Weiche, Reiche, weiche! – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Weiche, Reiche, weiche!

Von Peter Grohmann

Die stecken ganz schön in der Scheiße, aba so darfste mich nadierlich nich ziediern“, meinte Omi Glimbzsch aus Zittau, als ich ihr zum Müttergenesungstag gratulierte. Omi hat den Krieg überlebt – und nu das! „Da kriegste die Motten“. Früher meinte man mit den „Motten“ die TBC. Wer sie hatte, kam mit Glück in die Beelitz-Heilstätten zur Erholung. Heute reicht ein Blick auf die Bundesregierung zur Abschreckung aller Krankheiten. Weiterlesen

Presseinformation: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung 

Studie: Keine neue Landlust in Deutschland

Ländliche Räume in Deutschland gewinnen laut einer vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegebenen Studie nicht grundsätzlich an Attraktivität. Eine Auswertung der Wanderungsdaten bis 2024 zeigt keinen neuen Trend zum Umzug aufs Land. Wanderungsgewinne kleiner Städte und Gemeinden erklären sich vor allem durch die Veränderung der Altersstruktur: Es gibt weniger junge Erwachsene im typischen Umzugsalter – daher ziehen weniger Menschen weg, nicht deutlich mehr aufs Land. Weiterlesen

Mengeder Marktplatz verwandelt sich in „Lange Tafel der Demokratie“

Am 19.6. ab 16 Uhr laden Klangkultur Mengede e.V. gemeinsam mit dem Mengeder Netzwerk gegen Rechts zur „Langen Tafel der Demokratie“ auf den Mengeder Marktplatz ein.
Alle, die Lust haben, können Teil davon werden. Zusammen mit Nachbarn, Familie, Freunden oder natürlich auch alleine wird sich mit Klapptisch(e)n und Klappstühlen sowie leckeren Speisen und Getränken auf den Weg zum Mengeder Marktplatz gemacht.

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Aus der 5. Sitzung der Bezirksvertretung Mengede

Engagierte Bürger/innen belebten die BV-Einwohnerfragestunde

Von Cawi Schmälter

Früher nannte man sie „Die Rennpferde des kleinen Mannes“. Jeder wusste, dass damit die Brieftauben gemeint waren, die die vielen Bergleute als einzigen Ausgleich zu ihrer Schufterei unter Tage hegten und pflegten. Sie schickten die Vögel meist zum Wochenende in die Ferne, damit sie dann von dort zu einem Wettflug zum heimischen Taubenschlag aufgelassen wurden. Dem Besitzer der schnellsten Vögel winkten dann Preise oder Pokale.
Alle Brieftauben, die auf dem Heimflug durch widrige Umstände nicht zu ihrer Heimat zurückkehrten, sind heute ein Ärgernis für viele Zeitgenossen. In Mengede haben sich viele von ihnen „verabredet“ das Turmgebäude am Mengeder Marktplatz als Nistplatz zu besetzen. Da damit natürlich eine Verkotung des oberen Turmbereichs verbunden ist, hatte die Bezirksvertretung geplant, den Bürgerbeschwerden nachzukommen und einen Taubenabwehrservice zu kontaktieren. 

Ivonne Mucha von dem Verein „Ruhrpottmöwen“ nutzte die Einwohnersprechstunde, um die Mitglieder der BV Mengede auf den Tierschutz bei möglichen Abwehrmaßnahmen hinzuweisen. Sie erreichte mit ihrem Appell das grüne Gewissen des Bezirksbürgermeisters Axel Kunstmann, der ihr versprach, in nächster Zeit bei einer gemeinsamen Turmbesteigung die notwendigen Maßnahmen in Augenschein zu nehmen.

In einer hervorragenden Internet-Präsentation unter https://www.ruhrpottmoewen.de/Verein/UnserVerein.php
unterrichtet der Verein über mögliche Aktionen (u.a. dem sog. „Erfurter Modell“), die tierschonend möglich sind.

Über ein weiteres Ärgernis berichtete Sahra Lauer aus Bodelschwingh, wo der Schulhof der Grundschule Am Kellerkamp als Spielplatz außerhalb der Schulstunden nicht mehr den Kindern zur Verfügung steht. Beschwerden der Anlieger über die Lautstärke der spielenden Kinder und Jugendlichen, darüber hinaus ein Steinwurf gegen ein Fenster in Nähe des Schulgeländes seien der Grund dafür gewesen, warum das Schulhoftor vom zuständigen Hausmeister abgeschlossen wird. Da halfen bisher gegen diese Maßnahme gerichtete 200 gesammelte Unterschriften und die Unterstützung der Schulleitung nicht, den Kindern ihren Schulhof wieder zur Verfügung zu stellen. Tanja Flur (CDU) bestätigte, dass in der Nähe keine größeren Spielmöglichkeiten bestünden und Sylvia Dettke (SPD) meinte sogar, dass ein Rechtsanspruch für die Kinder bestehe.  

