Im türkischen Hatay entsteht derzeit ein spendenfinanziertes Trauma-Haus für Menschen, die vom verheerenden Erdbeben im Februar 2023 betroffen sind. Wenn es in Betrieb geht, sollen dort im Monat etwa 1.000 Patient*innen mit Physio- und Psychotherapie behandelt werden können. Der Transport, der nun von Dortmund aus gestartet ist, enthält ein Ultraschallgerät sowie Möbel und Hilfsmittel für die Physiotherapie, darunter eine Sprossenwand, Liegen oder ein Schulterrad.
„Tierisch stark – DU machst den Unterschied“: Stadt Dortmund verleiht 2025 erneut den Tierschutzpreis
Archäologische Funde am Burgtor geben neue Einblicke in Dortmunds mittelalterliche Geschichte

Archäologische Funde bei den Bauarbeiten zum Quartier Burgtor: das Profil eines der beiden gemauerten Schächte (Blickrichtung Westen).
© EggensteinExca / Jan Feldmann
Aufgrund der Nähe zur mittelalterlichen Stadtbefestigung und dem Stadtkern hatte die Untere Denkmalbehörde der Stadt Dortmund eine archäologische Begleitung der Arbeiten für das neue Quartier angeordnet. Weiterlesen
Seniorenbeirat und Wilhelm-Hansmann-Haus feiern den Weltaltentag am 1. Oktober
Fachdienst für Senioren lädt zu drei Konzerten an einem Abend ein
Denkmalschützer*innen nehmen Althoffblock unter die Lupe
EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE machte nachhaltige Fortbewegung stadtweit sichtbar
Das Keuning.haus zeigt künstlerische Ansichten zu Corona
Was passiert, wenn Viren zur Kunst werden? Während des Corona-Lockdowns entstanden Arbeiten, die sich mit Virus-Variationen, deren Entstehung und Mutation beschäftigen. Der Künstler Richard Cox zeigt zwölf künstlerische Interpretationen. Sie sind wie durchs Mikroskop gesehen, quadratisch angelegt und sollen den Betrachter*innen unterschiedlichen Perspektiven und Ansichten eröffnen. Mit der Technik „Ölpastell auf Karton“ wirken sie spontan, filigran und so fast dreidimensional.
Salamanderpest breitet sich in Dortmund aus: Gefährlicher Hautpilz bedroht Feuersalamander
Bei der Salamanderpest handelt es sich eigentlich um den Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal), der seit einigen Jahren auch im Ruhrgebiet nachgewiesen ist und sich in Dortmund weiter ausbreitet. Auch andere Amphibien wie Kammmolche sind bedroht. „Die Ausbreitung der Salamanderpest hat in den letzten Jahren leider zugenommen. In Dortmund hat sie bereits zu deutlichen Bestandsrückgängen geführt“, erklärt Sonja Terme vom Umweltamt der Stadt Dortmund. Bsal wurde in Dortmund erstmals 2019 bei zwei tot aufgefundenen Salamandern festgestellt.
Ein Tag für die Seele in Westerfilde & Bodelschwingh
Aktionstag zum Welttag der seelischen Gesundheit lädt zum Mitmachen,
Austauschen und Kraft tanken ein.
Von Julia Fürup/Katja Hünninghaus
Psychische Gesundheit geht uns alle an – im Alltag, in der Familie und im Miteinander im Stadtteil. Um auf ihre Bedeutung aufmerksam zu machen, lädt Westerfilde & Bodelschwingh am Freitag, 10. Oktober 2025, anlässlich des Welttags der seelischen Gesundheit zu einem vielfältigen Aktionstag ein. Unter dem Motto „Ein Tag für die Seele: Begegnung, Dialog, Inspiration und Lebensfreude“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm für Seele, Geist & Körper.
Cartoon des Tages – Mario Lars
Erntedankfest im Heimatverein
Wir pflügen, und wir streuen den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf.
Von Cawi Schmälter


Ein buntes Fest für Groß und Klein
Schulfest an der Westhausen-Grundschule!
Von Steffi El-Fakharany
Am Freitag, 26. September 2025, haben wir an der Westhausen-Grundschule unser jährliches Schulfest gefeiert. Das Schulteam hatte wieder tolle Spielstationen vorbereitet – vom heißen Draht über das Schätzglas bis hin zur Puzzlestation. In der Turnhalle konnten die Kinder außerdem beim Werfen ihr Geschick zeigen.



