„Poesieoasen“

 Fritz-Hüser-Institut stellt Ralf Theniors Schriftbilder aus

Das Fritz-Hüser-Institut öffnet sein Archiv: Eine Reihe von Veranstaltungen soll regelmäßig Einblicke in die Bestände des Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt geben. Den Auftakt macht die Ausstellung „Poesieoasen“ aus dem Vorlass des Dortmunder Dichters Ralf Thenior, die am Donnerstag, 7. September, 19 Uhr am Rhader Weg 5 eröffnet.

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Expressionismus hier und jetzt! Die Sammlung Horn zu Gast in Dortmund

Museum Ostwall im Dortmunder U zeigt bedeutende Werke des Expressionismus

Sammlung Horn: Christian Rohlfs Haus in Soest

im Dialog mit zeitgenössischen Arbeiten

Mit mehr als 120 zentralen Werken des Expressionismus, darunter Arbeiten von Alexej von Jawlensky, Käthe Kollwitz, der Künstlervereinigung Brücke und Christian Rohlfs, ist die renommierte Sammlung Bettina und Rolf Horn vom 28. Oktober 2023 bis 18. Februar 2024 erstmals in Dortmund zu sehen.
Im Museum Ostwall treten eigene Sammlungsbestände und zeitgenössische Arbeiten, ergänzt um Exponate des Kirchner Museums Davos sowie Foto- und Archivmaterial, in einen Dialog mit der Sammlung Horn.

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Löwenzahn aktuell: „Manege frei!“

15 Kinder wachsen bei inklusivem Zirkusprojekt
von Löwenzahn über sich hinaus

Sie waren Clowns, Seiltänzerinnen, Diabolo-Spieler, Jongleure und kleine Akrobatinnen und Akrobaten, hatten eine Woche lang Spaß und begeisterten ihr Publikum. Zum dritten Mal hatte der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn Dortmund ein inklusives Zirkusprojekt organisiert, bei dem 15 Kinder über sich hinauswachsen und Gemeinschaft und Manegen-Luft erleben konnten, begleitet von vielen Ehrenamtlichen des Dienstes und angeleitet von einer erfahrenen Zirkuspädagogin.  Weiterlesen

Wettbewerb „KUNSTStein“

 Zeugen des Mittelalters sind in der Reinoldikirche zu sehen

Aus Stadtgeschichte wird Kunst: In den vergangenen Wochen haben 20 Künstler*innen aus Dortmund Steine aus der mittelalterlichen Stadtmauer zu Kunstwerken verarbeitet. Das Kulturbüro und die Untere Denkmalbehörde hatten dazu gemeinsam den Wettbewerb KUNSTStein ausgelobt. Die Ergebnisse sind nun vom 9. bis 15. September in einer Ausstellung in der Reinoldikirche zu sehen.

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Fotos des Tages

„once in a blue moon“

Gestern Abend war der zweite Vollmond innerhalb eine Monats zu sehen. Dieses Ereignis an sich ist schon selten –  im Englischen sagt man „once in a blue moon“, um auszudrücken, das etwas alle Jubeljahre vorkommt!
Der gestrige Vollmond war außerdem als ein Supermond zu sehen – wie die Fotos von Silvia Rzadkowski erkennen lassen. Es ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass heute auch „blue moons“ im wahrsten Sinne des Wortes auftauchen (vgl. Abb. 3).

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Buchempfehlung: Heute mal wieder ein Krimi

Der Tote im Palazzo – Ein Toskana Krimi von Luca Fontanella

Mario Lars: Bücher

Von Diethelm Textoris

Die Sommer- und Ferienzeit geht zu Ende. Viele von uns haben sie für eine Urlaubsreise genutzt. Andere sind aus unterschiedlichen Gründen, von der Geldknappheit bis zur Unlust in die inzwischen zum Feuerofen gewordenen südlichen Urlaubsländer zu reisen, zu Hause geblieben. Für beide Gruppen kann ich als spätsommerliche Lektüre den Toskana Krimi „Der Tote im Palazzo“ in der Reihe „Trattoria Mortale“ empfehlen.

