördermittel abgerufen und mit einem Beitrag aus Mitteln des Programmes „Gute Schule 2020“ in Höhe von ca. 700.000 Euro aufgestockt.

Da sich die meisten Schulen bereits in den vergangenen Jahren zum Einsatz von iPads entschieden haben, fiel die Wahl auf diese Geräte. iPads gelten als die umweltschonendste und wirtschaftlichste Alternative und werden auch von den Pädagog*innen präferiert. Sie gehen als kostenlose Leihgabe an Schüler*innen ab Klasse 2, bei denen es einen Bedarf zum Ausgleich sozialer Ungleichgewichte gibt. 

Die ersten 3.500 Geräte sind bereits ausgeliefert, bis April 2021 sollen die restlichen iPads in den Schulen vorhanden sein. Insgesamt stehen den Dortmunder Schulen dann mehr als 40.000 Endgeräte zu Unterrichtszwecken zur Verfügung.

Damit der reibungslose Betrieb der Geräte gewährleistet ist, wird zusätzliches Personal beim stadteigenen Dortmunder Systemhaus eingestellt. Die für das Lernen auf Distanz erforderliche Lernplattform hatte die Stadt den Schulen bereits vor den Osterferien zur Verfügung gestellt.

Quelle: Stadt Dortmund

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