Wasser marsch… – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Wasser marsch…

Von Peter Grohmann

…ist der Befehl der Feuerwehr, eine Wasserleitung freizugeben, vor allem, wenn’s brennt. Doch was tun, wenn’s nur tröpfelt? Brennen lassen. An heißen Tagen sterben in Deutschland jedes Jahr Tausende Menschen. Was tun? Sterben lassen? Die meisten Behörden ignorierten diese Kata-strophe. Sie wissen nicht einmal genau, wer denn da bedroht ist, stellt die ZEIT aktuell fest. An heißen Tagen fallen aber auch die Vögel tot vom Himmel, Felder und Wälder und Wiesen verdorren. Flüsse versiegen. „Erzähl‘ mir nichts vom Pferd“, sagt da meine Omi Glimbzsch aus Zittau, und die kennt Katastrophen.

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Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 – Eine Zwischenbilanz von Emschergenossenschaft und Lippeverband

Emscher in Deusen; Foto: Archiv MIT

Glück und Geschick an der Emscher:

Vor einem Jahr sind Emschergenossenschaft und Lippeverband bei der Hochwasserlage glimpflich davongekommen.

„Die Hochwasser-Katastrophe vom Juli 2021 jährt sich in diesen Tagen. Auch wenn die Infrastruktur von Emschergenossenschaft und Lippeverband der Belastungsprobe standhielt, haben die Wasserverbände Lehren gezogen und zusätzliche Maßnahmen ergriffen. Diese sollen Hochwasserschutz und Starkregenvorsorge in der Region verbessern. Dazu gehört auch der Umbau der Quartiere zu Schwammstädten, wie ihn die Zukunftsinitiative Klima.Werk vorantreibt. Das Netzwerk will gemeinsam die Region klimaresilient umgestalten.“ So lautet ein Zwischenfazit der Emschergenossensahft in diesen Tagen. Allerdings: Vorstandsvorsitzender Prof. Uli Paetzel fordert Unterstützung von neuer Landesregierung.

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„Bioblitz“ geht weiter

Tagfalter gesucht, z.B.  Kleiner Fuchs, Faulbaum-Bläuling, Landkärtchen, braune Feuerfalter …

Braunkolbiger Braun-Dickkopffalter

Die Aktion Bioblitz geht weiter: Observation.org, das Naturmuseum Dortmund und die Biologische Station Kreis Unna/Dortmund freuen sich im Juli über die Meldung von Tagfaltern, die derzeit besonders aktiv sind.
Tagfalter sammeln Nektar und Pollen von Blütenpflanzen und gehören somit zu den Bestäubern. Die Intensivierung der Landwirtschaft und die Trockenlegung von Wiesen bereiten den Faltern Probleme, da ihr Nahrungsangebot eingeschränkt wird. Umso wichtiger ist es, die Entwicklung der Falterpopulationen zu beobachten, um effiziente Schutzmaßnahmen entwickeln zu können. Weiterlesen

BUND-Reihe „Gut Leben im Sommer“

Sonnencreme: So finden Sie die richtige Wahl für Haut und Umwelt!

Die Ferien stehen vielerorts vor Tür oder sind bereits in vollem Gange und die Planungen für Urlaub, Ausflüge und Aktivitäten in der Natur laufen auf Hochtouren. Doch wo darf ich eigentlich Baden, wie spare ich Wasser im Hochsommer, welche Sonnencreme ist die richtige für die Haut und die Umwelt oder wie mache ich meinen Garten fit für den Klimawandel? Im Rahmen einer Interviewreihe „Gut Leben im Sommer” gibt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Antworten auf diese und weitere Fragen.  (MIT stellt seinen LeserInnen  die Bund-Reihe „Gut Leben im Sommer“ zur Verfügung und bedankt sich beim BUND für die kostenlos zum Abdruck freigegebenen Öko-Tipps).  Weiterlesen

