In Sidney werden jetzt beim Abflug aus dem Land der Kängurus Gesichtsscanner eingesetzt – für die Kriminellen wird es immer sinnloser, mit gefälschten Papieren zu reisen. Auch Erdoğan kommt zunehmend in Kalamitäten: Eben hat er wieder über 18 000 Staatsbedienstete entlassen,
Archiv der Kategorie: Gesellschaft und Politik
Drei Dinge, die wir in der letzten Woche gelernt haben
Weiterbetrieb der belgischen AKWs – Seehofer in die Klapse – „Nordwärts“
Deutsche Reaktor-Sicherheitskommisssion (RSK) * stimmt Weiterbetrieb der belgischen AKWs zu
Die beiden AKWs Thinge 2 und Doel 3 können nach Auffassung der deutschen RSK auch künftig sicher betrieben werden.
Anzahl und Größe der Risse nähmen nicht signifikant zu und stellten auch bei Störfällen keine zusätzlichen Risiken dar. Für eine umgehende Abschaltung gibt es in Deutschland ein breites Bündnis aus Bürgerinitiativen, Kommunen und Politkern.
Kindernest Sterntaler besucht Polizeiwache in Mengede
Fußgänger-Führerschein für Kindergartenkinder
Die ersten beiden Juli-Wochen der Kinder des Kindergartens Kindernest Sterntaler“ aus Mengede standen ganz im Zeichen der Verkehrserziehung. Da durfte ein Besuch auf der Polizeiwache Mengede am 11.Juli 2018 als Höhepunkt natürlich nicht fehlen.
Zum Tod von Egon Riepe
Ein Menschenfreund – kritischer Geist – und Wagnerfan
Ende Mai 2018 ist Egon Riepe im Alter von 90 Jahren verstorben. Damit ging ein ereignisreiches Leben zu Ende, das geprägt war von viel Engagement für seinen Beruf und für den Stadtbezirk Mengede, in dem er beinahe 70 Jahre seines Lebens verbrachte.
Geboren und aufgewachsen ist Egon Riepe in Kleve am Niederrhein, dort ging er auch zur Schule. Kurz vor Ende des Krieges wurde er vom Volkssturm eingezogen, musste seine Schulausbildung unterbrechen – er stand kurz vor dem Abitur – und kam zur Flugabwehr. Nach dem Krieg machte er sein Abitur und lernte seine Frau Rosemarie kennen.
Modellprojekt schafft Arbeitsplätze und sorgt zugleich für eine lebenswerte Umwelt
Am Dortmund-Ems-Kanal – und anderswo – soll es wieder schöner werden
Wer in letzter Zeit am Dortmund-Ems-Kanal entlang – zu Fuß oder per Fahrrad – unterwegs war, dem wird aufgefallen sein, dass die Uferböschungen, die Aufenthaltsplätze sowie die Rad- und Fußwege einen ausgesprochen gepflegten Eindruck hinterließen. Das war nicht immer so. Weiterlesen
SPD Dortmund lehnt Transitzentren ab
UNTERBEZIRK DORTMUND: Nur ein menschliches Europa
ist ein starkes Europa
Der Unterbezirk Dortmund der SPD hat gestern, 3.7.2918, in einer parteiöffentlichen Beiratssitzung einen Beschluss zur Ablehnung von Transitzentren gefasst und an den Parteivorstand in Berlin weitergeleitet. Der Beirat ist das höchste Gremium zwischen den Parteitagen.
Doppelpass, zeitgleich – Eine Kolumne von Peter Grohmann
Am Wochenende hat die Polizei in Kempten 1000 (in Worten: tausend) sturzbesoffene Jugendliche von einer Grünfläche entfernt. Alles wegen Bayern. Fast zeitgleich trafen am 30.6. in Augsburg hochgerechnet 6000 Polizistinnen ebenso viele DemonstrantInnen. Alles wegen Demokratie.
Wasser ist keine Ware! Gegen die Privatisierung der Wasserwirtschaft
Emschergenossenschaft: Privatisierung der deutschen Wasserversorgung hätte sinkende Qualität bei steigenden Preisen zur Folge!

Bild: campact
Wasser ist keine Ware – und darf daher nicht den Profitinteressen privater Konzerne unterworfen werden! Die beiden öffentlich-rechtlichen Verbände Emschergenossenschaft und Lippeverband warnen daher vor JEFTA, dem geplanten Handelsabkommen zwischen Japan und der EU. Das Abkommen ermöglicht im aktuellen Entwurf die Privatisierung der deutschen Wasserversorgung. Die mögliche Folge: sinkende Qualität bei steigenden Preisen…!
Wasserversorgung ist Teil der Daseinsvorsorge und gehört in öffentliche Hand!
