Flüchtlingsunterkünfte in Mengede (Teil 2)

Eindrücke von der Informationsveranstaltung der Stadt Dortmund im Mengeder Saalbau

Zur Information vorab: die Stadt Dortmund hatte für Donnerstag, 12.3. zu einer Bürgerinformationsveranstaltung in den Saalbau Mengede eingeladen, um über die geplanten Flüchtlingsunterkünfte im Stadtbezirk zu informieren.

Um 18:30, eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn war schon einiges los auf dem Mengeder Marktplatz. Einige Polizeiautos, Sicherheitskräfte, die die Veranstaltung schützen sollten, eine Hand voll, anscheinend bekannter Neonazis, denen der Zutritt zur Veranstaltung verwehrt wurde und sehr viele interessierte Mengeder waren versammelt und drängten in den Saalbau.

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Seemannsgarn und Musik in Nette

Konzert zur Förderung des Altenheims Tenjo / KolumbienNette songDiethelm Textoris Say of Song 1

Seit fast 18 Jahren unterstützt der Netter „Verein der Freunde und Förderer des Altenheims Tenjo/Kolumbien e.V. “ das genannte Heim. Er bewahrte es seinerzeit vor der Schließung. Mit Unterstützungen von 8.000 bis 10.000 € jährlich trägt der Verein ein Viertel der laufenden Kosten. Die Unterstützung setzt sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden zusammen.

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Fastenzeit im Kopf

Es ist Fastenzeit!

Eine Kolumne von Heinrich Werbedes
Prost Stammtischbrüder!

Empfange einen Anruf meines Freundes Klaus:
„Werbedes, will dich ja nicht unter Druck setzen, aber mir fehlt noch deine neue Kolumne!“ „Schön, dass du mich nicht unter Druck setzen willst“, antworte ich. „Habe zurzeit nämlich Fastenzeit. Faste quasi im Kopf. Bin so etwas wie ein sekundärer Vegetarier und Veganer, nur auf die Birne bezogen.“ Fast gleichzeitig legen wir auf.

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Unterwegs im Stadtbezirk mit Anja Hubert

Anja

Anja Hubert

…  heute: Frühlingsfest auf Gut Königsmühle am 7. März 2015

Gut Königsmühle liegt im Naturschutzgebiet Siesack/Schaarstraße, aber auch ganz in der Nähe vom IKEA GVZ an der Ellinghauser Straße. Als alte Mengederin kenne ich natürlich noch die Familie Mowwe, die das Gut lange bewirtschaftet hatte, zuletzt konnte man dort auch Kinderpartys feiern, und wir sind dort gerne mit dem Rad vorbeigefahren, um die Pferde und Trecker zu bewundern.

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Kindheit in der Zechensiedlung (4) – Kartoffeln, Brot und andere Grundnahrungsmittel

Vorbemerkungen         

Howard B.

Bärbel Howarde

Am 21.Februar 2015 haben wir mit dem Abdruck der beiden ersten Folgen eines in jeder Hinsicht bemerkenswerten Textes begonnen. Es handelt sich um Erinnerungen von Frau Bärbel Howarde an ihre Kindheit in der Zechensiedlung, d.h. in der Kolonie in Mengede. Heute erscheint die Folge 4. In dieser Folge können wir auch Fotos veröffentlichen, im wesentlichen Bilder, die das frühere Einskaufszentrum Ammerstraße/Wodanstraße zeigen.
Frau Howarde lebt heute in Dingen in der „Westheide“ und verfolgt die Ereignisse im Stadtbezirk Mengede naürlich mit besonderem Interesse. (K. N.)

 

In der heutigen Folge: Kartoffeln, Brot und anderen Grundnahrungsmittel

Kartoffeln waren in meiner Kindheit neben Brot das Grundnahrungsmittel schlechthin. Zu fast allen Gerichten gab es Kartoffeln: Salzkartoffeln, Bratkartoffeln, Pellemänner, Stampfkartoffeln, Reibeplätzchen, Klöße. Die „Pommes“ waren in Deutschland noch nicht angekommen. Daher lag es auf der Hand, dass unsere eigene Ernte aus dem Garten den Jahres Bedarf nicht annähernd decken konnte.

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Doping im Sport – Der Cartoon des Tages

Das kollektive Vergessen doping

Anabolika-Doping „in fast flächendeckender Manier“ beim Bund Deutscher Radfahrer; das konnte eigentlich niemanden mehr überraschen. Die „Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin“ – eingesetzt zur Untersuchung der Machenschaften des Freiburger Universitätsmediziners Prof. Klümper – will aber auch nicht ausschließen, dass sogar an Minderjährigen Dopingmittel ausprobiert wurden. Es scheint zudem klar zu sein, dass auch Dopingvorwürfe gegen den VfB Stuttgart und den SC Freiburg durch die vorliegenden Akten belegt sind. Erste Reaktionen: Abstreiten und Schweigen – offensichtlich liegt hier kollektives Vergessen vor.

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Bild der Woche

Ende eines Markttages Marktag-Ende

So ist das Motiv betitelt, dass Dieter Neuvians als Jugendlicher vor etwa 60 Jahren vom Mengeder Saalbau fotografiert hat.

Noch nicht zu sehen: Rollschuhbahn und „Süggelbau“, auch nicht der sog. Jugendtreff; dafür aber die damals noch durchgehende Castroper Str. am oberen Bildrand.

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Jugendbuch Empfehlung

Suzy Zail: Der Klang der Hoffnung

[Jugendbuch ab 12]

Ein Flugzeug heulte im Tiefflug über das Lager hinweg und der Himmel ging in Flammen auf. Keuchend rannte ich zurück zu den Baracken. Ich stieß die Tür auf und hechtete unter ein Bett. Zum ersten Mal seit einem Jahr betete ich. Ich betete, dass die zornigen Flugzeuge, die über Polen hinwegdonnerten, rote Sterne trugen. Und dass Mama, Papa und Erika irgendwo in diesem Land darauf warteten, dass die Deutschen die weiße Flagge hissten.

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Buchempfehlung des Monats

Literaturnobelpreisbuch M. Lars

Cartoon: Mario Lars

Rebecca Maria Salentin: Schuld war Elvis

Eigenwillig und dem Leben zugewandt ist die weitverzweigte Familie Hunger, die in der Eifeler Provinz lebt. Hebron Maria Magdalena Hungers Geburt ist Skandal und Aufreger in der katholisch festgefügten Welt, denn ihr Vater, ein jüdischer Arzt, hat sich direkt nach der frohen Kunde, er werde Vater, nach Israel abgesetzt.

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Zum Tod von Paul Kaliga

Paul Kaliga – bekannter Mengeder im Alter von 94 Jahren verstorben

Am 22. Februar verstarb Paul Kaliga. Er wurde 94 Jahre alt. Zu seinem 90sten Geburtstag, den er am 07. März 2011 mit viel Optimismus für die Zukunft und mit unserer Zielvorgabe „100 Jahre“ feiern konnte, würdigte der TV Mengede seinen turnerischen Werdegang, auf dem er viele Jahre mit dem TV eng verbunden war.
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Kindheit in der Zechensiedlung (3) – Hebamme Kessler, Pastor Stenger und Fischhändler Spielhofen

Vorbemerkungen

In der letzten Woche haben wir mit dem Abdruck der beiden ersten Folgen eines in jeder Hinsicht bemerkenswerten Textes begonnen. Es handelt sich um Erinnerungen von Frau Bärbel Howarde an ihre Kindheit in der Zechensiedlung, d.h. in der Kolonie in Mengede. Im Augenblick liegen lediglich die Texte vor, die entsprechenden Fotos versuchen wir noch von Fall zu Fall einzufügen – sofern wir welche finden. Frau Howarde lebt heute in Dingen in der „Westheide“ und verfolgt die Ereignisse im Stadtbezirk Mengede naürlich mit besonderem Interesse. (K. N.)

In der heutigen Folge:  Hebamme Kessler, Pastor Stenger und Fischhändler Spielhofen Howard B.

Als ich am 12. Oktober 1951 mit Hilfe der legendären Mengeder Hebamme Frau Kessler zu Hause zur Welt kam, hatte meine Mutter neun Monate Schwangerschaft hinter sich. Zwar dauern Schwangerschaften meistens neun Monate, aber zu dieser Zeit gab es auffällig viele Frühgeburten. Das hatte folgenden Grund: Kündigte sich bei einem Paar Nachwuchs an, wurde möglichst schnell, aber auch oft auf Druck der Familie geheiratet. Da bis zur Feststellung einer Schwangerschaft einige Wochen vergehen können, kamen dann die Frühgeburten zur Welt, die unmittelbar in der Hochzeitsnacht gezeugt waren.

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