Der ökumenische Mittagstisch Nette startet nach der Sommerpause

Ab dem 02. September 2019 geht es wieder los.

Nach der Sommerpause startet am Montag, 02.September der Netter Mittagstisch wieder alle 14 Tage im kath. Gemeindehaus Nette, Friedrich Naumann Str. 9. um 12.30 Uhr.

Freiwillige Mitarbeiterinnen sorgen für liebevoll gedeckte Tische, helfen beim Austeilen der frisch gekochten Speisen vom Dortmunder Menüservice und schaffen somit eine freundliche Athmosphäre in netter Gemeinschaft.

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Die Sanierung des Forsthauses Rahm ist abgeschlossen

Nach Fertigstellung und Schlüsselübergabe durch OB Ullrich Sierau ist das über 100 Jahre alte Gebäude wieder nutzbar

Schlüsselübergabe an die zukünftigen Nutzer des alten Forsthauses

Nach langer Zeit der Ungewissheit steht der Nutzung des Forsthauses im Rahmer Wald nichts mehr im Wege. „Das ‚nordwärts‘-Programm hat den nötigen Impuls gesetzt, sodass das Forsthaus erhalten werden konnte“, betont Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Es wird nun neues Leben ins alte Forsthaus einziehen. Denn die vor ca. einem Jahr begonnenen Sanierungsarbeiten durch die Grünbau gGmbH sind planmäßig abgeschlossen.

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Buchempfehlung: Was heißt hier „wir“?

Heinrich Detering* :

Was heißt hier „wir“? Zur Rhetorik der parlamentarischen Rechten

Im Klappentext zur 4. Auflage des in diesem Jahr erschienen  60 Seiten schmalen Reclam Bandes heißt es:

Rechte Politiker sprechen von „Entsorgung“, von „Umvolkung“, von „Kopftuchmädchen und Messermännern“. Davon, dass die Hitlerzeit ein „Vogelschiss“ gewesen sei. Und vor allem nehmen sie für sich in Anspruch, für „uns“ und „unser Deutschland“ zu sprechen. Doch was für ein „Wir“ setzen sie da überhaupt voraus?
Der Literaturwissenschaftler und Leibniz-Preisträger Heinrich Detering wirft einen unaufgeregten wie scharfen Blick auf die Rhetorik der parlamentarischen Rechten – und zeigt, wie ihr Anspruch, für „das Volk“ zu sprechen, in totalitäre Ermächtigungsvorstellungen, Rache- und Vernichtungsphantasien führt. Er legt offen, wie diese Sprache der Gewalt sich selbst verharmlosend verkleidet. Und er macht vor, wie sich solche rhetorischen Strategien durchschauen lassen.

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Wiedereröffnung des ehem. „kath. Vereinshauses“ im alten Ortskern von Mengede

VIVA TAPAS

Aus  eigener Kenntnis gab es früher – und dieses „Früher“ ist noch gar nicht so lange her –  auf dem Stück Castroper Straße / Mengeder Straße  vom Bahnhof  bis zur Williburgstraße insgesamt 9 Kneipen/Restaurants.  Das waren von oben nach unten: Büser, Biermann, Kuhaupt, Deutsches Haus, Waldeier, Stein (Burghof), Lüdecke (später kath. Vereinshaus) Vahle, Kaffsack (Westfalenhof).

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Schnell noch mal den Müll entsorgen (13)

Es stinkt zum Himmel

Obige Überschrift hat Symbol-Charakter. Denn der Himmel war bis vor fast zwei Jahren die Gebets-Adresse der Besucher des ev. Gemeindehauses in Nette. Dass nun das Gelände rund um den Glockenturm den Kirchenvertretern egal, einigen der dort mit ihren vierbeinigen Lieblingen verweilenden Zeitgenossen sogar sch…egal ist, ist jedoch nur schwer nachzuvollziehen. 

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Der Eritreer von Frankfurt – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Der Eritreer von Frankfurt

Eine Kolumne von Peter Grohmann

KONTEXT:Wochenzeitung vom 07.08.2019

Der Eritreer als solcher bringt eben, bei aller Nachsicht, auch die ganze Last seiner Geschichte mit, ja eines ganzen Kontinents! Natürlich darf man nicht verallgemeinern, aber es sind eben andere kulturelle Prägungen. Da ist die Religion, die Erziehung, uralte Riten, Sitten und Gebräuche, die mit hineinspielen, die Familie, der Stamm, auch die Natur, die dort unten ja viel prägender ist.