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SPD – Ratsfraktion unterwegs

SPD-Ratsfraktion zu Besuch in der Kulturwerkstadt und weiteren Werkstätten
der dobeq in der Dortmunder Nordstadt

Bei einem weiteren Termin zum Thema Beschäftigungsförderung, Ausbildung und Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit konnten die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion die Kulturwerkstadt und weitere Werkstätten der dobeq in der Dortmunder Nordstadt besichtigen.

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Verabschiedung von Marita Grunert

Marita Grunert nach 43 Jahren im Kindergarten und nach 36 Jahren

Verabschiedung von Marita Grunert (Mitte) durch VertreterInnen des Pastoralteams, der Kirchengemeinde und der Kath. Kindertageseinrichtungen Östliches Ruhrgebiet

als Leiterin verabschiedet

Von Markus Kohlenberg

Fast ihr ganzes Berufsleben war Marita Grunert im Bodelschwingher Kindergarten engagiert – davon 36 Jahre als Leiterin. Im Rahmen des Gemeindefestes wurde sie nun mit vielen Worten des Dankes in den Ruhestand verabschiedet. Weiterlesen

Viel dolce, wenig vita – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Viel dolce, wenig vita

Von Peter Grohmann

Zuerst zur Kindergrundsicherung und den Leckerlis der FDP: Ein Liter Coca-Cola enthält mehr als 100 Gramm Zucker. Das Kilo Demeterzucker kriegste für vierfuffzig – aber ob die den nehmen? Echt jetzt?

Egal, Zucker macht glücklich, besonders kinderreiche Familien, der Stimmenanteil für die FDP steigt. Zugegeben, Zucker ist auch eine gewissermaßen selbstbestimmte Sterbehilfe. In Rotchina hat ein Typ 1,5 Liter Cola auf ex gesoffen und ist qualvoll gestorben: dolce morte. China ist also nicht überall unser Vorbild. Ich erinnere nur an die Gesichtsscanner von Partei, Polizei und Lufthansa, die auch alle aus China kommen. Kurzum: Zu den Risikofaktoren der FDP zählen Adipositas, Gicht, Tumore und dentale Probleme, schreibt das Ärzteblatt. Letztere haben wir ja eh seit Menschengedenken: Im Mund- und Rache-Raum sitzen rund eine Billion Bakterien, wenn nicht mehr.

Rein theoretisch könnte Mineralwasser dem süßen Gift das Wasser reichen – in keinem Bio-Wasser wurden Abbauprodukte von Pestiziden gefunden. Das macht misstrauisch und erinnert uns an die Waffenfunde bei den Reichsbürgern: Gefunden wurden 362 Schusswaffen, 347 Hieb- und Stichwaffen sowie 150 000 Schuss Munition oder so. Aber nur wenige wissen wirklich, was nicht gefunden wurde. Übrigens ist ein Liter ausgezeichnetes Mineralwasser teurer als ein Liter Cola.

Der Schwarzseher weiß: Das wahre Leben sieht für viele eher düster aus – je mehr dolce, umso weniger vita. Linke, Christ-, Sozial- oder freie Demokraten können offensichtlich die künftig Wählenden (und erstrecht die Nichtwählenden) nicht so recht überzeugen. Sie bieten den Mehrheiten kaum Trost und Hoffnung auf bessere Zeiten. Eher denkt man, wenn man denkt: Hoffentlich wird’s nicht schlimmer! Das ist nicht raus.

Klar, meine Omi Glimbzsch in Zittau (Sachsen!) und Greta können’s alleine auch nicht richten – doch bleiben am Ende wirklich nun diese Drei: Glaube, Hoffnung, Liebe? Ich brauch‘ die Straße, Menschen, die handeln. Ich, die Demokratie: Jetzt. Ich brauch‘ Debatte, Reden und Zuhören und Nachdenken, Opposition! Ich brauch‘ kritische, unabhängige Medien und überprüfbare Fakten, weniger dolce, mehr vita.

Peter Grohmann * ist Kabarettist und Koordinator der AnStifter. Wir danken ihm für die Zustimmung zum Abdruck dieser Kolumne.
* peter-grohmann@die-anstifter.de