„Dortmund hilft“ weiter: Hilfstransporte rollen in Richtung Türkei und Ukraine

Schüler in Schytomyr laden Tische aus Dortmund für ihre Schule aus.
© privat

Die Hilfe für Regionen, die von Krieg, Krisen oder Katastrophen betroffen sind, geht weiter. Zuletzt rollten drei Transporte aus Dortmund in die Türkei und in die Ukraine.

Im türkischen Hatay entsteht derzeit ein spendenfinanziertes Trauma-Haus für Menschen, die vom verheerenden Erdbeben im Februar 2023 betroffen sind. Wenn es in Betrieb geht, sollen dort im Monat etwa 1.000 Patient*innen mit Physio- und Psychotherapie behandelt werden können. Der Transport, der nun von Dortmund aus gestartet ist, enthält ein Ultraschallgerät sowie Möbel und Hilfsmittel für die Physiotherapie, darunter eine Sprossenwand, Liegen oder ein Schulterrad.

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Archäologische Funde am Burgtor geben neue Einblicke in Dortmunds mittelalterliche Geschichte

Archäologische Funde bei den Bauarbeiten zum Quartier Burgtor: das Profil eines der beiden gemauerten Schächte (Blickrichtung Westen).
© EggensteinExca / Jan Feldmann

Bei den Bauarbeiten für das neue „Quartier Burgtor“ sind bei einer archäologischen Baubegleitung bedeutende Funde aus dem Mittelalter ans Licht gekommen. Derzeit werden die Funde ausgewertet.

Aufgrund der Nähe zur mittelalterlichen Stadtbefestigung und dem Stadtkern hatte die Untere Denkmalbehörde der Stadt Dortmund eine archäologische Begleitung der Arbeiten für das neue Quartier angeordnet. Weiterlesen

Seniorenbeirat und Wilhelm-Hansmann-Haus feiern den Weltaltentag am 1. Oktober

Seniorenbeirat: Weltaltentag 1. Oktober 2025
© Stadt Dortmund/Sandra Galbierz

Fachdienst für Senioren lädt zu drei Konzerten an einem Abend ein

Unter dem Motto „Gemeinsam ‚JA zum Alter‘ sagen“ feiern alle Generationen den Weltseniorentag. Am 1. Oktober steht für den Seniorenbeirat und für das Wilhelm-Hansmann-Haus das Alter im Mittelpunkt.

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Denkmalschützer*innen nehmen Althoffblock unter die Lupe

Althoffblock – historische Ansicht aus dem Stadtarchiv
© Stadtarchiv Dortmund

Die Siedlung Althoffblock der Spar- und Bauverein eG Dortmund soll als bedeutendes Architekturzeugnis geschützt werden. Die Untere Denkmalbehörde und das Büro für Architektur und Stadtplanung Farwick und Grote sind dafür in den nächsten Wochen immer wieder in den Straßen des Quartiers unterwegs.

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EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE machte nachhaltige Fortbewegung stadtweit sichtbar

Über fünf Wohnprojekte haben sich die Radelnden der Radtour von Marten bis nach Hörde informiert.
© Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Vom Fahrradsimulator bis zum Schneckenrennen

Mit Aktionen an Schulen und Kitas, in der Stadtbahn, in der Jugendverkehrsschule, am Radweg und an Wohnprojekten hat sich die Stadt Dortmund vom 16. bis 22. September an der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE (EMW) beteiligt und nachhaltige Fortbewegung stadtweit sichtbar gemacht.

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Das Keuning.haus zeigt künstlerische Ansichten zu Corona  

Corona-Variante Nr 5 (2021, Ölpastell auf Karton).
© Richard Cox

Künstlerische Interpretationen von Corona-Viren zeigt Richard Cox ab Mittwoch, 1. Oktober, im Keuning.haus. Ab 18 Uhr startet eine Vernissage zu den „Corona-Bildern“ mit dem Künstler. Eine Woche darauf wird eine Performance zum Thema Corona gezeigt.

