Advent in Coronazeiten ( 20 )

In der Weihnachtsbäckerei

Am gestrigen Freitag mit Beginn der Dämmerung war es wieder so weit: Die Weihnachtsbäckerei hatte Hochbetrieb – schließlich ist es bis Weihnachten nicht mehr lange hin.
Das gelungene Fotomotiv mit den beiden Mengeder Kirchen hat uns Silvia Rzadkowski für die Serie „Advent in Coronazeiten“ zur Verfügung gestellt.

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Advent in Coronazeiten ( 19 )

Die Dortmunder Mitternachtsmission geht online

Autorinnen
Andrea Hitzke, Leiterin der Dortmunder Mitternachtsmission.
Hanna Biskopen, Projektmitarbeiterin
Laura Rudolf, Projektmitarbeiterin

Die Dortmunder Mitternachtsmission e.V. unterhält als gemeinnütziger Verein im Dachverband des Diakonischen Werkes eine spezialisierte Fachberatungsstelle für Prostituierte und Opfer von Menschenhandel/Zwangsprostitution. Dies sind i.d.R. Frauen und Mädchen, die mit physischer und psychischer Gewalt zur Prostitution gezwungen werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der aufsuchenden Arbeit zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten im Prostitutionsmilieu. Hier bereiten uns die Kinder und Jugendlichen und jungen Heranwachsenden in der Prostitution besondere Sorge. Hinzu kommen Kinder und Jugendliche, die als Opfer von Ausbeutung und Zwangsprostitution betreut werden. Sie sind überwiegend aus westafrikanischen Ländern geflohen. So werden ca. 90 bis 110 Kinder und Jugendlichen und junge Heranwachsende beraten und betreut. 

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Alle Jahre wieder: CD-Wiederveröffentlichungen

Neue Deluxe- oder Super Deluxe Boxen pünktlich vor Weihnachten erhältlich

Weihnachten 2020 rückt täglich näher und uns allen ist klar: es wird durch die Corona-Pandemie leider völlig anders ausfallen als die Jahre zuvor.

Abbey Road: Mit zahlreichen Demo- und Alternativversionen. Auch diese klingen nahezu perfekt. 

Aber ein sicheres Zeichen, dass Weihnachten vor der Tür steht, liefert in jedem Jahr die Musikindustrie. Regelmäßig werden zahlreiche, vor Jahren als Schallplatte oder CD erschienene Alben, wiederveröffentlicht und die Auswahl geht dabei von der einfachen Nachpressung, die von den Titeln her dem Original entspricht, bis zur Deluxe oder sogar Super Deluxe Ausgabe.

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Kurznachrichten – „Löwenzahn“

OCS aus Witten unterstützt  Kinderhospizdienst Löwenzahn

Ein Unternehmen, das klein angefangen hat und inzwischen mit mehr als 100 Mitarbeitern weltweit tätig ist, ist OCS aus Witten. Als Hersteller von optischen Mess- und Prüfsystemen, ist der Name des Unternehmens vor allen in der Polymer Industrie und Petrochemie ein Begriff. Die Systeme werden beispielsweise zur Qualitätskontrolle in der Produktion von Hochspannungskabeln oder in der Herstellung von Folien für medizinische Anwendungen eingesetzt.

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Unbekannte Krankheit führt zu Lungenentzündungen bei Blaumeisen

NABU bittet auch weiterhin um Mitarbeit

Im April berichtete MIT über eine unbekannte Vogelkrankheit, von der vor allem Blaumeisen in diesem Frühjahr betroffen waren. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) bat um Meldung über erkrankte oder tote Vögel,
Bis heute wurden mehr als 24,000 Verdachtsmeldungen eingereicht, Mehr als 400 tote Vögel wurden zudem an Laborpartner des NABU übersandt und dort untersucht.

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AG Mengeder Ferienspaß verschenkt Buntstifte und Brotdosen

Richtig erfreut nahmen die Kinder die Pakete mit der Weihnachtsüberraschung entgegen.

