
Rotfeder
© Bernd Stemmer/EGLV
Gute Nachrichten zum „Tag der Artenvielfalt“ am Donnerstag (22.5.)
Gute Nachrichten gibt es von der Emscher zum „Tag der Artenvielfalt“, der jedes Jahr am 22. Mai gefeiert wird: Die Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus) ist mittlerweile an mehreren Stellen entlang der Emscher festgestellt worden. Die Besiedlung der Emscher erfolgt selbstständig über die Mündung am Rhein, womit sich auch der Erfolg der Renaturierung dieses Bereiches bei Dinslaken und Voerde nachweisen lässt. Denn erst durch die umfangreiche Umgestaltung der letzten knapp 500 Flussmeter ist es Fischen aus dem Rhein möglich, nun auch in das Emscher-System hinein zu schwimmen. Zuvor war die technisch stark überformte Emscher eine Einbahnstraße, denn sie fiel über ein Absturzbauwerk aus Beton zirka fünf Meter tief in den Rhein. Im Zuge der naturnahen Umgestaltung durch die Emschergenossenschaft wurde die von der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie geforderte „ökologische Durchgängigkeit“ hergestellt – oder mit anderen Worten: die EU-Reisefreiheit für Fische!
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