BürgermeisterInnen für den Frieden

Stadt Dortmund zeigt wieder Flagge für den Frieden und gegen Atomwaffen

Seit dem gestrigen 8. Juli weht vor dem Stadthaus wieder die Flagge des weltweiten Bündnisses der Mayors for Peace. Mehr als 500 Städte in Deutschland zeigen mit der Aktion in diesem Jahr ihre Solidarität mit der Ukraine und setzen sich für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen ein.
Bürgermeister Norbert Schilff hat gemeinsam mit der Dortmunder Ortsgruppe der IPPNW – Internationalen Ärzte für die Verhinderung eines Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung – und der Deutsch-Japanischen Gesellschaft  vor dem Stadthaus die Flagge der Mayors for Peace gehisst. Weiterlesen

Kurznachrichten: Forum Dunkelbunt

Forum Dunkelbunt zertifiziert acht Trauerrednerinnen

Das neue Ausbildungsangebot aus Dortmund zieht auch Interessierte weit über Dortmunds Stadtgrenzen hinaus an. Auch im zweiten Anlauf war der Kurs für Menschen, die Trauerreden halten wollen, schnell ausgebucht. Jetzt halten acht neue Trauerrednerinnen ihr Zertifikat des Dortmunder Vereins Forum Dunkelbunt in Händen. Die Ausbildung wird einmal jährlich angeboten.

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Transportrad-Verleih verabschiedet sich nach vier Monaten aus Dortmund

Nutzung hat alle Erwartungen übertroffen

Am 1. März 2022 war das neue Transportrad-Miet-System mit 15 Rädern im Kreuz- und Unionviertel an den Start gegangen. Am Freitag hieß es Abschied nehmen – die vorgesehene Test-Zeit von vier Monaten war am 30. Juni zu Ende gegangen.Das Wander-Transportrad-Miet-System (TMS) von TINK (Transportrad Initiative Nachhaltiger Kommunen) zieht wie geplant weiter nach Leipzig. Das kleinräumig angelegte Mietsystem sollte helfen, Hemmschwellen oder Barrieren für die Nutzung eines Transportrads abzubauen. Transport- oder Lastenräder sollten auf diese Weise in der Stadt noch bekannter werden. Dass das geglückt ist, legen die Ausleih-Zahlen nahe. Weiterlesen

Melnyk, hau ab! – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Melnyk, hau ab!

Von Peter Grohmann

Natürlich kann man einen Botschafter nicht einfach abschieben, nur weil er sich immer wieder daneben benimmt. Und die Frage ist auch, ob sie ihn zurücknehmen würden, denn er schadet dem Ansehen seines Landes hier ebenso wie zu Hause. Die Lösung: Melnyk geht von selbst. Aber wann? Na schön, vielleicht bietet sich ja eine Kandidatur an.
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Kurznachrichten: „Löwenzahn“

Anna Kopp (Mitte) und Nic Golz überreichten mit Claudia Schlierkamp (rechts) einen symbolischen Spendenscheck über fast 1300 Euro an Koordinatorin Dietlinde Eberts (2. v. l.), sowie Michael Cremann.

Spende statt Abiball: Ex-AbiturientInnen unterstützen Löwenzahn

Eigentlich wollten sie 2021ihr Abitur feiern und einen festlichen Abiball veranstalten. Corona verschob die Planungen auf dieses Jahr. Doch da mittlerweile fast alle der etwas mehr als 100 AbiturientInnen der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund zum Teil weit verstreut wohnen, entschieden sich die Verantwortlichen, das noch vorhandene Geld aus der Abikasse an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund zu spenden.

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Weitere Hilfslieferung der Stadt Dortmund für die Ukraine

 Geplant ist zudem eine dauerhafte „Hilfsbrücke“ 

Zehn Nutzfahrzeuge, zwei Fahrzeuge der Feuerwehr und viele weitere zivile Güter, die für die Aufrechterhaltung der kommunalen Infrastruktur und der medizinischen Versorgung genutzt werden, wurden in der letzten Woche aus Dortmund auf den Weg in Richtung Ukraine gebracht. Sie sollen an die Stadt Mykolajiw übergeben werden. Mit dieser Hilfslieferung wird die Stadtverwaltung Dortmund die stark vom russischen Angriffskrieg betroffene Stadt im Südosten der Ukraine unterstützen. Hierzu heißt es in der Stellungnahme der Pressestelle der Stadt Dortmund:

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