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Café Hand in Hand besuchte Haus Dellwig

Museumsbesichtigung beim Heimatverein Lütgendortmund

Das monatliche Café Hand in Hand traf sich im August nicht im Kath. Gemeindehaus Nette, sondern machte sich mit dem Bus auf den Weg nach Lütgendortmund. Ziel der 12 Teilnehmenden war der dortige Heimatverein mit dem Museum im Haus Dellwig. Vieles gab es dort in den Bereichen Wohnen, Arbeitswelt und Landwirtschaft aus früherer Zeit zu bestaunen:

Unter der Begleitung von Pfarrerin Renate Jäckel (Ev. Noah Gemeinde) und Thomas Brandt (Seniorenbüro Mengede) hatten die Besucherinnen einen erlebnisreichen Nachmittag.

Die alte Wohnküche, zentraler Ort in vielen Familien oder die sogenannte gute Stube. Zahlreiche Exponate aus den Bereichen Bergbau und Handwerk ließen bei den Teilnehmerinnen des Cafés Hand in Hand so manches Aha–Erlebnis aus Kindheitstagen und „weißt du noch?“ Reaktionen aufkommen.

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Der 48. Mengeder Ferienspaß ist eröffnet

Kinder in Bewegung

An zehn Tagen wird der Hansemannpark wieder der Treffpunkt für alle Kinder, die nicht verreist sind. Täglich ab 13:00 Uhr sind die Helferinnen und Helfer mit Hüpfburgen, Rutschen, Schminken, Basteln und Toben für alle Kinder da. Am Eröffnungstag wurden bei warmen Sommerwetter die Spielgeräte von den jungen Besuchern fleißig genutzt, wie die folgende Fotostrecke beweist:

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Roidige Hunde & Vollpfosten – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Roidige Hunde & Vollpfosten

Eine Kolumne von Peter Grohmann

KONTEXT:Wochenzeitung vom 31.07.2019

In Moskau kehrten dieser Tage Sondereinheiten der Polizei Demokratie-Demonstranten von den Straßen: brutal! Da könnten sich unsere eine Scheibe abschneiden – vielleicht gibt’s ja mal wieder einen G-20-Gipfel oder einen Schwarzen Donnerstag? Doch Spaß beiseite: In Hongkong marschieren die Protestanten jetzt ja sogar vor dem Flughafen auf und behindern den pünktlichen Blindflug in die Volksrepublik. Und in Echterdingen (Südschland) dringen Friday-for-Future-Fans bis an die Ticketschalter vor – mit Genehmigung! Dabei wollen viele Flieger ja nur nach Berlin (5,99 Euro) oder Zürich. Attacke auf die steuerfreie Kacke.

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„Sie wollen die Demokratie aushöhlen!“ 

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Aufruf der Amadeu Antonio Stiftung

Anetta Kahane –  Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung

Liebe Leserinnen und Leser,
man darf nur hoffen, dass das Datum der Landtagswahl in Sachsen und Brandenburg nur zufällig auf den Tag fällt, als Deutschland den II. Weltkrieg begann. Wie hieß damals der Schlachtruf? „Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt“. Der 1. September ist heute der Weltfriedenstag, denn das mit der „ganzen Welt“ hat zwar nicht geklappt, aber 60 Millionen Menschen das Leben gekostet.

Völkische Beobachter – Eine Kolumne von Peter Grohmann

Völkische Beobachter

Eine Kolumne von Peter Grohmann

KONTEXT:Wochenzeitung vom 17.07.2019

Wenn Ohm Höcke im Gau Brandenburg die Hosen runterlässt, weiß man, was auf das Reich zukommt: Deutsch und frei woll’n mer se! Ostpreußen zurück, Schlesien, Pommern, Togo. Zu allem Unglück fordern nun auch die Hohenzollern: Wir wollen unseren alten Kaiser Wilhelm wiederhaben. Wenn sich die Mumie nicht finden lässt, nimmt man nach Gutsherrenart mit dem Tafelsilber vorlieb: Schlösser. Bei den kommenden Wahlen wird sich zeigen, dass solche Ideen noch keine Mehrheit finden. Schwarzbraun ist die Haselnuss!

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