Zu dem geplanten Abkommen hat die Emschergenossenschaft heute folgende Stellungnahme veröffentlicht:
„Emschergenossenschaft und Lippeverband fordern die Politik in Deutschland daher auf, die Wasserversorgung explizit vor Liberalisierung und Privatisierung zu schützen. Das Abkommen definiert zwar einige Bereiche, die vor Privatisierung geschützt sind. Nur ist Wasser nicht dabei. Das öffnet die deutsche Wasserwirtschaft für Konzerne. Zahlreiche andere Handelsabkommen enthalten jeweils Sonderartikel zu Wasser. Damit wird klargestellt: Wasser ist keine Handelsware und muss darum vom Abkommen ausgenommen sein. So eine Klausel wollen Emschergenossenschaft und Lippeverband auch für JEFTA.
Was kann drohen?
London, Lissabon, Berlin – dies sind drei Beispiele, die aufzeigen, welche Folgen eine Privatisierung der Wasserversorgung haben kann. Wasserleitungen wurden in diesen Städten aus Einspargründen nicht mehr modernisiert, die Wasserqualität wurde in der Folge schlechter, die Preise stiegen gleichzeitig dennoch rapide – in Berlin innerhalb weniger Jahre nach der Privatisierung um 35 Prozent, in Portugal sogar um fast 400 Prozent (Quelle: aktion.campact.de). Berlin hat seinen Ausflug in die Privatisierung 2013 beendet. Das Land musste seine Anteile an den Wasserbetrieben für rund 1,2 Milliarden Euro zurückkaufen. Die Gewinne aus den massiven Preissteigerungen strichen die Investoren dagegen selbst ein!“
Zum Hintergrund:
Bei JEFTA handelt es sich um geplante Handelsabkommen zwischen der EU und Japan. Tritt es in Kraft, entsteht ein riesiger Wirtschaftsraum, der 30 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts umfasst. JEFTA wäre das bislang größte Handelsabkommen der EU. Das Abkommen erleichtert nicht nur den Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen den Ländern. Viele der geplanten Regelungen können unseren Alltag stark beeinflussen. Vor allem droht uns mit JEFTA eine massive Privatisierung.
Was ist zu tun?
Es bleiben nur noch wenige Tage, um zu handeln. Schon am 11. Juli soll das Abkommen unterzeichnet werden – wenn der EU-Ministerrat nächste Woche zustimmt. Für Deutschland stimmt Wirtschaftsminister Peter Altmaier ab – und er ist für JEFTA. Die einzige Chance: Altmaier muss sich enthalten, wenn die SPD Nein zu JEFTA sagt.
Online-Petition unterzeichnen
Jeder kann seinen Beitrag gegen die drohende Gefahr der Privatisierung leisten. Auf www.aktion.campact.de gibt es die Möglichkeit, eine Online-Petition zu unterzeichnen. Damit wird die Politik aufgefordert, im Sinne der Verbraucher zu handeln.
Süperdoğan! – Eine Kolumne von Peter Grohmann
Süperdoğan!
Eine Kolumne von Peter Grohmann
KONTEXT:Wochenzeitung vom 27. 6. 2018
Buchempfehlung: Aufeinander zugehen – gemeinsam Schätze teilen
Musik verbindet
Vorbemerkungen:
Beate Brauckhoff – evgl. Pfarrerin aus Oespel hat zusammen mit Said Aderras und anderen ein Buch zur interreligiösen Arbeit mit Kindern in Kindergärten und Schulen geschrieben: „Aufeinander zugehen – gemeinsam Schätze teilen“. Das Buch ist Ende April 2018 im Kontakte-Musikverlag Lippstadt als Medienpaket aus Buch und CD erschienen.
Die beiden Autorinnen führen seit rund neun Jahren gemeinsam Fortbildungen zum Thema interreligiöses Arbeiten in Kindergarten und Schule durch und haben dabei ihr eigenes Konzept entwickelt. Daraus ist dann in Teilen dieses Buch entstanden. „Sehr wichtig war uns, dass es eine CD geben wird mit Liedern, die muslimische und christliche Kinder gemeinsam singen können“, sagt Beate Brauckhoff.
Das ist gelungen!
Im Buch gibt es jeweils eine Einführung in die Grundzüge von Christentum und Islam. Es geht um Feste und Feiertage, Jesus und Mohammed, und eine Auswahl von Glaubensgeschichten, die Christen und Muslime miteinander teilen. „Es geht uns darum, dass Kinder in ihrer eigenen religiösen Identität gestärkt werden und die jeweils andere Religion in Gemeinsamkeiten und Unterschieden kennen- und schätzen lernen“, so die Autorinnen.
In der vergangenen Woche wurden die AutorInnen und der Verlag für das Buch mit dem Europäischen Comenius EduMedia Preis 2018 geehrt. (K.N.)
Buchbesprechung: Aufeinander zugehen – gemeinsam Schätze teilen
von Gabriele Gossmann – Buchhandlung am Amtshaus in Mengede
Kinder aus den verschiedensten Religionen und Kulturkreisen treffen meist schon im Kindergarten aufeinander. Dabei kommt bei ihnen sicherlich oftmals die Frage nach der eigenen Religion auf und was sie denn von anderen unterscheide. Dabei versuchen Eltern, Erzieher und Lehrer stets ihr Bestes, die Unterschiede möglichst anschaulich zu erklären.
