„Fisch des Jahres 2018“ lebt wieder in der Emscher

Fische kehren in die Emscher zurück

„Der ökologische Umbau des Emscher-Systems schreitet gut voran – rund 130 km an Gewässerlandschaften sind bereits naturnah umgestaltet. Das ist an sich schon eine gute Nachricht, aber es kommt noch besser: Vermehrt kehren nun auch wieder Fische in die einst „biologisch toten“ Gewässer zurück! Nachgewiesen wurde in nahezu allen renaturierten Flussabschnitten im Emscher-System der Dreistachlige Stichling. Weiterlesen

Miteinander leben – Voneinander lernen – Gemeinsam engagieren

Ein Jahr Freiwilligendienst in Mosambik (5)

Die Mengederin Meret Willing, die bisher noch nie alleine länger aus Mengede weg war, lebt seit dem 1.8.2017  in  Mosambik und nimmt dort an einem einjährigen internationalen Jugendaustausch des ICJA statt. (vgl. auch die bisherigen Berichte auf MENGEDE:InTakt!).
Der ICJA ist ein weltweit tätiger Verein, der für junge und ältere Menschen Freiwilligendienste in aller Welt organisiert. Gleichzeitig betreut er ICJA Freiwillige aus allen Kontinenten, die in Deutschland in sozialen, politischen oder ökologischen Projekten mitarbeiten. Wir haben mit ihr verabredet, dass sie in unregelmäßigen Abständen über Ihren Aufenthalt berichtet. Hier ist nun ihr fünfter Bericht. (K.N.)

Reifen und Wachsen in Mosambik

Ich lebe nun seit gut sechs Monaten in Maputo, Mosambik und habe viel erlebt, musste Situationen händeln, die mir die Augen für neue Blickweisen öffneten.

Da ich zum Halbjahr mein Projekt gewechselt habe, möchte ich auch ein bisschen über das Einleben in meinem neuen Projekt sagen, das Heim für Menschen mit Behinderung Obra Dom Orione.
Nachdem Maria, eine andere Freiwillige, und ich einige Probleme in unserem alten Projekt u.a. mit dem Chef hatten, bekamen wir die Möglichkeit nach dem Zwischenseminar das Projekt zu wechseln.

Ich fühle mich nun im Dom Orione sehr wohl. Die Atmosphäre ist liebevoll, die Pflegerinnen kümmern sich warmherzig und gekonnt um die Menschen mit Behinderung. Außerdem wurde ich gut aufgenommen, meine jetzigen Portugiesischkenntnisse haben die Sache aber auch deutlich vereinfacht. Nach nur drei Wochen sind wir nun gut in den Projektalltag integriert. Wir helfen beim Füttern, Wickeln, Waschen und Unterhalten der Kinder. Hier fühle ich mich auch so, als könnte ich wenigstens ein bisschen zurück geben, nachdem ich vollkommen zufällig gesund in einem Land mit gutem Bildungssystem und quasi grenzenlosen Möglichkeiten geboren wurde.

Was mir noch in meinem neuen Projekt gefällt und mich erleichtert, ist, dass wir lediglich die Rolle von Helfern haben, ganz im Gegensatz zum alten Projekt, wo unsere Rolle als Freiwillige missverstanden wurde und wir sehr viel Verantwortung trugen.

Ich möchte mich im kommenden halben Jahr in der Arbeit mit meinen Kolleginnen anfreunden und einfach helfen, wo ich kann und weiterhin dankbar für das wunderbare Arbeitsumfeld sein.

Da ich zum Ende des letzten Jahres etwas unglücklich war, überlegte ich, welche Aspekte ausschlaggebend dazu beitrugen.
Da meine Gastmutter fast nie zu Hause war, sie fehlte oft auch mehrere Tage am Stück, fand ich leider nur wenig Anschluss zu meiner Gastfamilie. Außerdem war mein Zuhause eineinhalb Stunden von meiner Arbeit entfernt. So entschloss ich zusammen mit anderen Freiwilligen und zwei Mosambikanerinnen in eine WG zu ziehen, jedoch lebe nur ich von den Freiwilligen hier dauerhaft.
Hier fühle ich mich wohl und beginne langsam einen Alltag zu haben, der aus Sport, Kochen, mich mit Leuten aus der Nachbarschaft unterhalten und Arbeit besteht.

