„Jugend musiziert“ in Dortmund

57. Regionalwettbewerb in der Musikschule Dortmund  mit 258  teilnehmenden Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Beim Regionalwettbewerb Dortmund am vergangenen Wochenende in der Musikschule Dortmund  herrschte wieder einmal eine großartige Atmosphäre:  258 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene präsentierten ihr musikalisches Können auf hohem Niveau.

Weiterlesen

Dortmunder Energie-Appell 2019 (*)

Vorbemerkungen
DEW kommunal hat am gestrigen Dienstag – 28. Januar –  gemeinsam mit dem Klimabündnis Dortmund eine Veranstaltung durchgeführt, bei der es um die jetzt noch bestehende Beteiligung von Innogy an DEW21 geht. Die Veranstalter treten für eine vollständige Kommunalisierung von DEW21 ein.
In der gestrigen Veranstaltung erfolgte auch die Veröffentlichung des nachstehenden Dortmunder Energie-Appell 2019

Der Energieversorger DEW21 muss vollständig in kommunale Hand!

DEW21 befindet sich zur Zeit im Eigentum der beiden Gesellschafter Innogy (39,9 %) und den Stadtwerken DSW21 (60,1 %). In diesem Jahr ist die Auflösung von Innogy geplant. Die Beteiligung von Innogy soll nach Konzernplänen an Eon übergehen. Der Wechsel zu einem neuen Gesellschafter ermöglicht aber, den bestehenden Gesellschaftervertrag zu kündigen. Darin war u.a. die Aufteilung des Eigentums an DEW21 zwischen den Stadtwerken (DSW21) und RWE bzw. jetzt Innogy festgelegt.

Sowohl Eon als auch RWE haben die Energiewende eher behindert als gefördert!
Beide waren bisher als Kraftwerksbetreiber darauf ausgerichtet, mit Kohle- und Atomstrom einen möglichst hohen privatwirtschaftlichen Gewinn zu erzielen.

Klimaschutz erfordert aber andere Zielsetzungen! Die Folgen des Klimawandels werden immer deutlicher sichtbar. Sie bedrohen die Grundlagen der Zivilisation, wie wir sie bisher kennen.
Die Interessen der großen überkommenen Energiekonzerne (insbesondere RWE und Eon) behindern die erforderliche schnellstmögliche Dekarbonisierung der gesamten Energiewirtschaft.

Die Energieversorgung durch eine Kommune gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Daseinsvorsorge und darf weder ganz noch teilweise in privaten Händen liegen. Sie muss am Gemeinwohl orientiert sein und ihre Ausrichtung muss vom Rat der Stadt im Interesse der Bürger*innen festgelegt werden können.

Wir akzeptieren auch nicht, dass die mit dem Energiehandel erzielten Gewinne mit privaten Konzernen wie Eon geteilt werden. Stattdessen sollten sie in vollem Umfang der Stadt zufließen. Damit ließen sich weitere Klimaschutzmaßnahmen und z.B. auch der Öffentliche Nahverkehr finanziell unterstützen.

Das rücksichtslose Festhalten an der Braunkohleverstromung und besonders die Vorgänge im Hambacher Wald im vergangenen Herbst haben nicht nur Empörung gegenüber RWE ausgelöst. Sie haben sich auch sehr ungünstig auf DEW21 ausgewirkt. Wegen der Verbindung mit der „RWE-Tochter“ Innogy haben sich viele Dortmunder*innen von DEW21 verabschiedet. Ohne eine vollständige Kommunalisierung wird die Beschädigung des Ansehens von DEW21 nicht zu beheben sein.

Wir hoffen sehr, dass die kommunalen Entscheidungsträger*innen in Dortmund dieser Stimmungslage Rechnung tragen und endlich die erforderlichen Konsequenzen ziehen.

Die Beteiligung eines privaten Konzerns am Dortmunder Energieversorger DEW21 darf künftig nicht mehr zugelassen werden!

Wir sind fest davon überzeugt, dass sich die vollständige Kommunalisierung der Dortmunder Energieversorgung realisieren lässt, wenn nur der politische Wille dazu vorhanden ist!

Zur Klärung: Dieser Appell richtet sich weder gegen die Beschäftigten von DEW21 noch gegen das Unternehmen selbst, sondern zielt allein auf die Eigentumsverhältnisse ab, in denen es eingebunden ist.

==========================================================================
(*) Der Text wurde zu Beginn des Jahres 2019 verfasst. Der erwähnte „Rückblick“ in den „vergangenen Herbst“ bezieht sich auf 2018. Damals war nicht absehbar, dass sich die Übernahme der Beteiligung durch Eon bis weit ins Jahr 2020 hinziehen würde. Die Veröffentlichung des Appells mit den Unterzeichner*innen erfolgt nun endlich am 28. Januar 2020.
Die Angaben hinter den Namen der Unterzeichner*innen  dienen ausschließlich der Information über die Person. Nur wenn ausdrücklich angegeben ist, dass die Unterschrift für eine Organisation gilt, bedeutet dies, dass auch die genannte Organisation als solche den Appell unterstützt.