Was passiert, wenn Viren zur Kunst werden? Während des Corona-Lockdowns entstanden Arbeiten, die sich mit Virus-Variationen, deren Entstehung und Mutation beschäftigen. Der Künstler Richard Cox zeigt zwölf künstlerische Interpretationen. Sie sind wie durchs Mikroskop gesehen, quadratisch angelegt und sollen den Betrachter*innen unterschiedlichen Perspektiven und Ansichten eröffnen. Mit der Technik „Ölpastell auf Karton“ wirken sie spontan, filigran und so fast dreidimensional.

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Salamanderpest breitet sich in Dortmund aus: Gefährlicher Hautpilz bedroht Feuersalamander

Warnschild des Umweltamtes zur Salamanderpest
© Stadt Dortmund

Ein fast unsichtbarer Feind bedroht derzeit die Feuersalamander in Dortmund: Die sogenannte „Salamanderpest“ führt bei infizierten Tieren zu schweren Hautverletzungen und meist innerhalb weniger Tage zum Tod. Das Umweltamt hat Tipps, wie Bürger*innen die Tiere schützen können. Warnschilder wurden bereits im Dellwiger Bachtal errichtet, weitere folgen.

Bei der Salamanderpest handelt es sich eigentlich um den Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal), der seit einigen Jahren auch im Ruhrgebiet nachgewiesen ist und sich in Dortmund weiter ausbreitet. Auch andere Amphibien wie Kammmolche sind bedroht. „Die Ausbreitung der Salamanderpest hat in den letzten Jahren leider zugenommen. In Dortmund hat sie bereits zu deutlichen Bestandsrückgängen geführt“, erklärt Sonja Terme vom Umweltamt der Stadt Dortmund. Bsal wurde in Dortmund erstmals 2019 bei zwei tot aufgefundenen Salamandern festgestellt.

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Ein Tag für die Seele in Westerfilde & Bodelschwingh

Aktionstag zum Welttag der seelischen Gesundheit lädt zum Mitmachen,
Austauschen und Kraft tanken ein.

Von Julia Fürup/Katja Hünninghaus

Psychische Gesundheit geht uns alle an – im Alltag, in der Familie und im Miteinander im Stadtteil. Um auf ihre Bedeutung aufmerksam zu machen, lädt Westerfilde & Bodelschwingh am Freitag, 10. Oktober 2025, anlässlich des Welttags der seelischen Gesundheit zu einem vielfältigen Aktionstag ein. Unter dem Motto „Ein Tag für die Seele: Begegnung, Dialog, Inspiration und Lebensfreude“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm für Seele, Geist & Körper.

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Ein buntes Fest für Groß und Klein

 Schulfest an der Westhausen-Grundschule!

Von Steffi El-Fakharany

Am Freitag, 26. September 2025, haben wir an der Westhausen-Grundschule unser jährliches Schulfest gefeiert. Das Schulteam hatte wieder tolle Spielstationen vorbereitet – vom heißen Draht über das Schätzglas bis hin zur Puzzlestation. In der Turnhalle konnten die Kinder außerdem beim Werfen ihr Geschick zeigen.

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Neue Sportangebote in Nette

• Outdoor-Sportpark weiterhin bei gutem Wetter geöffnet
• Vereinshaus bietet zahlreiche Programme von Rehasport bis Pilate
• Sport- und Bewegungsangebote für die Nachbarschaft

BEND-Sportpark im Herbst

Der Sommer in Mengede stand ganz im Zeichen des Sports. Das offene Angebot sowie die wöchentlich kostenfreien Kurse im BEND-Sportpark wurden von der Nachbarschaft sehr gut angenommen. „Nach dem erfolgreichen Sommer bieten wir auch im Herbst und Winter ein abwechslungsreiches Sport-Programm“, berichtet Simone Nemarnik vom TV Mengede. Weiterlesen

Neue Stadtquartiere entlasten Wohnungsmärkte

 220 Quartiere mit rund 285.000 Wohnungen im Bau

In deutschen Ballungsräumen fehlt es an erschwinglichem Wohnraum. Der Bau neuer Stadtquartiere ist darauf eine zentrale Antwort. Seit dem Jahr 2000 sind bundesweit 309 neue Quartiere entstanden – mit rund 239.000 Wohnungen. 220 Quartiere mit rund 285.000 Wohnungen befinden sich – Stand Mai 2025 – im Bau,189 weitere Quartiere mit rund 210.000 Wohnungen in der Planung. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor.