Neue Sportangebote in Nette
• Outdoor-Sportpark weiterhin bei gutem Wetter geöffnet
• Vereinshaus bietet zahlreiche Programme von Rehasport bis Pilate
• Sport- und Bewegungsangebote für die Nachbarschaft

BEND-Sportpark im Herbst
Der Sommer in Mengede stand ganz im Zeichen des Sports. Das offene Angebot sowie die wöchentlich kostenfreien Kurse im BEND-Sportpark wurden von der Nachbarschaft sehr gut angenommen. „Nach dem erfolgreichen Sommer bieten wir auch im Herbst und Winter ein abwechslungsreiches Sport-Programm“, berichtet Simone Nemarnik vom TV Mengede. Weiterlesen
Cartoon des Tages – Reinhard Alff
Neue Stadtquartiere entlasten Wohnungsmärkte
220 Quartiere mit rund 285.000 Wohnungen im Bau
In deutschen Ballungsräumen fehlt es an erschwinglichem Wohnraum. Der Bau neuer Stadtquartiere ist darauf eine zentrale Antwort. Seit dem Jahr 2000 sind bundesweit 309 neue Quartiere entstanden – mit rund 239.000 Wohnungen. 220 Quartiere mit rund 285.000 Wohnungen befinden sich – Stand Mai 2025 – im Bau,189 weitere Quartiere mit rund 210.000 Wohnungen in der Planung. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor.
Die Entwicklung neuer Quartiere konzentriert sich dem BBSR zufolge stark auf die Groß- und Universitätsstädte. Über die Hälfte aller neuen Quartiere seit 2000 wurde in Großstädten realisiert, vor allem im ersten Jahrzehnt. Innerhalb Deutschlands zeigen sich regionale Unterschiede: In Westdeutschland wurden deutlich mehr neue Stadtquartiere gebaut als in Ostdeutschland – mit Ausnahme des Großraums Berlin. Seit 2010 verlagerte sich die Dynamik zunehmend in kleinere Großstädte und große Mittelstädte – etwa in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg oder Bayern. In den Zentren der großen Städte sind verfügbare Flächen zurückgegangen und die stark gestiegenen Preise für Bauland erschweren die Umsetzbarkeit neuer Quartiere an diesen Standorten.
Die Stadtquartiere entstehen bevorzugt auf Brach- und Konversionsflächen. Über 60 Prozent der seit 2000 fertiggestellten Projekte nutzen Flächen, die vormals industriell, gewerblich oder militärisch genutzt wurden.
„Neue Stadtquartiere sind eine tragende Säule der Wohnraumentwicklung in Deutschland“, sagt Franziska Bensch, Wohnungsmarktforscherin am BBSR. „Sie bündeln zahlreiche Qualitäten: Sie schaffen dringend benötigten Wohnraum, stärken die Stadtstruktur und ermöglichen mehr Nachhaltigkeit durch Umnutzung bestehender Flächen. Ihre Bedeutung wird in den kommenden Jahren hoch bleiben.“
Quartiere werden größer und vielseitiger
Im Vergleich zum Zeitraum 2000 bis 2009 ist die durchschnittliche Größe der Quartiere zwischen 2010 und 2024 deutlich gestiegen: Frühere Quartiere umfassten rund 745 Wohnungen auf 29 Hektar, seit 2010 sind es durchschnittlich 920 Wohnungen auf 38 Hektar.
Die Wohndichte blieb mit etwa 25 Wohnungen je Hektar nahezu konstant. Zugleich steigt die funktionale Vielfalt: Öffentliche Grünanlagen, soziale Infrastruktur, Einzelhandel und Gastronomie sind heute Standardbestandteile vieler Quartiere. Besonders die Bedeutung von Kitas, Schulen und Freiflächen nimmt spürbar zu.
Geförderte Wohnungen fester Bestandteil neuer Quartiere
Sozialpolitisch sind neue Stadtquartiere ein wichtiges Steuerungsinstrument. In vielen Quartieren liegt der Anteil geförderter Wohnungen heute zwischen 10 Prozent und 40 Prozent. Einige Kommunen setzen sogar auf höhere Quoten – auch wenn es weiterhin Projekte ohne Sozialwohnungsanteil gibt.
„Neue Quartiere müssen für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich sein“, betont Franziska Bensch. „Gerade in angespannten Märkten ist die Wohnraumförderung entscheidend, um Durchmischung und soziale Stabilität zu sichern.“
Als neue Stadtquartiere zählt das BBSR Quartiere mit über 500 Wohnungen, mindestens 1.000 Einwohnern oder 10 Hektar Fläche. Darüber hinaus liegt ihnen eine einheitliche städtebauliche Konzeption zugrunde.
Die Auswertung ist auf der Website des BBSR abrufbar:







