Verschollener Stadtfilm aus dem Jahr 1964 aufgetaucht

Wertvolle Ergänzung für die stadtgeschichtliche Überlieferung

Foto: Stadt Dortmund

„Ein bislang unbekannter Marketingfilm der Stadtverwaltung Dortmund aus dem Jahr 1964 wurde vor einiger Zeit im Historischen Konzernarchiv des Essener RWE-Konzerns gefunden. Nach fünf ausgebuchten Vorstellungen im Kino im U steht der Film nun auch online zur Verfügung: Unter dem  Link https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/alle_nachrichten/nachricht.jsp?nid=520388 kann man als Ergänzung für die stadtgeschichtliche Überlieferung von zu Hause aus eine 49-minütige Zeitreise ins Dortmund der 1960er Jahre unternehmen.“
Das teilt die Pressestelle der Stadt Dortmund heute mit. Weiterlesen

 Der Radschnellweg Ruhr (RS1) wird mit Vorrang realisiert

Planung für die gesamte Trasse auf Dortmunder Stadtgebiet wird
2018 vergeben

Foto: RVR Gundlach

„Der Radschnellweg Ruhr (RS1) soll in den kommenden Jahren mit Vorrang und parallel in allen beteiligten Städten realisiert werden.Um das Projekt schneller umsetzen zu können, hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW die Städte gebeten, die Planungsabschnitte des Landes zu übernehmen. Planungs- und Baukosten werden erstattet.“

Das teilt die Pressestelle der Stadt Dortmund mit.

Stadtrat Ludger Wilde und Christoph Neumann, Straßenbau NRW, haben eine Planungsvereinbarung geschlossen, in der festgelegt ist, dass die Stadt Dortmund die Vorentwurfs- und Entwurfsplanung komplett übernimmt. Während die Streckenabschnitte in der Baulast der Stadt vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamt geplant werden, soll die Arbeit für die freien Strecken von Ingenieurbüros übernommen werden.

Die Planung für die gesamte Strecke auf Dortmunder Stadtgebiet soll in diesem Jahr vergeben werden. Einen ersten Teilabschnitt plant die Stadt bereits selbst: Anfang März ist die Entwurfsplanung für die Strecke vom Südfriedhof bis zur Ruhrallee voraussichtlich fertiggestellt. „Noch im März werden wir bei der Bezirksregierung Arnsberg den Förderantrag für Ausführungsplanung und Bau dieses Abschnittes stellen. Spätestens im Frühjahr 2019 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden“, kündigt Ludger Wilde an.

Trassenverlauf RS 1

Über den Radschnellweg Ruhr RS1:
Der RS1 könnte der erste Radschnellweg der Republik sein: Ein 101 Kilometer langer Schnellweg für Pendler, Touristen und alle, die sich mit dem Fahrrad schnell auf der Achse zwischen Hamm und Duisburg bewegen möchten. Ein wenig so, wie es 2010 im Kulturhauptstadtjahr tatsächlich auf der Spur der A 40 schon war – beim Still-Leben – , als drei Millionen Menschen mit dem Rad oder zu Fuß die Autobahn in Beschlag nahmen.
Die hohen Standards wie ein weitgehend kreuzungsfreier Verlauf, ausreichend breite Fahrbahnen für jede Richtung, Beleuchtung und Winterdienst machen ihn zum Vorbild für weitere Radschnellwegprojekte in Deutschland.
Radschnellwege sind hoch innovative Infrastrukturangebote. Der RS1 hat mit hohen Kosten-Nutzen-Effekt. Radschnellwege können erheblich dazu beitragen, dass das Fahrrad im Alltagsverkehr zu einer echten Alternative wird: Längere Distanzen können direkter, bequemer und schneller zurückge legt werden. Neue Zielgruppen können so für den Radverkehr gewonnen werden.
Mit dem Radschnellweg Ruhr wird eine Infrastruktur geschaffen, die der ruhrgebietstypischen Siedlungsstruktur und den neuen Mobilitätstrends Rechnung trägt.
Weitere Informationen unter:www.rs1.ruhr

Konzeption des regionalen Radwegenetzes

 

Das hat Tradition: Frühjahrskonzert im HHG

Alles geht: Klassik-, Rock- und Popmusik

Auch 2017 gab es unvergessliche Momente.