Die evangelische Pfarrerin Beate Brauckhoff (52) und die Religions- und Islamwissenschaftlerin Saida Aderras (37) gehen einen anderen Weg: Die beiden Dortmunderinnen zeigen in ihrem gemeinsam herausgebrachten Buch „Aufeinander zugehen – gemeinsam Schätze teilen“ insbesondere die Gemeinsamkeiten der verschiedenen Glaubensrichtungen auf. Davon gibt es nämlich viele! Beispielsweise erfährt man, welche Parallelen es zwischen Jesus und Mohammed gibt.
Das Buch besteht aus zahlreichen kindgerecht gestalteten Geschichten sowohl aus der Bibel als auch aus dem Koran. Wir als Leser werden auf eine religiöse Entdeckungsreise mitgenommen und werden sehen, wie sich die verschiedenen Weltanschauungen vereint betrachten lassen. Das Buch bietet gerade Erziehern und Lehrern wertvolle Impulse zum Umgang mit dem Thema Religion in Kindergarten und Schule. In der Theorie gibt es dazu etliche pädagogische Lösungsansätze, doch in der Praxis tauchen Unsicherheiten bei den Pädagogen auf wie beispielsweise die Angst, in Fettnäpfchen zu treten. Fragen wie „Was muss ich während der Fastenzeit beachten?“, „Wie darf an der Schule gefeiert werden?“ oder „Wie werde ich allen Kindern gerecht?“ sind im Arbeitsalltag an der Tagesordnung. Daher bietet das Buch eine praktische Hilfestellung, wie man einerseits auf alle Kinder zugehen und andererseits ihre individuellen Bedürfnisse achten kann.
Ganz nach dem Motto „Musik verbindet“ beinhaltet das Werk zusätzlich zu den Geschichten Lieder, die den Zugang zu anderen Religionen erleichtern. Die Message des Buches liegt vor allem darin, Vorurteile in den Köpfen der Kinder abzubauen oder noch besser: sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Mittels Vertrauen sollen sie nicht nur mehr über ihren eigenen Glauben erfahren, sondern auch, wie man die Glaubensvielfalt respektiert. Das gelingt am besten, indem die Kinder möglichst früh in ein spielerisches Gespräch kommen und Beziehungen zueinander aufbauen, die die Grundlage für ein friedvolles Miteinander sind. Denn den wichtigsten Schatz, den man miteinander teilen kann ist doch der, wenn Religion nicht länger ein „sensibles Thema“ ist, sondern einen offenen Austausch ermöglicht.
Starkes Trio aus Dortmund für NRW-SPD
Drei DortmunderInnen in den Landesvorstand der NRW-SPD gewählt
Die SPD Dortmund hat Grund zur Freude. Am 23. Juni 2018 wurden auf dem Landesparteitag der NRWSPD in Bochum gleich drei DortmunderInnen in den Landesvorstand gewählt.
„Come on Girls“
„Girls Day“ – Basketball Schnuppertag beim TV Mengede
Am kommenden Sonntag, 01.07., findet in der Sporthalle der Regenbogen-Grundschule ab 11.00 Uhr der „Girls Day“ der TV Basketballer statt.
Vertreterversammlung der Volksbank Dortmund-Nordwest
Festliche Veranstaltung im Zeichen des 130-jährigen Jubiläums
Der 130-jährige Geburtstag der Volksbank Dortmund-Nordwest war ein guter Grund, die diesjährige Vertreterversammlung in der Alten Kaue der Zeche Hansemann in Mengede durchzuführen. Es wurde bei dieser Gelegenheit wieder einmal deutlich, über welches Kleinod der Stadtbezirk Mengede mit den Gebäuden der ehemaligen Zeche Hansemann verfügt.
Freifunk als Geste der Gastfreundschaft
Monatliche Treffen der Freifunk-Initiative im Quartiersbüro
Westerfilde-Bodelschwingh
Die Freifunk-Initiative ist bereits seit Beginn des Jahres in Westerfilde-Bodelschwingh aktiv und hat sich zum Ziel gesetzt ein freies und selbstorganisiertes WLAN-Netz im Stadtteil aufzubauen. Denn Freifunk ist eine Geste der Gastfreundschaft, ein digitales Glas Wasser für jeden!
Promineter Gast zu Besuch bei der Mengeder CDU
Claudia Middendorf informierte über ihre Tätigkeit
Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung und Patientinnen und Patienten des Landes Nordrhein-Westfalen, Claudia Middendorf, informierte am gestrigen Dienstag, 26.06.2018, in einer gemeinsamen Veranstaltung der CDU Mengede/Groppenbruch und des CDU-Stadtbezirkes Mengede mit einem Vortrag über ihre Tätigkeit.