Jörg Rupprecht, bei den Mengedern besser bekannt als „der Heidebäcker“, beklagte ein Wasserproblem vor seinem Geschäft in der Siegenstraße 121, wo nach Regenfällen eine Riesenpfütze seine Kundschaft behindere. Eine auf dieser Fläche im Winter sich bildende Eisschicht sei zudem nicht ungefährlich. Ihm wurde zugesagt, dass seine Mängelrüge dem Tiefbauamt zugeleitet werde. Ob dabei auch der vollkommen zerstörte Randstein in diesem Bereich erneuert werde. läge im Ermessen des zuständigen Bautrupps. 

Und dann war da noch wie bereits in den letzten BV-Sitzungen Nenad Nemarnik, der Vertreter der Interessengemeinschaft „Am Kreuzloh/Langenacker“. Er bedankte sich für den Einsatz der Bezirksvertretung, insbesondere im Ortstermin am 25.03 dieses Jahres. Dass die zuvor aufgestellten amtlichen Verbotsschilder jedoch bereits 5 Minuten nach der Besprechung eigenmächtig von der Firma Hagedorn für die Durchfahrt der 40-Tonner weggeräumt wurden, sei typisch für die Ignoranz der Bauverantwortlichen. Bezirksbürgermeister Kunstmann versprach ihm, den Städt. Baudezernenten Rybicki zu diesem Thema zu kontaktieren.

Resümierend bleibt festzuhalten, dass die Einwohnerfragestunde ein wichtiges Element der BV-Sitzung ist und dass es immer noch Menschen gibt, die bereit sind, den Schwächeren der Gesellschaft mit demokratischen Mitteln zu helfen und so dem ausufernden zivilen Egoismus die Stirn zu bieten.

Informationen der SPD-Fraktion Dortmund im Rat der Stadt Dortmund

Haltung zeigen, Verantwortung tragen –
Was Dortmund von uns erwarten kann

Sachbezogen und verlässlich, bodenständig und modern — das sind keine leeren Worte. Es ist der Anspruch, den wir als SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund an uns selbst stellen. Und es ist die Frage, die wir uns dabei ehrlich gestellt haben: Was können die Menschen in Dortmund von ihrer stärksten Ratsfraktion erwarten? Weiterlesen

Mengeder Feierabendmarkt war ein Supererfolg

Veranstalterteam und  Standbetreiber bedanken sich
bei den zahlreichen Besucher/Innen
Von Katrin Petri
Nach vielen Wochen der Vorbereitung und des Netzwerkens ist es nun geschafft: der Mengeder Feierabendmarkt wurde an den Start gebracht und war ein super Erfolg. Das gesamte Veranstalterteam – dabei sind insbesondere Klangkultur Mengede in Kooperation mit dem Stadtbezirksmarketing zu benennen – und die Standbetreiber  bedanken sich ganz herzlich bei den vielen Besuchern und sind ein wenig sprachlos, dass die Leckereien zum Teil schon zur „Halbzeit“ zuneige gingen.

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Zukunft der Stadtbahn in Dortmund

Was kann das Stadtbahnentwicklungskonzept?

Die Stadtbahn ist das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs in Dortmund. Sie entscheidet mit darüber, wie gut unsere Stadtteile angebunden sind, wie zuverlässig Menschen zur Arbeit, zur Schule, zur Universität, zum Arzttermin oder in die Innenstadt kommen und wie erfolgreich die Verkehrswende vor Ort gelingen kann.

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IGA 2027-Projekt „ZusammenWachsen“ mit polis Award ausgezeichnet

Auszeichnung in der Kategorie „Kommunikative Stadtgestaltung“
würdigt innovative Beteiligungskultur
und nachhaltige Stadtentwicklung im Ruhrgebiet
 Das IGA 2027-Projekt „ZusammenWachsen“ ist mit dem renommierten „polis Award 2026“ ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Kommunikative Stadtgestaltung“ setzte sich das Projekt gegen vier weitere nominierte Beiträge durch und belegte den ersten Platz. Der „polis Award“ zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen für Stadt- und Projektentwicklung im deutschsprachigen Raum und würdigt Projekte mit besonderer gesellschaftlicher Relevanz, innovativen Ansätzen und nachhaltiger Wirkung.

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Neue Buslinien 400 und 401 stoßen auf positive Resonanz

 Befragung ergibt hohe Zufriedenheitswerte – Fahrgäste sehen spürbare Verbesserung des Angebots 

Die im vergangenen Oktober neu eingeführten Citybuslinien 400 und 401 erfreuen sich großer Beliebtheit und haben die Verkehrssituation vieler Fahrgäste spürbar verbessert. Dies hat eine aktuelle Erhebung von DSW21 ergeben, an der rund 1.000 Befragte teilgenommen haben. 72 % der befragten Fahrgäste gaben an, dass sie mit dem neuen Linienangebot sehr zufrieden sind. Dies betrifft vor allem Aspekte wie Taktfrequenz, Erreichbarkeit der Haltestellen, Komfort der Fahrzeuge oder die Anschlussmöglichkeiten. Mehr als die Hälfte der Nutzer*innen (56 %) profitiert nach eigenen Angaben direkt durch eine Verbesserung des persönlichen Nahverkehrsangebots – etwa durch weniger Umstiege oder kürzere Fahrtzeiten.
Ein Drittel der Fahrgäste gab sogar an, nun öfter in den Bus zu steigen als zuvor. Weiterlesen