Zu Beginn des Freiwilligendienstes habe ich mir vorgenommen, so wenig wie möglich mit den anderen Freiwilligen zu machen. Das Vorhaben habe ich inzwischen aufgegeben.
Ich merke hier, dass Freundschaft schon oft etwas anderes ist.

Eine (tiefe) Verbindung zu anderen Frauen aufzubauen, fällt mir sehr schwer, was ich unter anderem durch einen Basketballverein versucht habe. Dafür werde ich zu Hauf von Männern angesprochen, die aber zum Großteil auf sexuelle Beziehungen aus sind. Ich denke, dass das mein größtes Problem mit der Integration hier ist, und ich es als Mann schon einfacher hier hätte.
So kommt es, dass ich viele mosambikanische Bekannte habe, die ich anrufen kann, mich mlt ihnen treffen kann, es aber nie besonders tiefgründig wird. Deswegen habe ich nur einige wenige Freunde, meist vor allem unter den anderen Freiwilligen, die aufgrund ähnlicher Erlebnisse schnell zu engen Verbündeten wurden.

Auch wegen meiner Neuanfänge möchte ich nochmal offener und unvoreingenommen auf Menschen zugehen, was mir zwischenzeitlich leider komplett misslang u.a. , weil das Patriarchat hier noch viel stärker ist als in Deutschland, womit ich so stark nicht gerechnet hatte. Zu Beginn des Jahres hätte ich echt nicht gedacht, wie verschieden die Umfelder Menschen einer Welt sein können und dass mir die Anpassung doch recht schwer fällt, was sich für mich aber erst im Laufe der Monate herausstellte.

Es wurde mir auch nochmal bewusster, dass das einzige, was sich in diesem Jahr in Mosambik verändert, ich bin.
Ich musste und muss lernen mit Situationen umzugehen, bin gelassener geworden – besonders durch die Ausstrahlung vieler Menschen um mich herum – und reife an so mancher Erfahrung.

„Willi, Deine Frau betrügt uns“

Fußball-Anekdoten mit Ben Redelings

Es war ein Kulturerlebnis der leicht anderen Art. Zu einer Vortragsveranstaltung am 1. März hatte Michael Nau, der Inhaber der Mengeder „Buchhandlung am Amtshaus“, Ben Redelings eingeladen. Der gebürtige Bochumer Redelings hat sich als Autor und Filmemacher zur Aufgabe gemacht, Anekdoten aus dem Bereich des großen Fußball-Business zu sammeln und in Büchern und Vortragsabenden zum Besten zu geben.

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Das Projekt ‚InnovationCity roll out‘ nimmt an Fahrt auf

 In Westerfilde/Bodelschwingh startet die Konzeptphase mit
einer Bürgerbefragung

BürgerInnen von Westerfilde/Bodelschwingh müssen sich in diesen Zeiten der Erneuerung ihres Ortsteils an manch neue Bezeichnung gewöhnen. Quartiersmanagement, Quartiersbüro, Aktionsbüro, DoNaPart  sind inzwischen vielen geläufig. Etwas sperrig präsentiert sich dagegen das Projekt „InnovationCity roll out“. Aber das dürfte sich bald ändern, denn vorgestern – 28.2.2018 – war der Start des Projektes mit einer Bürgerbefragung, bei der wesentliche Informationen zu dem Gebäudebestand, aber auch zum Zustand des Wohngebietes  insgesamt gewonnen werden sollen.

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Kita Erdbeerfeld: Gutes tun mit gebrauchten Schuhen

Kindertagesstätte sammelt Schuhe für einen guten Zweck

°Bei Ihnen zu Hause fallen regelmäßig alte oder zu klein gewordene Schuhe an? Einfach an Shuuz senden, den Erlös können Sie behalten oder spenden!“ Von diesem Aufruf des Shuuz-Projekts der s-coll Service GmbH in Hilpoltstein erfuhr die engagierte Elternratsvertreterin, Daniela Neubauer.

Kita-Leiterin Marlies Welzbacher (links) und Daniela Neubauer vom Förderverein (Mitte) mit den fleißigen Schuhsammlern (Foto: Kita).