Die Entwicklung neuer Quartiere konzentriert sich dem BBSR zufolge stark auf die Groß- und Universitätsstädte. Über die Hälfte aller neuen Quartiere seit 2000 wurde in Großstädten realisiert, vor allem im ersten Jahrzehnt. Innerhalb Deutschlands zeigen sich regionale Unterschiede: In Westdeutschland wurden deutlich mehr neue Stadtquartiere gebaut als in Ostdeutschland – mit Ausnahme des Großraums Berlin. Seit 2010 verlagerte sich die Dynamik zunehmend in kleinere Großstädte und große Mittelstädte – etwa in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg oder Bayern. In den Zentren der großen Städte sind verfügbare Flächen zurückgegangen und die stark gestiegenen Preise für Bauland erschweren die Umsetzbarkeit neuer Quartiere an diesen Standorten.

Die Stadtquartiere entstehen bevorzugt auf Brach- und Konversionsflächen. Über 60 Prozent der seit 2000 fertiggestellten Projekte nutzen Flächen, die vormals industriell, gewerblich oder militärisch genutzt wurden.

„Neue Stadtquartiere sind eine tragende Säule der Wohnraumentwicklung in Deutschland“, sagt Franziska Bensch, Wohnungsmarktforscherin am BBSR. „Sie bündeln zahlreiche Qualitäten: Sie schaffen dringend benötigten Wohnraum, stärken die Stadtstruktur und ermöglichen mehr Nachhaltigkeit durch Umnutzung bestehender Flächen. Ihre Bedeutung wird in den kommenden Jahren hoch bleiben.“

Quartiere werden größer und vielseitiger

Im Vergleich zum Zeitraum 2000 bis 2009 ist die durchschnittliche Größe der Quartiere zwischen 2010 und 2024 deutlich gestiegen: Frühere Quartiere umfassten rund 745 Wohnungen auf 29 Hektar, seit 2010 sind es durchschnittlich 920 Wohnungen auf 38 Hektar.

Die Wohndichte blieb mit etwa 25 Wohnungen je Hektar nahezu konstant. Zugleich steigt die funktionale Vielfalt: Öffentliche Grünanlagen, soziale Infrastruktur, Einzelhandel und Gastronomie sind heute Standardbestandteile vieler Quartiere. Besonders die Bedeutung von Kitas, Schulen und Freiflächen nimmt spürbar zu.

Geförderte Wohnungen fester Bestandteil neuer Quartiere

Sozialpolitisch sind neue Stadtquartiere ein wichtiges Steuerungsinstrument. In vielen Quartieren liegt der Anteil geförderter Wohnungen heute zwischen 10 Prozent und 40 Prozent. Einige Kommunen setzen sogar auf höhere Quoten – auch wenn es weiterhin Projekte ohne Sozialwohnungsanteil gibt.

„Neue Quartiere müssen für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich sein“, betont Franziska Bensch. „Gerade in angespannten Märkten ist die Wohnraumförderung entscheidend, um Durchmischung und soziale Stabilität zu sichern.“

Als neue Stadtquartiere zählt das BBSR Quartiere mit über 500 Wohnungen, mindestens 1.000 Einwohnern oder 10 Hektar Fläche. Darüber hinaus liegt ihnen eine einheitliche städtebauliche Konzeption zugrunde.

Die Auswertung ist auf der Website des BBSR abrufbar:

https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/fachbeitraege/wohnen-immobilien/wohnungs-immobilienmaerkte/neue-stadtquartiere/01_start.html