Pressemitteilung Fraktion GRÜNE & Volt: Polarisierung statt Zusammenhalt

 Oberbürgermeister Kalouti wird seinem eigenen Anspruch nicht gerecht

In seiner Neujahrsansprache hatte sich Oberbürgermeister Kalouti noch für den Zusammenhalt in Dortmund ausgesprochen. Wenige Tage später scheint das nicht mehr zu gelten. Anders kann man seine teilweise diffamierenden Aussagen in einem aktuellen Interview mit der WAZ nicht deuten.

Weiterlesen

Vereins- und Kulturförderung 2026 im Stadtbezirk Mengede

Amtshaus; Foto: Archiv MIT

Terminplan der Vereins- und Kulturförderung 2026

Der Haushaltsplanentwurf 2026 sieht für den Stadtbezirk Mengede im Bereich der Transferaufwendungen (Vereins- und Kulturförderung) einen Haushaltsansatz in Höhe von 9.900 € jährlich vor. Unabhängig vom Genehmigungsverfahren durch die Bezirksvertretung schlägt die Geschäftsführung der Bezirksvertretung vor, das Antragsverfahren zeitnah durchzuführen.

Weiterlesen

Die Sternsinger bringen Gottes Segen und sammeln Spenden

Zu Beginn des neuen Jahres machen sich die Sternsinger wieder auf den Weg durch die Gemeinden. Sie bringen dabei Gottes Segen zu den Häusern und sammeln Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt.

Von Markus Kohlenberg

Sternsinger Mengede 2025

Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter dem Motto: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Dazu machen sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche mit ihren Begleitpersonen auf den Weg zu vielen Häusern und bringen dort den Segensspruch 20 * C + M + B + 26 mit Kreide oder Aufkleber an den Türen an, was eingerahmt von der Jahreszahl für den lateinischen Satz: „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ steht. Dabei sammeln sie Spenden für die zahlreichen Projekte des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ für benachteiligte Kinder in aller Welt

Weiterlesen

Buchtipp im Januar 2026

„Das Antiquariat am alten Friedhof“ von Kai Meyer

Mario Lars: Bücher

Von Christine Earley – Buchhandlung am Amtshaus

Die Buchreihe von Kai Meyer über das graphische Viertel in Leipzig ist eine Entdeckung für mich gewesen.
„Das Antiquariat am alten Friedhof“ ist der vierte Band aus der Reihe. Man kann alle Bände unabhängig voneinander lesen, weil sie in sich abgeschlossen sind.

Weiterlesen

DIE GANZE ZEIT
ist der Titel der Eröffnungsausstellung zum 70jährigen Jubiläum
des Westfälische Künstlerbundes Dortmund.

Von Klaus Pfeiffer – WKD

Der WKD feiert gemeinsam mit der Dortmunder Gruppe ihr 70jähriges Jubiläum. Die Dortmunder Gruppe und der WKD werden im Laufe des Jahres neben Ausstellungen eine Reihe von unterschiedlichen Veranstaltungen präsentieren. Zu erwarten sind Rückblicken auf die Geschichte der Dortmunder Kunst der letzten 70 Jahre.

Weiterlesen

Silvesterkracher: Grönland bleibt deutsch – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Silvesterkracher: Grönland bleibt deutsch

Von Peter Grohmann

Manches ist so grottenfalsch, dass nicht einmal das Gegenteil davon wahr ist, sagte mir Karl Krauss. Der Wiener ahnte, was ihn erwartete. Schon lange vor ’33 warnte er meine Omi Glimbzsch und ihre Mischpoke in Zittau vor den Nazis – und der Ahnungslosigkeit der Bürger, die bis heute nie von nix was wussten. Auch in den USA warnten kluge Zeitgenossen vor vielen Jahreswechseln, dass dort eine Oligarchie mit extremem Reichtum, Macht und Einfluss entstehe, die die Demokratie, die Grundrechte und Freiheiten für alle bedrohe. Das war vielen Nordamerikanern gerade recht, sprach ihnen aus tiefster Seele. Was sie nicht ahnen: Einen direkten Gesandten Gottes kriegt man kaum mehr los. Es sei denn, man nimmt JD Vance.

