Achtung – Panzer! – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Achtung – Panzer!

Von Peter Grohmann

Richtig: Wir Pazifisten müssen uns wieder mehr mit den Kriegsspielern beschäftigen, etwa mit Achtung – Panzer! Das 1937 erschienene Sachbuch des begeisterten Nazis und Panzergenerals Heinz Guderian leert die Möglichkeiten motorisierter Kriegsführung, zeigt, wie durch konzentrierten Einsatz von Panzern mit Infanterie und Luftwaffe Kriege gewonnen werden. Bei Guderian hat’s mit der Blitzkrieg-Taktik aber nicht geklappt, doch Hitlers General mit dem Konzept der „Führung von vorne“ nahm 1939 immerhin noch die Siegesparade der Roten Armee mit der deutschen Wehrmacht in Brest-Litowsk ab. Ach, die alten Geschichten!

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Platz für Musik in der Nordstadt

Mehmet-Kubasik-Platz soll Ort der Musik und Kulturförderung werden

Seit gut zwei Jahren gibt es in Dortmund eine neue Adresse: Der Platz zwischen Münsterstraße, Mallinckrodtstraße und Kleine Burgholzstraße wurde zum „Mehmet-Kubaşık-Platz“, benannt zur Erinnerung an den Dortmunder, der im Jahr 2006 durch die rechtsextreme Terrorzelle NSU ermordet wurde. Nun soll der Platz zum Ort der Musik und Kulturförderung werden. Ein musikalisch-künstlerisches Förderkonzept zielt darauf ab, den Mehmet Kubaşık-Platz zu beleben und zugleich junge MusikerInnen aus der Stadt zu unterstützen.

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Bericht über ein Praktikum bei MENGEDE: InTakt!

Vorbemerkungen:
Sophia, Schülerin des HHG, war auf der Suche nach einem Praktikumsplatz und fragte deswegen auch bei MIT nach. Kein Problem – vor allem, weil die Mitarbeit von Sophia den Altersdurchschnitt des Redaktionsteams nachdrücklich senken würde. Da wir – vor allem wegen Corona – die meisten Termine derzeit online abarbeiten, war es schwierig, der Praktikantin Einblicke in unsere tägliche Arbeit durch Teilnahme an Besprechungsterminen, Interviews etc. zu geben. Das Problem haben wir dadurch gelöst, dass wir mit Sophia drei Aufgaben verabredet haben, sie bearbeiten möge: 1. Besprechung eines aktuellen Buches oder einer Zeitschrift, 2. Kurzbericht über MIT, 3. Gestaltung einer Bilderfolge für die MIT-Fotoserie: Impressionen über Urbanes Leben in Mengede.
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Malyj Trostenez: Die Geschichte eines Vernichtungsortes 

Wanderausstellung macht Station im Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Derzeit gibt es im Studio des Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) eine Ausstellung zu sehen, die an Malyj Trostenez erinnert.
Malyj Trostenez war der größte Vernichtungsort in Belarus während der deutschen Besatzungszeit von 1941 bis 1944. Vor allem belarussische, österreichische, deutsche und tschechische Juden, aber auch des Widerstandes verdächtigte Einheimische wurden dort ermordet.  Weiterlesen

Kurznachrichten: THW – Ortsverband Dortmund

SPD-MdB Poschmann und Peick besuchen  THW – Ortsverband Dortmund

v.l.n.r. Sabine Poschmann, Reinhard Wienke, Jens Peick und Jörg Rottmann. Foto: Tim Pietrowski

Rund 1000 neue Fahrzeuge haben die Ortsverbände des Technischen Hilfswerks (THW) im vergangenen Jahr vom Bund erhalten. Auch der THW-Ortsverband Dortmund hat drei neue Fahrzeuge bekommen. Die SPD-Bundestagsabgeordneten Sabine Poschmann und Jens Peick besichtigten nun vor Ort den Fuhrpark des THW. Weiterlesen

Kurznachrichten: Help and hope

Help and hope erhält  großzügige Spende vom Rotary Club Dortmund

v.l. Joachim Nill, Kuratoriumsmitglied der Stiftung und Mitglied im Rotary Club Dortmund, Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende der Stiftung und Martin Cremer, Präsident des Rotary Club Dortmund.

Die Stiftung help and hope kommt der Realisierung ihres Medienkompetenzraums auf Gut Königsmühle immer näher. Der rund 100 Quadratmeter große Raum wird mit Laptops, Tablets, einem Smartboard und Beamer ausgestattet und bietet bis zu 30 Plätze für Kinder und Jugendliche.
Auch der Rotary Club Dortmund unterstützt das Projekt nun mit einer großzügigen Spende im fünfstelligen Bereich.