Am Donnerstag, 8.3.2018, ab 18:30 Uhr – Einlass 18:00 Uhr, findet im PZ des Heinrich-Heine-Gymnasiums das alljährliche Frühjahrskonzert statt. Neben den schuleigenen Ensembles – Schulchor, Schul-Band, Streicher-Ensemble – treten auch Schülerinnen und Schüler auf, die zeigen, was sie solistisch oder gemeinsam mit ihren Freunden in Eigenregie einstudiert haben. Der Abend verspricht abwechslungsreich zu werden: Es gibt Bläser, Pianisten, Sänger, Streicher, Gitarristen, Band und Chor sowie ein Lehrerensemble.

Die Stücke stammen aus dem klassischen und dem Rock-/ Popbereich. Die Q2 sorgt für die Verpflegung.

Der Eintritt kostet 5,- Euro, ermäßigt 3,- Euro.

Start des Frühjahrsprogramms auf Gut Königsmühle

Jetzt geht es los: ‚Basteln und Bauen‘ und ‚Spielcafé‘

Auf Gut Königsmühle trifft sich ab dem 1.3. 2018 bis zu den Sommerferien an jedem Donnerstag in der Zeit von 15.00 – 17.30 Uhr die Gruppe „Basteln und Bauen“. Diese Gruppe ist für Kinder im Alter von 6-12 Jahren vorgesehen. Den Kindern soll während der Treffen die Möglichkeit gegeben werden, mit Naturmaterialien jahreszeitentsprechende Motive zu basteln bzw. zu bauen.

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Empowerment – Mit Engagement die Zukunft gestalten!

Internationaler Frauentag im Dortmunder Rathaus

Am Donnerstag, dem 8. März 2018, findet der Internationale Frauentag im Rathaus der Stadt Dortmund, Friedensplatz 1 statt. Das Gleichstellungsbüro hat auch in diesem Jahr wieder die Veranstaltung vorbereitet und organisiert. Unter dem Motto „Empowerment“ haben zahlreiche Vereine, Verbände und Organisationen der Stadtgesellschaft ein vielseitiges Programm zusammengestellt.

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Frauenpower spornt an

Handballteams des TV Mengede erfolgreich – bis auf eins

Bis auf die zweite Mannschaft der Herren (17:21-Niederlage gegen die Reserve des ASC Aplerbeck 09) waren alle Handballteams des TV Mengede am Wochenende erfolgreich. Die Herren behielten bei der DJK Komet Dortmund mit 26:20 die Oberhand, die Damen-Zweite besiegte im Auswärtsspiel den TuS Wellinghofen mit 19:15, und last but not least kanzelte die Damen-Erste ihre Gäste vom ETSV Witten 2 mit 33:16 ab.

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„Antarktis – ein bedrohtes Ökosystem“

Neko Harbour, Antarktis (Frank Wilke)

Lichtbildervortrag im Bildungsforum Schule, Natur und Umwelt

Am 6. März 2018 um 19.00 Uhr hält Prof. Frank Wilke (BUND) im Bildungsforum Schule, Natur und Umwelt einen Lichtbildervortrag über die Antarktis. Er hat die Antarktische Halbinsel im November 2017 bereist und wird in diesem Vortrag seine Eindrücke dieses Kontinents mit seinen phantastischen Landschaften und seiner einmaligen Tierwelt schildern, dazu gibt er einen Bericht über seine An- und Abreise durch die Gebirgs- und Wasserwelt Patagoniens/Feuerlands. Weiterlesen

„Fisch des Jahres 2018“ lebt wieder in der Emscher

Fische kehren in die Emscher zurück

„Der ökologische Umbau des Emscher-Systems schreitet gut voran – rund 130 km an Gewässerlandschaften sind bereits naturnah umgestaltet. Das ist an sich schon eine gute Nachricht, aber es kommt noch besser: Vermehrt kehren nun auch wieder Fische in die einst „biologisch toten“ Gewässer zurück! Nachgewiesen wurde in nahezu allen renaturierten Flussabschnitten im Emscher-System der Dreistachlige Stichling. Weiterlesen

Miteinander leben – Voneinander lernen – Gemeinsam engagieren

Ein Jahr Freiwilligendienst in Mosambik (5)

Die Mengederin Meret Willing, die bisher noch nie alleine länger aus Mengede weg war, lebt seit dem 1.8.2017  in  Mosambik und nimmt dort an einem einjährigen internationalen Jugendaustausch des ICJA statt. (vgl. auch die bisherigen Berichte auf MENGEDE:InTakt!).
Der ICJA ist ein weltweit tätiger Verein, der für junge und ältere Menschen Freiwilligendienste in aller Welt organisiert. Gleichzeitig betreut er ICJA Freiwillige aus allen Kontinenten, die in Deutschland in sozialen, politischen oder ökologischen Projekten mitarbeiten. Wir haben mit ihr verabredet, dass sie in unregelmäßigen Abständen über Ihren Aufenthalt berichtet. Hier ist nun ihr fünfter Bericht. (K.N.)

Reifen und Wachsen in Mosambik

Ich lebe nun seit gut sechs Monaten in Maputo, Mosambik und habe viel erlebt, musste Situationen händeln, die mir die Augen für neue Blickweisen öffneten.

Da ich zum Halbjahr mein Projekt gewechselt habe, möchte ich auch ein bisschen über das Einleben in meinem neuen Projekt sagen, das Heim für Menschen mit Behinderung Obra Dom Orione.
Nachdem Maria, eine andere Freiwillige, und ich einige Probleme in unserem alten Projekt u.a. mit dem Chef hatten, bekamen wir die Möglichkeit nach dem Zwischenseminar das Projekt zu wechseln.

Ich fühle mich nun im Dom Orione sehr wohl. Die Atmosphäre ist liebevoll, die Pflegerinnen kümmern sich warmherzig und gekonnt um die Menschen mit Behinderung. Außerdem wurde ich gut aufgenommen, meine jetzigen Portugiesischkenntnisse haben die Sache aber auch deutlich vereinfacht. Nach nur drei Wochen sind wir nun gut in den Projektalltag integriert. Wir helfen beim Füttern, Wickeln, Waschen und Unterhalten der Kinder. Hier fühle ich mich auch so, als könnte ich wenigstens ein bisschen zurück geben, nachdem ich vollkommen zufällig gesund in einem Land mit gutem Bildungssystem und quasi grenzenlosen Möglichkeiten geboren wurde.

Was mir noch in meinem neuen Projekt gefällt und mich erleichtert, ist, dass wir lediglich die Rolle von Helfern haben, ganz im Gegensatz zum alten Projekt, wo unsere Rolle als Freiwillige missverstanden wurde und wir sehr viel Verantwortung trugen.

Ich möchte mich im kommenden halben Jahr in der Arbeit mit meinen Kolleginnen anfreunden und einfach helfen, wo ich kann und weiterhin dankbar für das wunderbare Arbeitsumfeld sein.

Da ich zum Ende des letzten Jahres etwas unglücklich war, überlegte ich, welche Aspekte ausschlaggebend dazu beitrugen.
Da meine Gastmutter fast nie zu Hause war, sie fehlte oft auch mehrere Tage am Stück, fand ich leider nur wenig Anschluss zu meiner Gastfamilie. Außerdem war mein Zuhause eineinhalb Stunden von meiner Arbeit entfernt. So entschloss ich zusammen mit anderen Freiwilligen und zwei Mosambikanerinnen in eine WG zu ziehen, jedoch lebe nur ich von den Freiwilligen hier dauerhaft.
Hier fühle ich mich wohl und beginne langsam einen Alltag zu haben, der aus Sport, Kochen, mich mit Leuten aus der Nachbarschaft unterhalten und Arbeit besteht.

Zu Beginn des Freiwilligendienstes habe ich mir vorgenommen, so wenig wie möglich mit den anderen Freiwilligen zu machen. Das Vorhaben habe ich inzwischen aufgegeben.
Ich merke hier, dass Freundschaft schon oft etwas anderes ist.

Eine (tiefe) Verbindung zu anderen Frauen aufzubauen, fällt mir sehr schwer, was ich unter anderem durch einen Basketballverein versucht habe. Dafür werde ich zu Hauf von Männern angesprochen, die aber zum Großteil auf sexuelle Beziehungen aus sind. Ich denke, dass das mein größtes Problem mit der Integration hier ist, und ich es als Mann schon einfacher hier hätte.
So kommt es, dass ich viele mosambikanische Bekannte habe, die ich anrufen kann, mich mlt ihnen treffen kann, es aber nie besonders tiefgründig wird. Deswegen habe ich nur einige wenige Freunde, meist vor allem unter den anderen Freiwilligen, die aufgrund ähnlicher Erlebnisse schnell zu engen Verbündeten wurden.

Auch wegen meiner Neuanfänge möchte ich nochmal offener und unvoreingenommen auf Menschen zugehen, was mir zwischenzeitlich leider komplett misslang u.a. , weil das Patriarchat hier noch viel stärker ist als in Deutschland, womit ich so stark nicht gerechnet hatte. Zu Beginn des Jahres hätte ich echt nicht gedacht, wie verschieden die Umfelder Menschen einer Welt sein können und dass mir die Anpassung doch recht schwer fällt, was sich für mich aber erst im Laufe der Monate herausstellte.

Es wurde mir auch nochmal bewusster, dass das einzige, was sich in diesem Jahr in Mosambik verändert, ich bin.
Ich musste und muss lernen mit Situationen umzugehen, bin gelassener geworden – besonders durch die Ausstrahlung vieler Menschen um mich herum – und reife an so mancher Erfahrung.

„Willi, Deine Frau betrügt uns“

Fußball-Anekdoten mit Ben Redelings

Es war ein Kulturerlebnis der leicht anderen Art. Zu einer Vortragsveranstaltung am 1. März hatte Michael Nau, der Inhaber der Mengeder „Buchhandlung am Amtshaus“, Ben Redelings eingeladen. Der gebürtige Bochumer Redelings hat sich als Autor und Filmemacher zur Aufgabe gemacht, Anekdoten aus dem Bereich des großen Fußball-Business zu sammeln und in Büchern und Vortragsabenden zum Besten zu geben.

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Das Projekt ‚InnovationCity roll out‘ nimmt an Fahrt auf

 In Westerfilde/Bodelschwingh startet die Konzeptphase mit
einer Bürgerbefragung

BürgerInnen von Westerfilde/Bodelschwingh müssen sich in diesen Zeiten der Erneuerung ihres Ortsteils an manch neue Bezeichnung gewöhnen. Quartiersmanagement, Quartiersbüro, Aktionsbüro, DoNaPart  sind inzwischen vielen geläufig. Etwas sperrig präsentiert sich dagegen das Projekt „InnovationCity roll out“. Aber das dürfte sich bald ändern, denn vorgestern – 28.2.2018 – war der Start des Projektes mit einer Bürgerbefragung, bei der wesentliche Informationen zu dem Gebäudebestand, aber auch zum Zustand des Wohngebietes  insgesamt gewonnen werden sollen.

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