Wodanstraßenfest wurde volljährig!

Ein Fest, das gleich von Beginn an von der Bevölkerung angenommen wurde

Text: Cawi Schmälter; Fotos: Volker Radik

In früheren Zeiten waren es in Nette die Knappen oder Schützen, die mit ihren Zeltfesten und Paraden für Höhepunkte im gesellschaftlichen Miteinander sorgten. Knappen und Schützen werden immer weniger, aber der Wunsch nach einem großen Fest ist immer noch weit verbreitet.  Weiterlesen

Seit sieben Jahren an der Seite der Löwenbande

ProFiliis-Stiftung unterstützt Geschwisterarbeit
in Dortmund auch weiterhin

Geschwister von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen müssen mit ihren Bedürfnissen häufig zurückstecken, da der Alltag mit ihren kranken Schwestern oder Brüdern eine enorme Herausforderung und Belastung für die gesamte Familie darstellt. Deshalb gibt es in der ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit der Deutschen Kinderhospiz Dienste in Dortmund auch für die gesunden Geschwister einen besonderen Platz: in der Löwenbande. Die ProFiliis-Stiftung in Dortmund unterstützt die Geschwistergruppenarbeit bereits im siebten Jahr in Folge, in diesem Jahr mit 10.320 Euro.

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Unterwegs mit den Turmbetreuern

Vergrämungsarbeiten gegen Tauben am Mengeder Markt

Von Cawi Schmälter

Die vom in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung vom Bezirksbürgermeister Axel Kunstmann der Mengeder Taubenschützerin Yvonne Mucha versprochene Turmbesteigung des Saalbau-Turmgebäudes hat inzwischen stattgefunden. Franz-Josef Veuhoff, der Hobby-Historiker vom Heimatverein und SPD-Urgestein Werner Locker haben sich im Rahmen ihrer Aufgabe als Turmbetreuer den Sorgen der engagierten Vertreterin des Vereins „Ruhrpottmöwen“ angenommen und mit ihr das von den Vögeln verschmutzte Obergeschoss des ehemaligen Feuerwehrturms in Augenschein genommen. Weiterlesen

Weiche, Reiche, weiche! – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Weiche, Reiche, weiche!

Von Peter Grohmann

Die stecken ganz schön in der Scheiße, aba so darfste mich nadierlich nich ziediern“, meinte Omi Glimbzsch aus Zittau, als ich ihr zum Müttergenesungstag gratulierte. Omi hat den Krieg überlebt – und nu das! „Da kriegste die Motten“. Früher meinte man mit den „Motten“ die TBC. Wer sie hatte, kam mit Glück in die Beelitz-Heilstätten zur Erholung. Heute reicht ein Blick auf die Bundesregierung zur Abschreckung aller Krankheiten. Weiterlesen

Presseinformation: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung 

Studie: Keine neue Landlust in Deutschland

Ländliche Räume in Deutschland gewinnen laut einer vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegebenen Studie nicht grundsätzlich an Attraktivität. Eine Auswertung der Wanderungsdaten bis 2024 zeigt keinen neuen Trend zum Umzug aufs Land. Wanderungsgewinne kleiner Städte und Gemeinden erklären sich vor allem durch die Veränderung der Altersstruktur: Es gibt weniger junge Erwachsene im typischen Umzugsalter – daher ziehen weniger Menschen weg, nicht deutlich mehr aufs Land. Weiterlesen

Mengeder Marktplatz verwandelt sich in „Lange Tafel der Demokratie“

Am 19.6. ab 16 Uhr laden Klangkultur Mengede e.V. gemeinsam mit dem Mengeder Netzwerk gegen Rechts zur „Langen Tafel der Demokratie“ auf den Mengeder Marktplatz ein.
Alle, die Lust haben, können Teil davon werden. Zusammen mit Nachbarn, Familie, Freunden oder natürlich auch alleine wird sich mit Klapptisch(e)n und Klappstühlen sowie leckeren Speisen und Getränken auf den Weg zum Mengeder Marktplatz gemacht.

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Aus der 5. Sitzung der Bezirksvertretung Mengede

Engagierte Bürger/innen belebten die BV-Einwohnerfragestunde

Von Cawi Schmälter

Früher nannte man sie „Die Rennpferde des kleinen Mannes“. Jeder wusste, dass damit die Brieftauben gemeint waren, die die vielen Bergleute als einzigen Ausgleich zu ihrer Schufterei unter Tage hegten und pflegten. Sie schickten die Vögel meist zum Wochenende in die Ferne, damit sie dann von dort zu einem Wettflug zum heimischen Taubenschlag aufgelassen wurden. Dem Besitzer der schnellsten Vögel winkten dann Preise oder Pokale.
Alle Brieftauben, die auf dem Heimflug durch widrige Umstände nicht zu ihrer Heimat zurückkehrten, sind heute ein Ärgernis für viele Zeitgenossen. In Mengede haben sich viele von ihnen „verabredet“ das Turmgebäude am Mengeder Marktplatz als Nistplatz zu besetzen. Da damit natürlich eine Verkotung des oberen Turmbereichs verbunden ist, hatte die Bezirksvertretung geplant, den Bürgerbeschwerden nachzukommen und einen Taubenabwehrservice zu kontaktieren. 

