Am Wochenende hat die Polizei in Kempten 1000 (in Worten: tausend) sturzbesoffene Jugendliche von einer Grünfläche entfernt. Alles wegen Bayern. Fast zeitgleich trafen am 30.6. in Augsburg hochgerechnet 6000 Polizistinnen ebenso viele DemonstrantInnen. Alles wegen Demokratie.
Wasser ist keine Ware! Gegen die Privatisierung der Wasserwirtschaft
Emschergenossenschaft: Privatisierung der deutschen Wasserversorgung hätte sinkende Qualität bei steigenden Preisen zur Folge!

Bild: campact
Wasser ist keine Ware – und darf daher nicht den Profitinteressen privater Konzerne unterworfen werden! Die beiden öffentlich-rechtlichen Verbände Emschergenossenschaft und Lippeverband warnen daher vor JEFTA, dem geplanten Handelsabkommen zwischen Japan und der EU. Das Abkommen ermöglicht im aktuellen Entwurf die Privatisierung der deutschen Wasserversorgung. Die mögliche Folge: sinkende Qualität bei steigenden Preisen…!
Wasserversorgung ist Teil der Daseinsvorsorge und gehört in öffentliche Hand!
Zu dem geplanten Abkommen hat die Emschergenossenschaft heute folgende Stellungnahme veröffentlicht:
„Emschergenossenschaft und Lippeverband fordern die Politik in Deutschland daher auf, die Wasserversorgung explizit vor Liberalisierung und Privatisierung zu schützen. Das Abkommen definiert zwar einige Bereiche, die vor Privatisierung geschützt sind. Nur ist Wasser nicht dabei. Das öffnet die deutsche Wasserwirtschaft für Konzerne. Zahlreiche andere Handelsabkommen enthalten jeweils Sonderartikel zu Wasser. Damit wird klargestellt: Wasser ist keine Handelsware und muss darum vom Abkommen ausgenommen sein. So eine Klausel wollen Emschergenossenschaft und Lippeverband auch für JEFTA.
Was kann drohen?
London, Lissabon, Berlin – dies sind drei Beispiele, die aufzeigen, welche Folgen eine Privatisierung der Wasserversorgung haben kann. Wasserleitungen wurden in diesen Städten aus Einspargründen nicht mehr modernisiert, die Wasserqualität wurde in der Folge schlechter, die Preise stiegen gleichzeitig dennoch rapide – in Berlin innerhalb weniger Jahre nach der Privatisierung um 35 Prozent, in Portugal sogar um fast 400 Prozent (Quelle: aktion.campact.de). Berlin hat seinen Ausflug in die Privatisierung 2013 beendet. Das Land musste seine Anteile an den Wasserbetrieben für rund 1,2 Milliarden Euro zurückkaufen. Die Gewinne aus den massiven Preissteigerungen strichen die Investoren dagegen selbst ein!“
Zum Hintergrund:
Bei JEFTA handelt es sich um geplante Handelsabkommen zwischen der EU und Japan. Tritt es in Kraft, entsteht ein riesiger Wirtschaftsraum, der 30 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts umfasst. JEFTA wäre das bislang größte Handelsabkommen der EU. Das Abkommen erleichtert nicht nur den Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen den Ländern. Viele der geplanten Regelungen können unseren Alltag stark beeinflussen. Vor allem droht uns mit JEFTA eine massive Privatisierung.
Was ist zu tun?
Es bleiben nur noch wenige Tage, um zu handeln. Schon am 11. Juli soll das Abkommen unterzeichnet werden – wenn der EU-Ministerrat nächste Woche zustimmt. Für Deutschland stimmt Wirtschaftsminister Peter Altmaier ab – und er ist für JEFTA. Die einzige Chance: Altmaier muss sich enthalten, wenn die SPD Nein zu JEFTA sagt.
Online-Petition unterzeichnen
Jeder kann seinen Beitrag gegen die drohende Gefahr der Privatisierung leisten. Auf www.aktion.campact.de gibt es die Möglichkeit, eine Online-Petition zu unterzeichnen. Damit wird die Politik aufgefordert, im Sinne der Verbraucher zu handeln.
