Kurznachrichten: Löwenzahn – Solidarität mit der Ukraine

Löwenzahn holt erkrankte Ukraine-Kinder ins Ruhrgebiet

Um in Zeiten des Kriegs in der Ukraine ein Zeichen zu setzen, richtet der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund und Bochum seinen Blick jetzt auch auf lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche aus der Ukraine: „Noch in dieser Woche soll ein erster Transport starten, um einige von ihnen aus dem Kriegsgebiet ins Ruhrgebiet zu holen“, sagt Thorsten Haase, geschäftsführender Vorstand von Forum Dunkelbunt, dem Trägerverein von  Löwenzahn. 

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Napalm? – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Napalm?

Von Peter Grohmann

Butscha – das kennen wir aus Vietnam, als die Armee der Freien und Gleichen mit Flammenwerfern die Hütten niederbrannte, in die sich die Menschen geflüchtet hatten – Alte, Frauen, Kinder, Familien. Das war gestern. Doch Klartext für heute: Wer die Zahl der Toten, der Ermordeten, der Opfer des „Westens“ benutzt, um Putins Kriegsverbrechen zu verkleinern, ist moralisch bankrott. Weiterlesen

Weitere Friedensdemos im Stadtbezirk Mengede

Solidarität mit der Ukraine

Am vergangenen Sonntag gab es im Stadtbezirk Mengede erneut Friedensdemos: Die russischen Angriffe auf die Ukraine gehen weiter – also demonstriert der Stadtbezirk Mengede weiterhin für Frieden in Europa und in der Welt. Die Demos fanden an drei unterschiedlichen Stationen statt: Jeweils um 15.00 Uhr in der St. Josefs Kirche in Nette und in Oestrich auf der Vogelwiese, und um 17.00 Uhr als gemeinsame Abschlussveranstaltung im Hansemannpark. An allen drei Standorten haben zusammen noch einmal gut 300 Menschen teilgenommen.

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Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft

Ruhrgebiet gegen die Folgen des Klimawandels wappnen

Städte, Wohnungsbaugesellschaften oder Unternehmen im Ruhrgebiet müssen sich gegen die Folgen des Klimawandels wappnen. Die Investitionen dafür unterstützen das Land Nordrhein-Westfalen und Wasserverbände mit rund 250 Millionen Euro bis 2030. NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und Emschergenossenschafts-Vorstand Prof. Dr. Uli Paetzel haben kürzlich in Herne die Förderrichtlinie des Ruhrkonferenz-Projekts „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ (KRIS) vorgestellt.

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Schleiereulen aus dem Zoo Dortmund auf dem Zoogelände ausgewildert

Der Zoo Dortmund und ein Team des NABU-Stadtverbandes Dortmund haben fünf Schleiereulen
in die Natur entlassen

Die im vergangenen Jahr im Zoo geschlüpften Eulen wurden Ende 2021 in die Obhut der Vogelpflegestation des NABU-Stadtverbandes Dortmund gegeben, wo die Jungeulen auf ihre Auswilderung vorbereitet wurden.
Die Schleiereule hat in vielen Teilen der Welt ihren Lebensraum als sogenannte Kulturfolgerin komplett in menschliche Siedlungen verlagert. Ab Mitte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist die Eule in Mitteleuropa allerdings zunehmend seltener geworden. Bis dahin fand sie auf Kirchtürmen, in Scheunen und auf Dachböden ausreichend Brut- und Ruheplätze und konnte nachts in den Gebäuden und auf Feldern Jagd auf Mäuse machen.