Ivonne Mucha von dem Verein „Ruhrpottmöwen“ nutzte die Einwohnersprechstunde, um die Mitglieder der BV Mengede auf den Tierschutz bei möglichen Abwehrmaßnahmen hinzuweisen. Sie erreichte mit ihrem Appell das grüne Gewissen des Bezirksbürgermeisters Axel Kunstmann, der ihr versprach, in nächster Zeit bei einer gemeinsamen Turmbesteigung die notwendigen Maßnahmen in Augenschein zu nehmen.

In einer hervorragenden Internet-Präsentation unter https://www.ruhrpottmoewen.de/Verein/UnserVerein.php
unterrichtet der Verein über mögliche Aktionen (u.a. dem sog. „Erfurter Modell“), die tierschonend möglich sind.

Über ein weiteres Ärgernis berichtete Sahra Lauer aus Bodelschwingh, wo der Schulhof der Grundschule Am Kellerkamp als Spielplatz außerhalb der Schulstunden nicht mehr den Kindern zur Verfügung steht. Beschwerden der Anlieger über die Lautstärke der spielenden Kinder und Jugendlichen, darüber hinaus ein Steinwurf gegen ein Fenster in Nähe des Schulgeländes seien der Grund dafür gewesen, warum das Schulhoftor vom zuständigen Hausmeister abgeschlossen wird. Da halfen bisher gegen diese Maßnahme gerichtete 200 gesammelte Unterschriften und die Unterstützung der Schulleitung nicht, den Kindern ihren Schulhof wieder zur Verfügung zu stellen. Tanja Flur (CDU) bestätigte, dass in der Nähe keine größeren Spielmöglichkeiten bestünden und Sylvia Dettke (SPD) meinte sogar, dass ein Rechtsanspruch für die Kinder bestehe.  

Jörg Rupprecht, bei den Mengedern besser bekannt als „der Heidebäcker“, beklagte ein Wasserproblem vor seinem Geschäft in der Siegenstraße 121, wo nach Regenfällen eine Riesenpfütze seine Kundschaft behindere. Eine auf dieser Fläche im Winter sich bildende Eisschicht sei zudem nicht ungefährlich. Ihm wurde zugesagt, dass seine Mängelrüge dem Tiefbauamt zugeleitet werde. Ob dabei auch der vollkommen zerstörte Randstein in diesem Bereich erneuert werde. läge im Ermessen des zuständigen Bautrupps. 

Und dann war da noch wie bereits in den letzten BV-Sitzungen Nenad Nemarnik, der Vertreter der Interessengemeinschaft „Am Kreuzloh/Langenacker“. Er bedankte sich für den Einsatz der Bezirksvertretung, insbesondere im Ortstermin am 25.03 dieses Jahres. Dass die zuvor aufgestellten amtlichen Verbotsschilder jedoch bereits 5 Minuten nach der Besprechung eigenmächtig von der Firma Hagedorn für die Durchfahrt der 40-Tonner weggeräumt wurden, sei typisch für die Ignoranz der Bauverantwortlichen. Bezirksbürgermeister Kunstmann versprach ihm, den Städt. Baudezernenten Rybicki zu diesem Thema zu kontaktieren.

Resümierend bleibt festzuhalten, dass die Einwohnerfragestunde ein wichtiges Element der BV-Sitzung ist und dass es immer noch Menschen gibt, die bereit sind, den Schwächeren der Gesellschaft mit demokratischen Mitteln zu helfen und so dem ausufernden zivilen Egoismus die Stirn zu bieten.

Informationen der SPD-Fraktion Dortmund im Rat der Stadt Dortmund

Haltung zeigen, Verantwortung tragen –
Was Dortmund von uns erwarten kann

Sachbezogen und verlässlich, bodenständig und modern — das sind keine leeren Worte. Es ist der Anspruch, den wir als SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund an uns selbst stellen. Und es ist die Frage, die wir uns dabei ehrlich gestellt haben: Was können die Menschen in Dortmund von ihrer stärksten Ratsfraktion erwarten? Weiterlesen

Mengeder Feierabendmarkt war ein Supererfolg

Veranstalterteam und  Standbetreiber bedanken sich
bei den zahlreichen Besucher/Innen
Von Katrin Petri
Nach vielen Wochen der Vorbereitung und des Netzwerkens ist es nun geschafft: der Mengeder Feierabendmarkt wurde an den Start gebracht und war ein super Erfolg. Das gesamte Veranstalterteam – dabei sind insbesondere Klangkultur Mengede in Kooperation mit dem Stadtbezirksmarketing zu benennen – und die Standbetreiber  bedanken sich ganz herzlich bei den vielen Besuchern und sind ein wenig sprachlos, dass die Leckereien zum Teil schon zur „Halbzeit“ zuneige gingen.

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Zukunft der Stadtbahn in Dortmund

Was kann das Stadtbahnentwicklungskonzept?

Die Stadtbahn ist das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs in Dortmund. Sie entscheidet mit darüber, wie gut unsere Stadtteile angebunden sind, wie zuverlässig Menschen zur Arbeit, zur Schule, zur Universität, zum Arzttermin oder in die Innenstadt kommen und wie erfolgreich die Verkehrswende vor Ort gelingen kann.

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