Nachstehend die Unterstützer*innen des Appells:

Eckhard Althaus (für DEW kommunal),
Fred Ape (Liedermacher/Kabarettist),
Dr. Andreas Bach (Unternehmer)
Ansgar Bek (Solarplus GmbH),
Dr. Kurt Berlo (Betriebswirt, Raumplaner, Wuppertal Institut),
Prof. Dr. Michael Boldt (Physiker),
Marco Bülow (MdB),
Heinz Bünger (Direktor i.R. VHS-DO),Hubert Burghardt (Kabarettist),
Karl-Heinz Czierpka (Bezirksbürgermeister Brackel),
Herbert Duda (für den ADFC DO),
Carsten Elkmann (für Die Urbanisten),
Sonja Eskowitz (für die Parents for Future Dortmund),
Prof. Dr. Lothar Finke (Landschaftsökologe),
Hannah Fischer (für das IZ3W Dortmund),
Ulrike Fischer (soziokulturelle Projekte),
Jutta Freienhofer (für Greenpeace DO),
Dr. Gudula Frieling (für Solidarische Landwirtschaft Dortmund e.V.),
Dr. Dr. Richard Geisen (Sozialethiker, ehemals Kommende Dortmund),
Olaf Greve (für die Naturfreunde Kreuzviertel)
Johannes Hohnfeldt (Media Art im Depot),
Heiko Holtgrave (Akoplan),
Ilse Hubmann (für die Initiative Dortmund-Kolumbien),
Michael Hüttemann (für den VCD DO),
Ulla Jelpke (MdB),
Heide Kemper (Künstlerin, Vorstand des Depot e.V.),
Wolfgang Kienast (Künstler, Autor & Journalist, Gründungsmitglied des Depot e.V.),
Hartmut Koch (Raumplaner),
Mario Krüger (Vors. Schutzgemeinschaft Fluglärm)
Markus Kurth (MdB),
Friedrich Laker (Pfarrer, Pauluskirche und Kultur),
Barbara Leinwand (Naturmöbelhaus Ökologia),
Dr. Johannes Lückenkötter (Raumplaner, Technische Universität Dortmund),
Prof. Günther Moewes (Publizist),
Andreas Moscheik (Unternehmer Sanitär, Heizung, Solar),
Dr. Sebastian Müller (Raumplaner Technische Universität Dortmund DO),
Thomas Quittek (für BUND DO),
Lorenz Redicker (für das Klimabündnis Dortmund)
Ula Richter (Künstlerin, Bündnis Dortmund gegen Rechts),
Prof. Wolfgang Richter (Architektur),
Jürgen Schädel (Bezirksbürgermeister Aplerbeck),
Claudia Schare (Mitglied im WDR-Verwaltungsrat),
Stefan Schlepütz (Kornhaus Naturkost),
Wolfgang Schürings (für die Gemeinwohlökonomie Regionalfeld DO),
Paul-Gerhard Stamm (Superintendent i.R.),
Friedrich Stiller (Pfarrer),
Peter Strube (Pfarrer, ehem. Leiter des Arbeitslosenzentrums Dortmund),
Till Strucksberg (für Attac DO),
Dr. med. Christian Tödt (Mitglied des Aufsichtsrats Klinikum Dortmund),
Prof. Dr.-Ing. Michael Wegener (Stadt- und Regionalforscher),
Andreas Weißert (Theatermacher),
Prof. Dipl.-Ing. Frank Wilke (Liegenschafts- und Planungswesen),
Ursula Wirtz (ehem. Vors. Schutzgemeinschaft Fluglärm),
Gabriella Wollenhaupt (Schriftstellerin/Malerin),
Dr. med Inge Zeller (für IPPNW DO)

Text: Eckhard Althaus für DEW kommunal und das Klimabündnis Dortmund

 

 

Solidarität mit der Initiative „Seebrücke“

Dortmund als „Sicherer Hafen“: Stadt erklärt sich bereit, zusätzlich 20 bis 30 Menschen aus griechischen Flüchtlingscamps aufzunehmen

Die Stadt Dortmund ist ein „Sicherer Hafen“: Im Mai 2019 hatte der Rat beschlossen, sich solidarisch mit der Initiative „Seebrücke“ zu erklären und die Stadt zum „Sicheren Hafen“ – seinerzeit für Flüchtlinge in Seenot – zu deklarieren. Auf der Basis des zugrundeliegenden Gedankens, besonders hilfsbedürftige Flüchtlinge innerhalb der EU zu unterstützen, schlägt der Verwaltungsvorstand dem Rat vor, einmalig 20 bis 30 Flüchtlinge zusätzlich aus griechischen Flüchtlingscamps aufzunehmen. Der Rat wird im Februar darüber beschließen.
Weiterlesen

Volles Haus beim Tag der offenen Tür

Sehr gut besucht: Das PZ im HHG

Das Heinrich-Heine-Gymnasium hatte die breite Palette seiner Bildungsangebote parat.