Das größte Basketball Training Dortmunds
85 Teilnehmerinnen beim TV Mengede Girls Day 2018!
Die Basketballer des TV 1890 Mengede veranstalteten am letzten Sonntag, 1. Juli, den TV Mengede Basketball Girls Day. Gefördert durch das Projekt „Come on Girls“ des deutschen Basketball Bundes (DBB) konnte jede Teilnehmerin am Ende der Veranstaltung nicht nur das DBB Bronze Abzeichen erringen, sondern auch noch einen Ball, ein Girls Day T-Shirt und eine Sporttasche mit nach Hause nehmen.
Kurz und bündig
Sommerparty im Gartenverein „Frisch Auf“ am Burgring in Mengede
Stiftung help and hope feiert Hoffest auf Gut Königsmühle
Zahlreiche BesucherInnen erleben ein abwechslungsreiches Programm
Am gestrigen Samstag, 30.6.2018, veranstaltete die Stiftung help and hope ein buntes Hoffest auf Gut Königsmühle. Über 1.000 Besucher sind der Einladung gefolgt und verbrachten bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen einen Nachmittag mit Spiel und Spaß für Groß und Klein.
Sommerfest der Kita Kindernest Sterntaler
Nach sportlichen Aktivitäten gab es für die Kinder Mini-Sportabzeichen
Fit wie ein Turnschuh präsentierten sich die Kinder der Kita Kindernest Sterntaler aus Mengede bei ihrem Sommerfest am gestrigen Samstag, 30.06.2018, auf der Sportanlage im Mengeder Volksgarten.
697. Bodelschwingher Kirmes mit Gottesdienst eröffnet
Schausteller und Bodelschwingher BürgerInnen beteiligten sich in der
Schlosskirche am ökumenischen Gottesdienst
Mit einem ökumenischen Gottesdienst wurde die 697. Bodelschwingher Kirmes am Samstag um 14.00 Uhr eröffnet, denn bekanntlich kommt das Wort „Kirmes“ von „Kirchweihfest“ und erinnert somit an die Weihe der Kirche im Jahre 1322, zu dem schon damals Gaukler und fliegende Händler nach Bodelschwingh kamen.
Süperdoğan! – Eine Kolumne von Peter Grohmann
Süperdoğan!
Eine Kolumne von Peter Grohmann
KONTEXT:Wochenzeitung vom 27. 6. 2018
Buchempfehlung: Aufeinander zugehen – gemeinsam Schätze teilen
Musik verbindet
Vorbemerkungen:
Beate Brauckhoff – evgl. Pfarrerin aus Oespel hat zusammen mit Said Aderras und anderen ein Buch zur interreligiösen Arbeit mit Kindern in Kindergärten und Schulen geschrieben: „Aufeinander zugehen – gemeinsam Schätze teilen“. Das Buch ist Ende April 2018 im Kontakte-Musikverlag Lippstadt als Medienpaket aus Buch und CD erschienen.
Die beiden Autorinnen führen seit rund neun Jahren gemeinsam Fortbildungen zum Thema interreligiöses Arbeiten in Kindergarten und Schule durch und haben dabei ihr eigenes Konzept entwickelt. Daraus ist dann in Teilen dieses Buch entstanden. „Sehr wichtig war uns, dass es eine CD geben wird mit Liedern, die muslimische und christliche Kinder gemeinsam singen können“, sagt Beate Brauckhoff.
Das ist gelungen!
Im Buch gibt es jeweils eine Einführung in die Grundzüge von Christentum und Islam. Es geht um Feste und Feiertage, Jesus und Mohammed, und eine Auswahl von Glaubensgeschichten, die Christen und Muslime miteinander teilen. „Es geht uns darum, dass Kinder in ihrer eigenen religiösen Identität gestärkt werden und die jeweils andere Religion in Gemeinsamkeiten und Unterschieden kennen- und schätzen lernen“, so die Autorinnen.
In der vergangenen Woche wurden die AutorInnen und der Verlag für das Buch mit dem Europäischen Comenius EduMedia Preis 2018 geehrt. (K.N.)
Buchbesprechung: Aufeinander zugehen – gemeinsam Schätze teilen
von Gabriele Gossmann – Buchhandlung am Amtshaus in Mengede
Kinder aus den verschiedensten Religionen und Kulturkreisen treffen meist schon im Kindergarten aufeinander. Dabei kommt bei ihnen sicherlich oftmals die Frage nach der eigenen Religion auf und was sie denn von anderen unterscheide. Dabei versuchen Eltern, Erzieher und Lehrer stets ihr Bestes, die Unterschiede möglichst anschaulich zu erklären.