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Verbesserung des Hochwasserschutzes: EGLV legen weitreichenden Aktionsplan vor

Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sehen in den kommenden 15 Jahren

Vorstellung Roadmap Emscher

Investitionen von maximal 500 Millionen Euro vor

Das Starkregen-Ereignis und die daraus resultierende Hochwasserlage im Juli 2021 waren in vielen Teilen von NRW dramatisch und haben zu zahlreichen Todesopfern und hohen Sachschäden geführt. Auch an Emscher und Lippe gab es zum Teil heftige Niederschläge. Nach detaillierten Analysen der Niederschlagssituation in den Verbandsgebieten zeigten erste Ergebnisse, dass es – bei gleichen Regenmengen wie zum Beispiel in Hagen – auch im Emscher-Lippe-Gebiet zu erheblichen Schäden gekommen wäre. Die Aufsichtsratsvorsitzenden von Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV)haben  den Vorstand der beiden Verbände im vergangenen Oktober beauftragt, Maßnahmen zur Erhöhung der Hochwassersicherheit zu entwickeln. Die Roadmap Krisenhochwasser liegt nun vor: Sie umfasst einen Zeitraum von 15 Jahren und sieht bis 2037 Investitionen von maximal 500 Millionen Euro vor.

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Stiftung help and hope richtet Unterkünfte für Geflüchtete aus der Ukraine auf Gut Königsmühle ein

Ein Gespräch mit zwei ukrainischen Frauen, die auf Gut Königsmühle untergebracht sind

Svitlana Khotulova (45) und Iryna Harbar (34) kennen sich schon viele Jahre. Sie trafen sich einst zufällig in einem Buchladen in Kyjiw. Als Svitlana Iryna vor zwei Monaten warnte, ihr Heimatland werde bald von Russland angegriffen, wollte die junge Mutter zweier Mädchen ihrer Freundin nicht glauben. Wenige Wochen darauf fielen die ersten Bomben.
Inzwischen sind die beiden Frauen  auf Gut Königsmühle in Mengede angekommen. Die Stiftung help and hope hat dort nach Kriegsausbruch in einer Hauruckaktion Unterkünfte für Geflüchtete geschaffen. 19 Frauen und Kinder, auch drei Hunde, wurden in den vergangenen Wochen aufgenommen. Weiterlesen

Die Dortmunder Radverkehrsplanung präsentiert sich auf dem DEW21 E-Bike Festival

Vom Radschnellweg Ruhr, über Emissionsfreie Innenstadt, Velorouten und Stadtradeln bis zur Fahrrad-App

Das DEW21 E-Bike Festival am kommenden Wochenende gilt auch als Start für die Event-Saison in der Dortmunder City. Mit dabei ist auch die städtische Radverkehrsplanung. Am Stand 103 auf dem Friedensplatz informieren Fachleute aus dem Stadtplanungs- und Tiefbauamt und stellen sich den Fragen von interessierten FestivalbesucherInnen.

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Der Stalinzar – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Der Stalinzar

Von Peter Grohmann

So tief kann auch ein Kommunist sinken: Wenn sich die 8,87 m hohen, mit Blattgold verzierten Flügeltüren im Kremls-Saal öffnen und der Stalinzar gemessenen Schrittes ins eigene Land einmarschiert, schlägt ihm eine heiße Welle der Sympathie entgegen – Russlands Schauspieler waren schon immer erste Sahne. Alles Bolschoi – da bleibt kein Auge trocken. Dabei bleibt eine Frage aber bisher ungestellt: Wie lassen sich Putins Minderwertigkeitskomplexe heilen? Ein Wettschwimmen mit Joe Biden reizt ihn wohl eher nicht.

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Mengede für den Frieden

Friedensaktionen am kommenden Sonntag zunächst getrennt in Oestrich und Nette und dann

anschließend gemeinsam im Hansemannpark

Am kommenden Sonntag, 3.4.2022, ab 15.00  Uhr gibt es im Stadtbezirk Mengede erneut Friedensdemos: Die russischen Angriffe auf die Ukraine gehen weiter – also demonstriert der Stadtbezirk Mengede weiterhin für Frieden in Europa und in der Welt. Die Demos finden an drei unterschiedlichen Stationen statt: Jeweils ab 15.00 Uhr an bzw. in der St. Josef Kirche in Nette mit unterschiedlichen Friedensaktionen und zeitgleich ab 15.00 Uhr in Oestrich auf der Vogelwiese, ebenfalls mit Bildern und Texten zum Frieden. Weiterlesen