Auch die Bürgerdienste der Stadt Dortmund sind wieder ansprechbar

Ab Donnerstag,30.04.2020  –  erstmals nur eingeschränkt, aber immerhin

Dortmunder Rathaus (Foto: Archiv)

Die Pressstelle der Stadt Dortmund informiert mit der folgenden Pressemitteilung über die schrittweise Aufnahme der Serviceleistungen der Bürgerdienste:

Aufgrund der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus im öffentlichen Raum konnten die Bürgerdienste der Stadt Dortmund keine Bürgertermine anbieten. Die Sicherheit der Bürger*innen und Mitarbeiter*innen hatte Vorrang.
Schrittweise sollen nun die Service-Leistungen wieder aufgenommen werden – zunächst für dringende, unaufschiebbare Angelegenheiten im Bereich Einwohnermelde-, Kraftfahrzeug- und Führerscheinwesen.

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Gabriel Feltz neuer Botschafter von „Löwenzahn“

„Löwenzahn“ und Generalmusikdirektor freuen sich auf intensive, vielfältige Zusammenarbeit

Die Arbeit des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Löwenzahn liegt Gabriel Feltz, Generalmusikdirektor der Stadt Dortmund, besonders am Herzen. Mit dieser Motivation unterstützt er jetzt den Hospizdienst als Botschafter der guten Sache. In einem ersten Team-Gespräch wurden Ideen für gemeinsame Aktionen in schwierigen Zeiten entwickelt.

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Trinkt Benzin! – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Trinkt Benzin!

Eine Kolumne von Peter Grohmann

Venceremos, sangen die ChilenInnen damals, als wir noch jung waren – und Norbert Blüm sang kräftig mit gegen den Christdemokraten. In den Nachrufen auf den politischen Träumer („Die Rente ist sicher“) fehlt die Erinnerung an Blüms Einsatz für Menschenrechte und Kommunisten. Es wär‘ vielleicht zu offensichtlich, was sonst noch so alles einzulösen ist von den Machthabern.

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Coronavirus update; Stand: 29.4.2020, 17.00 Uhr

Acht weitere positive Testergebnisse

Die Pressestelle der Stadt Dortmund teilt folgendes mit:

Am heutigen Mittwoch sind acht positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 687 positive Tests vor. 575 Patientinnen und Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten nach mildem Krankheitsverlauf als genesen.

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Coronavirus update; Stand: 28.4.2020, 16.50 Uhr

Fünf weitere positive Testergebnis

Die Pressestelle der Stadt Dortmund teilt folgendes mit:

Am heutigen Dienstag sind fünf positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 679 positive Tests vor. 569 Patientinnen und Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten nach mildem Krankheitsverlauf als genesen.

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Langeweile in Corona Zeiten gibt es nicht…

… dank Corona-Quiz WhatsApp Gruppe

Quelle: SRF

Seit dem 16.03.2020 leben wir alle anders. Wir können unsere Familie und Freunde nicht mehr treffen, es finden keine Veranstaltungen statt, weder sportlich noch kulturell, wir arbeiten ggf. in Kurzarbeit, unsere gesamte Freizeitgestaltung ist eingeschränkt, kurzum es ist eine neue Situation.
In den heutigen Zeiten ist es jedoch einfach, digital Kontakt zu halten. Mir kam daher der Gedanke eine WhatsApp Gruppe zu gründen. Wie soll die heißen und was soll da rein?

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Coronavirus update; Stand: 27.4.2020, 17.05 Uhr

Neun weitere positive Testergebnisse

Die Pressestelle der Stadt Dortmund teilt folgendes mit:

Am heutigen Montag sind neun positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 674 positive Tests vor. 557 Patientinnen und Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten nach mildem Krankheitsverlauf als genesen.
Zurzeit werden in Dortmund 30 Corona-Patientinnen und –Patienten stationär behandelt; zehn intensivmedizinisch, darunter acht beatmete Personen.

