Unterwegs im Stadtbezirk – Dönnstraße

Die Mauer muss weg!

Die Ortspresse hatte bereits ausführlich darüber berichtet: Ein tonnenschwerer „Findling“ war bei Kanalbauarbeiten unkontrolliert aus einer Baggerschaufel gerutscht und habe einen Teil der Dönnstraßen-Grenzmauer weggerissen. Wobei in diesem Falle bei der Interpretation des Begriffs „Findling“ wohl schon ein wenig Fantasie vonnöten ist. Ob auf einem Gelände, dass durch industrielle Manipulationen im vergangenen Jahrhundert mehrfach großflächig umgewühlt wurde, ein mehrere Kubikmeter großer Stein, geformt in der letzten Eiszeit, oberflächennah bislang unbemerkt geblieben war, sei dahingestellt.

Weiterlesen

Die Störche sind zurück…

…und haben keine Zeit zu verlieren

Silvia Rzadkowski hat heute Mittag im nahen Münsterland ein Storchennest beobachtet,  dem sie bereits im Vorjahr – natürlich mit gehörigem Abstand – ihre Aufmerksamkeit gewidmet hat. Heute hat sie  offenbar einen guten Zeitpunkt erwischt, denn sie wurde Zeugin einer intensiven Liebesbeziehung zwischen Störchin und Storch. Herausgekommen sind schon mal nicht alltägliche, eindrucksvolle Fotos

Weiterlesen

Heinz-Hilpert-Theater zieht überwältigende Bilanz des Online-Streams

Deshalb wird die Ausstrahlung „Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da“ an diesem Wochenende wiederholt

Jürgen Larys und Susanne Hocke lassen die Zuschauer den Atombombenabwurf von Hiroshima hautnah erleben. ©Günther Blaszczyk

Dass man trotz geschlossenem Theater eine künstlerische Leistung vollbringen, auf die Bühne bringen und per Stream ein Publikum erreichen kann, das die Kapazität des Hauses (760 Sitzplätze) bei weitem übertraf, hat das traditionsreiche Heinz-Hilpert-Theater am vergangenen Wochenende bewiesen. Das Stück „Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da“, das den Augenzeugenbericht vom Abwurf der ersten Atombombe in Hiroshima zum Inhalt hat, ist am vergangenen Wochenende in der Inszenierung des artENSEMBLE THEATERS über 1300mal aufgerufen worden.

Weiterlesen

VIERUNDVIERZICH

Ein Schreibfehler? Nein, sondern originelle Bekleidung für BVB-Fans!

Es gibt Spielszenen, die ein Fußballfan jahrelang – wenn nicht sogar für immer – im Kopf behält. Zweifellos ist das auch bei BVB-Fans der Fall. Man erinnere sich nur an Lars Rickens legendären 3:1 Siegtreffer gegen Juventus Turin im 97er Champions League-Endspiel. „Ricken, lupfen, jetzt. Jaaaaa“ war damals Marcel Reifs legendärer TV-Kommentar. Und als wenn Lars Ricken es gehört hätte, machte er genau das und der BVB gewann als erste deutsche Mannschaft die Champions League.

„Ricken, lupfen, jetzt … Jaaaaa“

Oder denken wir an das Bundesligaspiel Borussia Dortmund – Bayern München im BVB-Meisterjahr 2012. Arjen Robben ging nach einem Zweikampf mit Neven Subotic im Strafraum zu Boden und die Bayern bekamen einen äußerst fragwürdigen Elfmeter zugesprochen. Robben trat selbst zum Strafstoß an und BVB-Torhüter Roman Weidenfeller parierte. Für Viele sicherlich unvergessen, wie Neven Subotic anschließend Arjen Robben aus allernächster Nähe verbal „ins Gebet nahm“. Und dann noch eine sehr aktuelle Spielszene: Erling Haalands akrobatischer Seitfallzieher, mit dem er das 2:0 im Februar gegen Schalke erzielte. Ein Tor, das allen BVB-Fans lange in Erinnerung bleiben wird.

Weiterlesen

Einmal reicht (nicht?) – Schilderwald am Spazierweg

…ob vier Schilder mit dem gleichen Inhalt eine größere Wirkung erzielen, ist fraglich.

Waren Sie als Kind auch immer genervt, wenn Ihre Eltern das gleiche Ge- oder Verbot immer wiederholten? Vielleicht glaubte man in früheren Zeiten, dass durch die ständige Wiederholung  die Einsicht in den Sinn der Vorschriften und damit die Chance der Einhaltung auch größer wird. Bei einem Spaziergang auf dem Weg zwischen Rittershofer Straße und Autobahn konnte ich in diesen Tagen feststellen, dass diese Auffassung auch noch in der heutigen Zeit zu finden ist.

Weiterlesen

Buchempfehlung des Monats

Cho Nam-Joo:    Kim Jiyoung, geboren 1982

Mario Lars: Bücher

„Kim Jiyoung ist 33 Jahre alt. … Sie hat vor drei Jahren geheiratet und letztes Jahr eine Tochter geboren. Mit ihrem Mann Chong Daehyon und der Tochter Chong Ziwon lebt sie in einer achtzig Quadratmeter großen Mietwohnung am Stadtrand von Seoul, die Teil einer riesigen Wohnanlage ist.

Weiterlesen

TV Mengede 1890 sendet ein Zeichen an seine Mitglieder

Drei Monate Pause. 13 Wochen kein Training und kein Vereinsleben. Der zweite Lockdown lähmt die Sportvereine in Deutschland. Und Normalität ist längst nicht in Sicht. Die Folgen sind Mitgliederschwund und erlahmende Verbundenheit mit „seinem“ Sportverein.

Dieser Entwicklung kann sich auch der TV Mengede 1890, mitgliederstärkster Verein im Stadtbezirk, nicht entziehen. Selbst unter den dramatischen Folgen der Pandemie leidend, setzte der Vorstand ein Zeichen an seine Mitglieder. Die Beiträge werden für das 2. Quartal reduziert. Folgenden Beschluss hat der Vorstand auf der Internetseite veröffentlicht:

Weiterlesen

Sport ist Teil der Lösung und nicht Teil des Problems!

Ein Imagefilm der DJK Sportfreunde Nette

Die Jugendabteilung der DJK Sportfreunde Nette wendet sich in einem YouTube-Video an die Öffentlichkeit. Inhalt ist ein eindringlicher Appell zu den Auswirkungen fehlender Sportbetätigung insbesondere auf Kinder und Jugendliche.

Mit einem Klick auf das Foto gelangen Sie zum Video.

©DJK Nette, YouTube

Die Bilder am Dortmunder U fliegen wieder

LED-Erneuerung startet mit neuem Motiv

Corona-Vorsorge leuchtet nun auch vom „U“ ©Gorecki

Die „Fliegenden Bilder“ am Dortmunder U leuchten wieder: Nach gut drei Monaten sind die Erneuerungsarbeiten an der Dachkrone abgeschlossen. Rund 6000 mit LEDs bestückte Lamellen wurden erfolgreich ausgetauscht. Nun folgen noch neue Steuermodule – doch Adolf Winkelmanns beliebte Kunst-Installation konnte heute schon wieder an den Start gehen. 

Weiterlesen

Es tut sich etwas im alten Ortskern von Mengede

Aktuelles von den Gebäuden Mengeder Straße 690 – 694 ( 2 )

Die drei  vorstehend genannten ehemaligen Wohn-/Geschäftshäuser im Mengeder alten Ortskern waren jahrelang dem Verfall preisgegeben. Die früheren Eigentümer haben vermutlich vom Art. 14 des Grundgesetztes nur den Abs. 1 gelesen und nicht mehr den Abs. 2, in dem es heißt: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Weiterlesen