Wie in den Vorjahren war es wieder eng im PZ und in den Fluren des weitläufigen Gebäudekomplexes im Heinrich-Heine-Gymnasium. Insbesondere Eltern mit zukünftigen 5.Klässlern interessierten sich für das Angebot in der Netter Schule. Auf großes Interesse Stießen die Arbeitsgemeinschaften, wie z.B. die Lego-Roboter-, die Ruder-, die Schach-, die Foto- und Video- oder die 3D-Druck AG. Sie stellten sehr anschaulich ihre Aktivitäten vor.

Weiterlesen

27.1.2020 – Zum Auschwitz-Appell 2020 der AnStifter

Erinnern und Gedenken im Wandel der Zeit

Von Joachim Neander, Kraków

Es dürfte nur wenige Orte auf unserem Planeten geben, die derart symbol geladen und -beladen sind wie Auschwitz, polnisch Oświęcim. Die Stätte, an der sich das größte nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungslager befand mit ca. 1,2 Millionen Ermordeten, ist nicht nur Metapher für den Holocaust geworden. „Auschwitz“ steht symbolisch für Genozid, ja Massenmord schlechthin. Sein allgemeiner Bekanntheitsgrad und sein Symbolgehalt verführen auch immer wieder Politiker aller Schattierungen und aller Länder, vom Ökologen über den Abtreibungsgegner bis zum Bundesverteidigungsminister, mit einem „Nie wieder Auschwitz!“ Gegner ihrer Politik publizistisch ins Abseits zu stellen. Auch die Holocaust-Leugner und -Verharmloser instrumentalisieren „Auschwitz“ für politische Ziele.

Weiterlesen

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau

Auschwitz Appell 2020 der Stuttgarter ANSTIFTER

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wird es zahlreichc  – dringend notwendige – Erklärungen und Aufrufe geben. Auschwitz ist das zentrale Symbol für den bürokratisch geplanten und fabrikmäßig durchgeführten Völkermord an den europäischen Jüdinnen und Juden. 
Es ist unerträglich und nicht hinnehmbar, dass Jüdinnen und Juden in Deutschland wieder Angst haben müssen. Wir alle sind gefordert, uns dem mit großer Entschiedenheit geschlossen entgegenzustellen.

Peter Grohmann , den die Leser von MENGEDE:InTakt! durch dessen wöchentliche Kolumne kennen, ist Mitinitiator der Stuttgarter AnStifter. Die AnStifter haben aus gegebenem Anlass einen Auschwitz Appell 2020 veröffentlicht, den wir nachfolgend mit Zustimmung von Peter Grohmann abdrucken:

Reformhaus Blanke schließt am 14. Februar

Von der Drogerie zum Reformhaus Blanke in Mengede

Das Ehepaar Blanke hat 1974 eine Drogerie in Kley übernommen. Die Nachfrage war zu der Zeit enorm, so daß noch eine Filiale in Dortmund-Marten hinzu kam. Das Internet spielte noch keine bedeutende Rolle zu diesem Zeitpunkt, so konnte ein großer Kundenstamm gut bedient werden. Jahre danach bot das Ehepaar Klein der Familie Blanke die Übernahme des Reformhauses in Mengede an.

Weiterlesen

ppa: Deutscher Kaufmann, 27.1.2020 – Eine Kolumne von Peter Grohmann

ppa: Deutscher Kaufmann, 27.1.2020

Von Peter Grohman

Antrag zur Einrichtung eines Klimabarometers für die Stadt Dortmund

Klimaschutzinitiativen  schreiben an OB Ulrich Sierau

Verschiedene Dortmunder Klimaschutzinitiativen wie die for Future-Bewegung (Parents4Future, Scientists for Future, Campus for Future, Christians for Future, Kita for Future) sowie das Klimabündnis Dortmund mit insgesamt 26 Mitgliedsverbänden fordern in einem Antrag die Einrichtung eines Klimabarometers in Dortmund. Deshalb haben die Klimaschutzinitiativen erste Gespräch mit den verantwortlichen Fraktionen aufgenommen, die ausnahmslos Interesse zeigen.

Weiterlesen

Gospelchor „Enjoy the moment“ gibt Benefizkonzert in Nette

Glockenprojekt und Sozialfrühstück werden gefördert

Zusammen mit den Soul*Teens Dortmund gibt der Gospelchor Enjoy the moment mit seiner Chorleiterin Tania Tigges am Sonntag, 09. Februar 2020 um 17.00 Uhr (Einlass ab 16.30 Uhr) ein Benefizkonzert in der St. Josef Kirche Nette, Friedrich-Naumann-Straße 9.

Weiterlesen