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Katapult: Neues aus Greifswald

Vorbemerkungen
Das Wissenschaftsmagazin KATAPULT ist erstmals im März 2015 auf den Markt gekommen  – zunächst online und nur in sozialen Medien. Im April 2016 gab es die erste Printausgabe, seitdem erscheint KATAPULT vierteljährlich und hat derzeit rd. 82.300 Abonnenten und eine Auflage von  rd. 150.000. (vgl. Besprechung der Ausgaben Nr. 15 und Nr. 22 und Nr 24 auf MIT)
Zwischen den Erscheinungsterminen des 
Magazins geben die Akteure von Katapult einen Newsletter – mit aktuellen Zahlen, Daten und Grafiken zu Politik und Gesellschaft heraus. Mit einigen dieser Ergebnisse werden wir  – mit Zustimmung der Katapult-Leute –  unsere LeserInnen in unregelmäßigen Abständen erfreuen.

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GO : AREA 5. Februar – 13. März 2022 im Künstlerhaus in Dortmund

Eine vielseitige und spannungsreiche Schau mit KünstlerInnen aus dem Ruhrgebiet

Am gestrigen Samstag ist im Künstlerhaus Dortmund die aktuelle Ausstellung mit Künstlerinnen aus dem Ruhrgebiet  – GO:Area – eröffnet worden. In der Ankündigung dieser sehenswerten Zusammenstellung des aktuellen Kunstgeschehens im Ruhrgebiet heißt es:

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Nacht der Lichter in Mengede – leider überwiegend verregnet

Lichter, Freunde und Freude: das war nur eingeschränkt möglich

Am gestrigen Freitag, 4.2.22, sollte in der Zeit von 17.00 -20.00 Uhr im Stadtbezirk Mengede die Nacht der Lichter stattfinden. Leider machte das schlechte Wetter einige der geplanten Aktionen von Beginn an zunichte. So war von vornherein klar, dass es mit der Idee nichts werden würde, in Vorgärten Lichter aufzustellen, um auf diesem Wege Licht und Freude in die Welt zu bringen. Und auch an den sechs Lichterstationen, an denen besondere Aktionen – teilweise auch Mitmach-Aktionen – vorbereitet wurden, mussten zumindest die Aktivitäten im Freien eingeschränkt werden.

Ein Unglück kommt selten allein. Silvia Rzadkowski, die übernommen hatte, drei der sechs Stationen zu besuchen, hatte kurzfristige berufliche Einsätze, so dass am Ende auch nur drei Lichterstationen übrig geblieben sind, über die wir auf MIT berichten können. Das sind:

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Eine Reise in die Welt der Insekten

 Susanne Schütz stellt im Torhaus Rombergpark aus

„Die Chimären des Rombergparks“ ist der geheimnisvolle Titel der nächsten Ausstellung in der Städtischen Galerie Torhaus Rombergpark: Die Dortmunder Künstlerin Susanne Schütz interpretiert Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ neu und erweckt mit ihrer Ölmalerei die Chimären des Rombergparks zum Leben. Es tummeln sich Phantasiewesen in surrealen Parallelwelten, trotzdem haben die Arbeiten Bezug zu aktuellen Geschehnissen und zur Popkultur, sie liebt es, Arbeiten für bestimmte Orte oder Personen anzufertigen.
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„Gute Arbeit in und für Dortmund“ 

 Arbeitsgemeinschaft für ArbeitnehmerInnenfragen ( AfA) fordert weitere Schritte der Stadt Dortmund und deren Töchter in Richtung „Gute Arbeit in und für Dortmund“ 

Die Arbeitsgemeinschaft für ArbeitnehmerInnenfragen (AfA) bittet die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung und den Tochterunternehmen um die Gründung einer Servicegesellschaft für die Stadt Dortmund und deren Tochterunternehmen. „In dieser Servicegesellschaft sollen Dienstleistungen für die Stadt und deren Töchter verortet werden, die zurzeit über Dritte erbracht werden.“ so Ulrich Piechota, Vorsitzender der AfA Dortmund, und weiter „In die Überlegungen und Gründung einer entsprechenden Servicegesellschaft sind die Betriebs- und Personalräte einzubinden. Darüber hinaus ist sicherzustellen, dass vor Inbetriebnahme der Servicegesellschaft mit den Gewerkschaften über eine Tarifregelung verhandelt wird.“

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