Ein abwechslungsreicher Gang entlang der südöstlichen Grenzen des Stadtbezirks Mengede

An der ehemaligen Schenkwirtschaft zur Erholung von Wilhelm Wiemann in Nette starteten die Schnadegänger des Heimatvereins ihren Rundgang.
In früheren Zeiten wurden die Gemarkungsgrenzen bei regelmäßig stattfindenden Schnadegängen kontrolliert. Der Grenzverlauf wurde Beschneiden (Schnad, Schneise) begeh- und befahrbar gehalten, die Grenzsteine wurden untersucht, ob sie noch an ihrem richtigen Paltz waren oder ov ein Nachbar sie zu seinen Gunsten versetzt hatte. Nach der Einführung der Katasterämter im Jahre 1817 waren diese Kontrollen überflüssig. Sie wurden vom preußischen Staat sogar verboten, weil sie immer wieder Anlässe zu alkoholischen Exzessen boten.








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