Die evangelische Pfarrerin Beate Brauckhoff (52) und die Religions- und Islamwissenschaftlerin Saida Aderras (37) gehen einen anderen Weg: Die beiden Dortmunderinnen zeigen in ihrem gemeinsam herausgebrachten Buch „Aufeinander zugehen – gemeinsam Schätze teilen“ insbesondere die Gemeinsamkeiten der verschiedenen Glaubensrichtungen auf. Davon gibt es nämlich viele! Beispielsweise erfährt man, welche Parallelen es zwischen Jesus und Mohammed gibt.
Das Buch besteht aus zahlreichen kindgerecht gestalteten Geschichten sowohl aus der Bibel als auch aus dem Koran. Wir als Leser werden auf eine religiöse Entdeckungsreise mitgenommen und werden sehen, wie sich die verschiedenen Weltanschauungen vereint betrachten lassen. Das Buch bietet gerade Erziehern und Lehrern wertvolle Impulse zum Umgang mit dem Thema Religion in Kindergarten und Schule. In der Theorie gibt es dazu etliche pädagogische Lösungsansätze, doch in der Praxis tauchen Unsicherheiten bei den Pädagogen auf wie beispielsweise die Angst, in Fettnäpfchen zu treten. Fragen wie „Was muss ich während der Fastenzeit beachten?“, „Wie darf an der Schule gefeiert werden?“ oder „Wie werde ich allen Kindern gerecht?“ sind im Arbeitsalltag an der Tagesordnung. Daher bietet das Buch eine praktische Hilfestellung, wie man einerseits auf alle Kinder zugehen und andererseits ihre individuellen Bedürfnisse achten kann.
Ganz nach dem Motto „Musik verbindet“ beinhaltet das Werk zusätzlich zu den Geschichten Lieder, die den Zugang zu anderen Religionen erleichtern. Die Message des Buches liegt vor allem darin, Vorurteile in den Köpfen der Kinder abzubauen oder noch besser: sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Mittels Vertrauen sollen sie nicht nur mehr über ihren eigenen Glauben erfahren, sondern auch, wie man die Glaubensvielfalt respektiert. Das gelingt am besten, indem die Kinder möglichst früh in ein spielerisches Gespräch kommen und Beziehungen zueinander aufbauen, die die Grundlage für ein friedvolles Miteinander sind. Denn den wichtigsten Schatz, den man miteinander teilen kann ist doch der, wenn Religion nicht länger ein „sensibles Thema“ ist, sondern einen offenen Austausch ermöglicht.
12. Dortmunder Umweltnacht
Starkes Trio aus Dortmund für NRW-SPD
Drei DortmunderInnen in den Landesvorstand der NRW-SPD gewählt
Die SPD Dortmund hat Grund zur Freude. Am 23. Juni 2018 wurden auf dem Landesparteitag der NRWSPD in Bochum gleich drei DortmunderInnen in den Landesvorstand gewählt.
„Come on Girls“
„Girls Day“ – Basketball Schnuppertag beim TV Mengede
Am kommenden Sonntag, 01.07., findet in der Sporthalle der Regenbogen-Grundschule ab 11.00 Uhr der „Girls Day“ der TV Basketballer statt.
Vertreterversammlung der Volksbank Dortmund-Nordwest
Festliche Veranstaltung im Zeichen des 130-jährigen Jubiläums
Der 130-jährige Geburtstag der Volksbank Dortmund-Nordwest war ein guter Grund, die diesjährige Vertreterversammlung in der Alten Kaue der Zeche Hansemann in Mengede durchzuführen. Es wurde bei dieser Gelegenheit wieder einmal deutlich, über welches Kleinod der Stadtbezirk Mengede mit den Gebäuden der ehemaligen Zeche Hansemann verfügt.
Juni-Radtour des Heimatvereins
Ziel war das Steakhaus „Zur alten Mühle“ in Herne Börnig
Die Monatsradtour im Juni führte bereits zum dritten Mal in unsere Nachbargemeinde Herne. Dieses Mal hatte der Radwander-Führer eine neue, den meisten Teilnehmern unbekannte Route gewählt. Trotz der eher miesen Wetteraussichten fanden sich 19 Teilnehmer am Heimathaus ein, die um 11:00 Uhr an den ’Start gingen.





