Buchbesprechung – NOVOZÄN von James Lovelock

James Lovelock: NOVOZÄN – Das kommende Zeitalter der Hyperintelligenz

Der Brite James Lovelock ist in diesem Jahr am 26. Juli  101 Jahre alt geworden. Er kann wissenschaftliche Abschlüsse in Medizin, Chemie und Biophysik vorweisen. Gleichwohl bezeichnet er sich selbst nicht als Wissenschaftler, sondern als Erfinder  bzw. als Mechaniker. Seine Erfindungen haben ihm mehr als 50 Patente eingebracht. Er ist Autor von mehr als 200 Aufsätzen zur Medizin, Biologie und Geophysiologie. Er ist Mitglied der der Royal Society und Träger zahlreicher Umweltpreise. Zwei seiner Erfindungen stehen auf dem Mars. Der britische „Oberver“ bezeichnet ihn als „größten wissenschaftlichen Visionär unserer Zeit“.
Lovelock ist bekannt als Vater der „Gaia Theorie“, die besagt, „dass das Leben auf der Erde eine sich selbst regulierende Gemeinschaft von Organismen ist, die untereinander und mit ihrer Umgebung kommunizieren.“ (der Freitag vom 23.7. 2020, S. 15)

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Kurznachrichten – Theaternachwuchs gesucht

Junge Theaterwerkstatt sucht MitspielerInnen für Theaterprojekt „Traumhaft“

Rund ums Träumen dreht sich eine Theaterproduktion mit jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Wer Spaß am Theater hat oder das Schauspielen einmal ausprobieren möchte, kann gerne und kostenlos teilnehmen. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich. Weiterlesen →

Förderpreis für das Engagement gegen Cybermobbing

10.000 Euro für das Thema „Cybermobbing bei Kinder und Jugendlichen“

Bereits zum siebten Mal hat die Stiftung help and hope in diesem Jahr einen mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis ausgeschrieben. Für den Preis konnten sich gemeinnützige Organisationen bewerben, die sich dem Thema „Cybermobbing bei Kinder und Jugendlichen“ widmen.
Inzwischen hat die Stiftung die diesjährige Förderpreis-Jury mit sechs fachkundigen Juroren besetzt.

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Panton-Chair ist Objekt des Monats August im MKK

Ein Design-Klassiker, optisch wie auch produktionstechnisch

Zum Objekt des Monats August hat das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) „Panton Chair“ des dänischen Designers Verner Panton benannt. Er gehört mit seiner außergewöhnlichen Form gehört er zu den berühmtesten Stuhlentwürfen des 20. Jahrhunderts und ist in der Design-Abteilung in der dritten Etage des Museums zu finden. 

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Gewalt geschrien: Die Füßeküsser von Wiesloch – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Gewalt geschrien: Die Füßeküsser von Wiesloch

Von  Peter Grohmann

Junggesellenabschied – kennt man. Da muss meine Omi Glimbzsch aus Zittau beide Augen zudrücken, und gelegentlich darf mit Festnahmen gerechnet werden.
Hömma, wenn Nazis feiern, muss selbst ein Amtsgericht nachsichtig sein. Die Jungs hatten, im Suff, mit Heil Hitler und Sieg Heil eine Eisdiele in Wiesloch gestürmt, einem Typen eine Bierflasche auf dem Kopf zertrümmert (Frau und Kind des Mannes waren dabei). Sie traten auf den Mann, der schon in die Knie gegangen war, weiter ein.

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Die Zahl des Monats ( 7 ) – Eine Kolumne von Klaus Commer*

Die heilige Sieben

Über die Verknüpfung nüchtern kalkulierter Zahlen mit religiösen Gehalten war in diesen kleinen  Zahlen-Spielen schon mehrfach die Rede. Bei der Zahl Sieben kommt man an ihrer Heiligkeit nicht vorbei. Schon die großen monotheistischen Religionen sind sich da einig. Der siebte Tage der Woche ist Feiertag und Gebetstag. Und weil die Monotheisten und andere Gläubige gar nicht einen Gott preisen wollen, sondern jeweils einen anderen, brauchen auch Religionen ihre Tarifverträge. Nach sechs Arbeitstagen will Gott, da ist er ganz Mensch, mal Pause haben. 

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Für Autofreunde: Ein Hingucker in noch mattem Grün

Chevrolet, Ford oder Chrysler? Wer kennt den grünen, noch nicht restaurierten Oldtimer?

Jürgen Schaefer und sein Oldtimer

Möglicherweise ist das Fahrzeug einigen Lesern bereits aufgefallen. Seit mehreren Wochen steht auf dem Gelände der KFZ-Werkstatt Knieß von Jürgen Schaefer an der Mengeder Straße 655 ein grüner, noch nicht restaurierter Oldtimer. Ohne Frage ein Blickfang für alle, die an der Werkstatt vorbeigehen oder –fahren.

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Friedhofsspaziergang zum Thema „Tod und Erinnerungskultur“

Gespräch über sowjetische Kriegsopfer und Zwangsarbeiter
im 
Zweiten Weltkrieg

Der kürzliche Spaziergang über den früher sogenannten Ausländerfriedhof sorgte für lebhafte Gespräche rund um das Thema Tod und Erinnerungskultur – Beate Schwedler vom Verein Forum Dunkelbunt e.V. wurde dabei unterstützt von fachkundigen Gästen: Dmitriy Kostovarov von einem historischen Verein, der sich um russische Kriegsopferdaten kümmert sowie Friedrich Steinweg, der bei einem Dortmunder Bestatter als Sargträger arbeitet.

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Ausflug in Corona Zeiten

Radtour auf dem Emscherweg – von Mengede zur Emschermündung

Startet man in Mengede auf der Emscherbrücke der Siegenstraße, hat man knapp 80 Kilometer bis zur Mündung der Emscher in den Rhein bei Dinslaken. Die lassen sich, auch ohne Elektroantrieb, durchaus an einem Tag bewältigen. Oder auch gemütliche mit zwei Halbtagestouren und einer Zwischenübernachtung mitten im Pott. Das hatte ich mir jedenfalls vorgenommen. Also startete ich am Donnerstag vergangener Woche um 16.00 Uhr, nahm Kurs auf die Rückhaltebecken und ließ die JVA „Meisenhof“ links liegen. 

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Sommerurlaub trotz Corona ( 22 )

„Verlorene Orte“

Das Gebäude, von dem auf den folgenden Fotos Ausschnitte abgebildet sind, liegt im kleinen Ort Schierke im Harz. Ursprünglich als  Villa geplant, wurde es im 1. Weltkrieg als Lazarett umfunktioniert. Nach dem Krieg wurde es In den folgenden Jahren vorwiegend als Erholungsheim für die  jeweiligen Machthaber genutzt. Das Objekt verfällt zusehends, eine Instandsetzung für eine dauerhafte Nutzung scheint nicht mehr möglich zu sein. Für FotografInnen ist es allerdings ein geheimnisvoller „Lost place“