Sie war von der Idee „Gutes tun mit gebrauchten Schuhen“ sehr angetan und schlug der Kita das Projekt zur Umsetzung vor. So sammelt die ev. Kindertagesstätte Erdbeerfeld bereits seit dem Sommer 2017 gut erhaltende Schuhe. Diese werden portofrei an Shuuz geschickt, die die Schuhe an die Kolping-Recycling GmbH weiterleitet. Von dort aus werden die Schuhe zum kleinen Preis an Bedürftige weiter gegeben. Weiterlesen

Neuausrichtung der Stadtgrünpflege in Dortmund (2)

Geplante Aufgabenverteilung zwischen Tiefbauamt und EDG wirft Fragen auf

„Grünpflege braucht ökologisches Knowhow“

In unserem Beitrag vom 26.2.2018 haben wir ausführlich über die geplante Neuausrichtung der Grünpflege in Dortmund berichtet. Am Ende des Beitrages wurde auch erwähnt, dass der Personalrat der Stadt Dortmund Einwände gegen die Vorlage des Verwaltungsvorstandes zur neuen Aufgabenverteilung zwischen Tiefbauamt und EDG erhoben hat. Er sieht Beteiligungsrechte verletzt und macht erheblichen Klärungsbedarf geltend.

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Denkmal des Monats März 2018: Die ev. Kirche St. Remigius in Mengede

Vorbemerkungen
Auf MENGEDE:Intakt! gibt es von Beginn an die Serie: Wie halten wir es mit den Baudenkmälern im Stadtbezirk Mengede. In bisher 15 Folgen haben wir Baudenkmäler unterschiedlicher Art in Wort und Bild vorgestellt. Heute weichen wir von dem bisherigen Muster ab und übernehmen aus aktuellem Anlass einen Bericht der Pressestelle der Stadt Dortmund. Darin wird in der Reihe „Denkmal des Monats“ die ev. St. Remigiuskirche Mengede vorgestellt.
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Bundesverwaltungsgericht: Städte können Fahrverbote verhängen

Grenzwerte müssen schnellstmöglich eingehalten werden

Stellungnahmen der Stadt Dortmund vom 27.2. und des BUND vom 28.2.2018

Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Künftig können Städte, in denen die Grenzwerte für Stickoxide nicht eingehalten werden, Dieselautos aussperren. Solche Fahrverbote könnten auch ohne eine bundesweit einheitliche Regelung umgesetzt werden, entschied das Gericht heute. Ob Fahrverbote eingeführt werden, entscheiden die örtlichen Behörden nun selbst.

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Neuaufstellung des Landschaftsplanes

Der Landschaftsplanentwurf  der Stadt Dortmund liegt ab
27.2.2018 öffentlich aus

Wie das Presseamt der Stadt Dortmund mitteilt, haben alle Dortmunder BürgerInnen in der Zeit vom 27. Februar bis 27. März 2018 Gelegenheit, den neuen Landschaftsplanentwurf der Stadt einzusehen. Landschaftspläne legen im baulichen Außenbereich Maßnahmen zum Erhalt, zur Wiederherstellung und Entwicklung der Landschaft und ihrer natürlichen Ausstattung fest. Insbesondere benennen diese Pläne, welche Landschaftsteile besonders als Landschafts- bzw. Naturschutzgebiet zu schützen sind.

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Bericht vom Handball des TV Mengede

Handball: Damen topp, Herren flopp!

Eine gemischte Bilanz zog die Handball-Abteilung des TV Mengede am vergangenen Wochenende. Während die Damen gegen die DJK Oespel-Kley 2 in ihrem Auswärtsspiel einen 40minütigen Anlauf benötigten, ehe sie ihre Gegnerinnen mit einem Endergebnis von 26:17 deutlich in Schach halten konnten, verloren die Herren in eigener Halle gegen die HSG Annen-Rüdinghausen verdient mit 17:23.

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Duell um Merkels Erbe

Zeichen der Erneuerung

Mit der Benennung der MinisterInnen schließt Kanzlerin Angela Merkel die Neuaufstellung ihrer Partei ab. Sie setzt dabei auf eine deutlich Verjüngung – und kommt ihren Kritikern entgegen. Entsprechend einmütig ist das Lob aus unterschiedlichen Bereichen, etwa vom schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU).

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