Weiterlesen

OUTLIVE – Von Peter Attia

OUTLIVE: Wie wir länger und besser leben können, als wir denken
 
Von Tim Neuvians
Mit „OUTLIVE“ hat Peter Attia ein Buch geschrieben, das sich deutlich von klassischen Gesundheitsratgebern abhebt. Es ist wissenschaftlich fundiert, stellenweise kompromisslos ehrlich und fordert die Lesenden aktiv heraus, ihre Einstellung zu Gesundheit, Krankheit und Altern zu überdenken. Im Zentrum steht nicht die Frage, wie wir möglichst alt werden, sondern wie wir möglichst lange gut leben können.

Weiterlesen

Klimabündnis warnt vor neuen Gewerbeflächen auf der grünen Wiese

Statt Freiflächen zu opfern,
braucht Dortmund eine neue Wirtschaftsstrategie

Das Dortmunder Klimabündnis zeigt sich fassungslos über die wirtschaftspolitischen Pläne des neuen Oberbürgermeisters Kalouti und warnt vor einem Rückfall in eine längst überholte Grüne-Wiese-Politik. Besonders die Forderung, im Groppenbruch ein Gewerbegebiet zu errichten, stößt bei den Klima- und Umweltakteuren auf scharfe Kritik.

Klimabündnis kritisiert Kurs des Oberbürgermeisters

Oberbürgermeister Kalouti hat angekündigt, wieder neue Wirtschaftsflächen im Freiraum auszuweisen. Den derzeit gültigen Ratsbeschluss bezeichnet er in einem Interview mit den Nordstadtbloggern als „selbstmörderisch“. Nach seiner Darstellung koppelt sich Dortmund damit von jeder wirtschaftlichen Entwicklung ab und gefährdet die „Lebensgrundlage, um unsere Leute zu ernähren“.

​Das Klimabündnis Dortmund bewertet diese Aussagen als völlig falsches Signal in Zeiten der Klimakrise und Flächenknappheit.

Groppenbruch seit 2012 vom Tisch

Für Kopfschütteln bei den Klimaschützern sorgt Kaloutis Vorstoß, im Groppenbruch erneut ein Gewerbegebiet zu planen. Hartmut Koch vom Klimabündnis verweist auf ein Gutachten von Dr. Jansen aus dem Jahr 2022, wonach sich die betroffene Fläche vollständig in Fremdeigentum befindet, zahlreiche Restriktionen aufweist und die Erschließung als wirtschaftlich nicht darstellbar eingestuft wird.

„Bagger im Groppenbruch sind eine Zeit- und Kostenfalle – mögliche Klagen der Eigentümer nicht einmal eingerechnet“, so Koch.

Flächenreserven mobilisieren

Neben ehemals genutzten Gewerbeflächen, wie dem ehemaligen HSP-Gelände und der Caterpillar-Fläche, müssen endlich die zahlreichen nicht genutzten Flächenpotenziale in vorhandenen Gewerbegebieten aktiviert werden. Wirtschaftsförderung und Stadtplanung müssen umdenken und eine Strategie für Flächenreserven im Bestand entwickeln. Dazu gehören eine stärkere vertikale Nutzung, Überbauung von Parkplätzen und die Aktivierung untergenutzter Hallen und Lagerflächen im Bestand.

Fokus auf zukunftsfähige Branchen statt Flächenverbrauch

„Die Wirtschaftsförderung braucht eine klare Ausrichtung auf eine zukunftsfähige Wirtschaft“, so Hartmut Koch weiter. „Es  bringt nichts, auf die Ansiedlung eines internationalen Großunternehmens zu warten. Stattdessen muss Dortmund gezielt Start-ups aus dem Uni-Umfeld sowie innovative Handwerksbetriebe im Solar- und Energiebereich oder der Kreislaufwirtschaft unterstützen, die meist gar nicht so viel Fläche brauchen. Hier liegen die Arbeitsplätze der Zukunft – das muss der Oberbürgermeister noch lernen“.

Quelle: Friedrich Laker (Sprecher) für den Koordinierungskreis Klimabündnis Dortmund