Bertholt Brecht *

Friedrich Küppersbusch; Foto: taz
Das Zitat des Samstags war die Aussage des Dortmunder Spielers Jude Bellingham beim schwedischen Streamingdienst Viaplay: „Man gibt einem Schiedsrichter, der schon mal Spiele verschoben hat, das größte Spiel in Deutschland. Was erwartest du?“
Bellingham spielte damit auf den Manipulationsskandal aus dem Jahr 2004 an, als Zwayer zwar keine Spielmanipulation nachgewiesen wurde, aber er hatte vor einer Partie zwischen Wuppertal und Werder Bremen II 300 Euro angenommen, um als Linienrichter „kritische Situationen für den Wuppertaler SV zu vermeiden“. So lautet die offizielle Formulierung in einem Urteil des DFB-Sportgerichts – und damit war dieser Fall nach bewährter Vernebelungstaktik des DFB zu den Akten gelegt.

Die Kirche St. Peter zu Syburg mit Umfassungsmauer, Kirchhof und ehemaligem Schulgebäude (nördlich), Blick von Westen.
Im Dezember wird ein neues Heft der Reihe „Bausteine und Fundstücke“ erscheinen. Es befasst sich mit dem Ausflugsziel Hohensyburg mit allen vorhandenen Baulichkeiten vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal bis zur Kirche St. Peter zu Syburg mit dem historischen Kirchhof. Herausgegeben wird die Reihe von der Denkmalbehörde Dortmund.
Das ist auch der Anlass für die Denkmalbehörde, die Kirche St. Peter zu Syburg mit ihrer Innenausstattung und dem Kirchhof als Denkmal des Monats Dezember 2021 mit dem folgenden Text vorzustellen.
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Der 10. Dezember ist „Tag der Menschenrechte“. Die drei Dortmunder Clubs des Frauen-Netzwerks Soroptimist International (SI) nutzen den Anlass in diesem Jahr, um in einem digitalen Talk über Gewalt und Mobbing im virtuellen Raum zu informieren. Die Online-Veranstaltung „Cybermobbing“ findet statt am Freitag 10. Dezember, 18 Uhr. Im Experten-Talk zu Gast ist Lukas Pohland, Gründer des Vereins Cybermobbing-Hilfe. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht nötig.

Das „Objekt des Monats Dezember“ hat Ann-Kathrin Mäker, im Museum für Kunst und Kulturgeschichte zuständig für Bildung und Vermittlung, ausgesucht und beschrieben. Es ist das Öl-Gemälde „Eingang in den Park Chigi“ von Ernst Fries aus dem Jahr 1824. Ausgestellt ist das Gemälde in der Gemäldegalerie des MKK.

Amtshaus Mengede; Foto: Archiv MIT
Nach dem Mengeder Saalbau und der HHG-Aula mussten die Mitglieder der Bezirksvertretung Mengede bei ihrer Dezember-Sitzung ein weiteres „Auswärtsspiel“ bestreiten. Im Kulturzentrum „Alte Schmiede“ fanden sie, was die Mikrofon-Ausstattung angeht, professionelle Bedingungen vor. Mit dem recht schattigen Raumklima – dem Wohlfühlverhalten hätten ein paar Grad wärmer sicher gut getan – bemühten sich alle Anwesenden um einen stringenten Diskussionsverlauf. Und mit einer vorweihnachtlichen Kurzgeschichte, präsentiert in einem kleinen Gabentütchen am Platz aller PolitikerInnen, schwebte dann trotz derer kalten Füße hin und wieder Weihnachtsmilde in ihre Debatte.

Es gibt Fußballspiele, an die sich selbst am Fußball weniger Interessierte lange erinnern können. Weil es sich um Spiele handelt, die durch ihre besondere Dramatik, Brisanz oder spektakulären Tore noch Jahre und sogar Jahrzehnte später für Erinnerungen und Gesprächsstoff sorgen.
Beispiele dafür gibt es mehr als genug. Denken wir nur an den Siegtreffer von Helmut Rahn nach dem WM-Finale 1954 Deutschland – Ungarn, dem „Wunder von Bern“. Oder das legendäre „Wembley-Tor“, dem heute noch umstrittenen 3:2 Führungstreffer der Engländer beim WM-Endspiel England – Deutschland 1966. Selbstverständlich hat auch der Vereinsfußball etliches an legendären Spielen zu bieten, aber bleiben wir bei den Partien der deutschen Nationalmannschaft.