Irgendwas läuft falsch

Peter Grohmann
Anfang April 1945 waren im KZ Buchenwald an die 48.000 Menschen inhaftiert. Angesichts der bei Gotha stehenden US-Armee begann die SS am 7. April mit der Evakuierung des Lagers; es gelang ihr trotz aller Verzögerungstaktiken der Häftlinge, etwa 28.000 Gefangene auf sogenannte Todesmärsche zu schicken. Sie werden mit Recht so bezeichnet: Etwa jede:r Dritte starb unterwegs oder wurde von der SS, dem Volkssturm oder Jugendlichen der Hitlerjugend erschossen, heißt es in Berichten der Gedenkstätte Buchenwald.


Im Rahmen einer Kooperation des Begegnungszentrums Mengede mit dem Heimatverein Mengede e.V., dem Dortmunder Integrationsnetzwerk „lokal willkommen“ sowie Begegnung VorOrt Mengede und ehrenamtlich Aktiven aus dem Stadtbezirk ist eine Ausstellung entstanden, die zeigt, wie vielfältig unsere Nachbarschaften sind. In großformatigen Bildern und Steckbriefen werden Menschen an ihren Lieblingsorten im Stadtbezirk porträtiert, die zwar nicht in Deutschland geboren, aber gerne in Mengede zuhause sind. 