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Cartoon des Tages

Maskenpflicht

Es ist inzwischen unstrittig, die Maskenpflicht ist deswegen nur so halbherzig gekommen, weil die bestehenden Engpässe bei der Versorgung von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen etc. nicht noch verstärkt werden sollten. Warum werden die wahren Gründe nicht genannt – das Ergebnis ist nun ein Kommunikationsgau erster Güte. Auch die unterschiedliche Umsetzung in den Bundesländern wirft Fragen auf.
Die sollen aber nicht davon ablenken, dass die Maskenpflicht sinnvoll ist. Auch wenn die Masken lediglich den Gegenüber schützen, das Signal ist nicht zu unterschätzen: Obacht, liebe Leute – die Coronakrise ist noch längst nicht überwunden!

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„Gärten des Grauens“ von Ulf Soltau* – Statt einer Buchbesprechung

Der Tod der Natur in den Vorgärten

Vorbemerkungen:
Statt einer Buchbesprechung in der gewohnten Form veröffentlichen wir heute ein Interview mit Ulf Soltau, dem Autor des im letzten Jahr erschienen Buches „Gärten des Grauens“. Das Interview hat Beate Schwedler geführt; sie ist Vorsitzende des Vereins „Dunkelbunt“ und verantwortlich für den Blog „Forum dunkelbunt“, in dem das Interview erschienen ist.  www.forum-dunkelbunt.de
MENGEDE:InTakt! bedankt sich bei Beate Schwedler für die Möglichkeit das Interview einschließlich der Fotos abzudrucken.

Die Beschäftigung mit dem Tod lehrt, das Leben zu lieben. Die freiwillige Hinrichtung fast allen Lebendigen in manchen Vorgärten löst bei uns Bestürzung aus – und auch bei den (Mit-)Machern von „Gärten des Grauens“, einem Facebook-Projekt, das mit satirischen Mitteln der totgestaltenden Gartenkultur den Kampf angesagt

Die bescheidene Variante der ureigenen Hoffnung auf ein ewiges Leben besteht darin, seiner Nachwelt etwas Dauerhaftes und Unverrückbares zu hinterlassen…

Dunkelbunt: Wie sind Sie auf die Idee zu dem Projekt „Gärten des Grauens“ (GdG) gekommen?

Ulf Soltau: Ich selbst bin Botaniker und leidenschaftlicher Gärtner. Die Idee zu „GdG“ kam mir, nachdem ich auf so manche gärtnerische Grausamkeiten in Gartengruppen sozialer Netzwerke aufmerksam wurde. Steinwüsten setzen sich in manchen Regionen vermehrt durch.

Ordnungswahn im Outdoor-Wohnzimmer

Dunkelbunt: Wie erklären Sie sich die freiwillige Hinrichtung allen Lebendigen in den Vorgärten?

Ulf Soltau: So naturferne Gärten, wie wir sie auf GdG besprechen, kann ich nur über eine wachsende Entfremdung des Menschen von der Natur erklären. Mit dem allgemeinen Artenrückgang und der großräumigen Vernichtung naturnaher Grünflächen in Stadt und Land verschwindet offenbar auch der persönliche Bezug zur Natur und das Verständnis für Naturschutzbelange. Hinzu kommt ein pervertierter Ordnungswahn, der die Wohnungen niemals hätte verlassen dürfen, sich jetzt aber in sog. Outdoor-Wohnzimmern breit macht und selbst vor kleinsten Hinterhöfen und Gartenwinkeln nicht halt macht. Heute findet man eine größer Artenfülle auf vermüllten Bahndämmen, als in deutschen Vorgärten.

Stilmittel: Geometrie. Ziel: Naturbeherrschung.

Ein Schottergarten macht mehr Arbeit als ein Naturgarten

Dunkelbunt: Das Lebendige macht aber nun mal einen Haufen Arbeit, könnte man sagen – oder stimmt das vielleicht gar nicht?

Ulf Soltau: Offene, unbesiedelte Böden werden von der Natur früher oder später zurück erobert. Man nennt das natürliche Sukzession. Erst kommen kurzlebige Pioniergewächse, dann Gräser und Stauden, später standorttypische Sträucher und Büsche und noch später Bäume unterschiedlicher Arten. Um einen Garten in seiner Struktur über die Jahre zu erhalten muss der Gärtner mit diesem Naturgesetz arbeiten. Dazu sollte er die Ansprüche seiner eingesetzten Pflanzen und die biotischen und abiotischen Faktoren in seinem Garten genau kennen.

Während den Delphinen in den Meeren die Vermüllung und andere Umweltbelastungen zusetzen, finden sie in diesem steinernen Refugium einen Rückzugsort.

Unterschiedliche Pflanzenarten haben unterschiedliche Ansprüche an ihren Lebensraum. Ein Farn bevorzugt den feuchten Schatten, ein Lavendel mag eher trockene, nährstoffarme, aber sonnige Standorte, eine Prachtscharte liebt es dagegen sonnig und feucht, hasst aber Kaninchen usw.

Sollte man aus nostalgischen Erwägungen dennoch nicht ganz auf Pflanzen verzichten wollen, dann hält der Fachhandel adäquate Vorgartengewächse bereit: Thuja-Persiflagen und Buchsbaum-Karikaturen…

Wer sich die Mühe macht, seinen Garten bezüglich seiner Standortfaktoren genau zu analysieren (eine Aufgabe, die jeder seriös arbeitende Gärtnereibetrieb vornehmen können sollte), der weiß die richtige Pflanze am richtigen Standort einzusetzen. Dort ist die Pflanze dann konkurrenzstark und unterdrückt andere, möglicherweise unerwünschte Pflanzen, ohne viel Zutun des Gartenbesitzers. Ein mit diesen Prinzipien der Natur angelegter Garten macht viel weniger Arbeit als ein Schottergarten, dessen Ist-Zustand mit großem Aufwand und unserem regelmäßigen Eingreifen aufrecht erhalten werden muss.

Das Leben gestaltet sich selbst

Schon allein aus thermodynamischer Sicht (Entropie) ist die Aussage nicht haltbar, ein naturnaher Garten mache mehr Arbeit als ein naturferner Schottergarten. Im Gegenteil: Das Leben (z.B. die Pflanze) zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass es sich und seinen Lebensraum, unter Aufwendung von Energie, selbst gestaltet. Die künstliche Ordnung in toten Systemen muss hingegen allein von UNSERER Arbeit aufrecht erhalten werden.

Wahre Schönheit kommt von innen.Arbeitserleichterung braucht Leidenschaft und Know How

Zur Arbeitserleichterung braucht ein lebendiger Garten also vor allem Leidenschaft und Know How. Ein Schottergarten hingegen braucht ein teures Unkrautvlies, einen Laubbläser, die Giftspritze, bisweilen sogar Wasserstoffperoxid, um die Steine frei von Algen zu halten – wie ich kürzlich lesen musste – und zu guter Letzt einen Psychotherapeuten für dessen Besitzer.

Dunkelbunt: Okay, überzeugt! Das Gärten-Bashing ist natürlich lustig – aber bringt es etwas? Also, gibt es auch einen Weg, jemandem klar zu machen, dass Natur schöner ist als Ordnung?

Pflanzen im Garten? Das ist heute schon lange kein Muss mehr. Der moderne Schottergarten ist vielfach schon komplett pflanzenbefreit und daher praktisch pflegefrei.

Ulf Soltau: Das Ziel von GdG ist nicht, Schottergärtner eines Besseren zu belehren, oder sogar zu überzeugen. Es ist natürlich zu begrüßen, wenn das passiert, doch GdG geht es viel mehr darum, auf eine völlig kontraproduktive Entwicklung im Gartenbereich (in Hinblick auf Artenschutz und Klimawandel) hinzuweisen und mit Humor und Augenzwinkern auf einen gesellschaftlichen Stimmungswechsel hinzuwirken. Schottergärten müssen in der breiten Öffentlichkeit endlich als das gesehen werden, was sie sind: ein verantwortungsloser Frevel gegenüber Natur, Klima und kommenden Generationen, ein trauriges Armutszeugnis und peinlicher Beweis des eigenen Unvermögens, ein garten-kulturhistorischer Kotau vor den Geschmacksmonopolisten Hellweg, Obi, Bauhaus & Co. und im hohen Maße lächerlich.

Es geht um Beschämung.

Interview: Beate Schwedler

Dunkelbunt: Vielen Dank für das Gespräch.

 

 

 

 

Ulf Soltau ist studierter Biologe, arbeitete u.a. im Podocarpus-Nationalpark in Ecuador und setzt sich mittlerweile intensiv mit den Eigenheiten der Gartenkultur auseinander. Mit Wortwitz und hintergründiger Gesellschaftskritik erreichte seine Facebook-Seite Gärten des Grauens große Popularität und erfuhr ein riesiges Medienecho. Längst ist Soltaus Projekt die erste Adresse, wenn es um die Dokumentation erschreckender Gartentrends geht.

Coronavirus update; Stand: 26.4.2020; 16.00 Uhr

20 weitere positive Testergebnisse

Die Pressestelle der Stadt Dortmund teilt folgendes mit:

Am heutigen Sonntag – Stand 16 Uhr – sind 20 positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 665 positive Tests vor. 547 Patientinnen und Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

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Eine lange Steinschlange…

… auf dem Weg zum Friedhofseingang

In der Mengeder Heide am Rand des Birkenweges ist seit mindestens vorgestern Vormittag der nebenstehende Aufruf zu lesen.
Was zunächst etwas zögerlich anlief, hat inzwischen richtig Fahrt aufgenommen. Waren heue Vormittag bereits schon 24 Steine abgelegt – die meisten bunt und fantasievoll bemalt – waren es heute gegen 13.00 genau doppelt so viel. Emma (11) und Lena (12)  hat es gefreut. Sie  möchten weitere SpaziergängerInnen ermuntern, ebenfalls einen bunten Stein abzulegen.
Das Ziel, die Schlange bis zum Friedhofseingang zu verlängern, ist ambitioniert.

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Coronavirus update; Stand: 25.4.2020, 16.20 Uhr

Neun weitere positive Testergebnisse

Die Pressestelle der Stadt Dortmund teilt folgendes mit:

Am heutigen Samstag – Stand 16 Uhr – sind neun positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 645 positive Tests vor. 538 Patientinnen und Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

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Unbekannte Krankheit führt zu Lungenentzündungen bei Blaumeisen

Ursache: Vermutlich das Bakterium „Suttonella arnithocola“

Am 12.4. veröffentlichte MIT einen Bericht über erkrankte Blaumeisen.  Eine Freundin der Verfasserin des Beitrags hatte am Tag vorher auf ihrem Balkon eine tote Blaumeise und dazu etwas später die offensichtlich erkrankte Blaumeise, die hier abgebildet ist, gefunden.  Als Diplom-Biologin recherchierte sie und fand auf der Seite des Naturschutzbundes Deutschland, kurz NABU, den Beitrag über eine unbekannte Vogelkrankheit, von der Blaumeisen in diesem Frühjahr befallen sind.

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Coronavirus update; Stand: 24.4.2020, 14.00 Uhr

 Drei weitere positive Testergebnisse

Die Pressestelle der Stadt Dortmund teilt folgendes mit:

Am heutigen Freitag – Stand 14 Uhr – sind drei positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 636 positive Tests vor. 527 Patientinnen und Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

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Eine lange Steinschlange ….

Das sollte kein Problem sein

In der Mengeder Heide am Rand des Birkenweges war heute morgen – 24.4. – der nebenstehende Aufruf zu lesen. Die Idee ist nachahmenswert und wird hoffentlich  möglichst viele SpaziergängerInnen ermuntern aktiv zu werden. Es  dürfte eigentlich kein Problem sein, dem Wunsch entsprechend die Schlange mit bunt bemalten Steinen zumindest bis zum Friedhofseingang zu verlängern.

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