Die Weihnachtstage in diesem Jahr werden deutlich anders sein als zuvor. Kontakte sind reduziert und Veranstaltungen rar. „Den Liebsten in der Weihnachtszeit ein Bild malen, wenn man sich selten trifft – das wäre doch eine schöne Idee, dachte sich Tim Kock, erster Vorsitzender des Vereins „AG Mengeder Ferienspaß e.V.“.

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Kurznachricht: Stadterneuerung Ortskern Mengede

4. Bauabschnitt: Fortführung der Arbeiten im neuen Jahr 

Die Straßenbauarbeiten sind am 7.12.2020 im Rahmen der „Stadterneuerung Ortskern Mengede“ in der Mengeder Straße im Bereich zwischen der Strünkedestraße und der Siegenstraße begonnen worden. Ab dem 21.12.2020 war hier eine zweiwöchige Winterpause geplant, die sich aufgrund der derzeitigen Corona-Situation um voraussichtlich eine Woche verlängern wird. Die Fortführung der Straßenbauarbeiten ist somit für den 11.01.2021 geplant. In der Zwischenzeit bleibt die Grundstückserreichbarkeit für die Anlieger gewährleistet.

Text: Stadt Dortmund

Neue Außenanlagen der Wilhelm-Rein-Schule in Oestrich fertiggestellt

Die Vorschläge der Schüler*innen und Lehrer*innen wurden vom Grünflächenamt umgesetzt

Die neue Chillout-Ecke der Wilhelm-Rein-Schule

Die Wilhelm-Rein-Förderschule in Dortmund-Mengede hat eine Aufwertung und
Neugestaltung von Teilbereichen ihres Schulhofes bekommen.

Das Schulverwaltungsamt gab dafür aus dem Programm „Gute Schule 2020“ etwa 130.000 Euro. Die Umsetzung der Maßnahme lief im Zeitraum von Ende September 2019 bis Ende August 2020.

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BUND stellt interaktiven Stadtplan für umweltbewusstes Einkaufen in Dortmund und Umgebung vor

Beitrag zum nachhaltigen Einkauf und zur Stärkung der regionalen Anbieter

Der BUND, Kreis Dortmund, hat in diesen Tagen einen interaktiven Stadtplan für umweltbewusstes Einkaufen in Dortmund und Umgebung vorgestellt. In diesen besonderen Zeiten möchten die Initiatoren ein Zeichen der Solidarität setzen, indem sie auf ihrer Homepage einen interaktiven Stadtplan mit regionalen und umweltfreundlichen Verkaufsstellen und Lieferanten bereitstellen.

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Aus einem Glockenturm wurde ein Turm

Das war kein Ruhmesblatt und wird so schnell nicht vergessen sein

Aus Wut wurde Enttäuschung, aus Enttäuschung resignierende Akzeptanz. Nun geht es dem einzigen echten Wahrzeichen Nettes, dem Glockenturm der ehemaligen evangelischen Kirche an der Joachim-Neander-Straße, endgültig an den Kragen. Nach dreijährigem Dornröschenschlaf, ausgerechnet in der vorweihnachtlichen Adventszeit und unter genauer Beobachtung durch die Ortsgeistlichkeit beider Konfessionen, wurden ihm das weithin sichtbare Christensymbol Kreuz und sein wohlklingendes Geläut entrissen.

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Advent in Coronazeiten ( 18 )

Weihnachtsstress

Von Heinrich Werbedes

Kurz vor Weihnachten. Anruf aus dem Büro!
Ehemalige Kollegin Britta: „Werbedes, du musst  mal wieder Lottogeld bezahlen! 64 Euro. Hast ein halbes Jahr nicht bezahlt!“ Ich habe einen Kloß im Hals und schlucke dagegen an. Dem Leser zur Erklärung: Bin vor 11 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand gegangen. Also jetzt Rentner, Pensionär oder Privatier, wie manche sagen. Privatier klingt ein wenig wie Schotter ohne Ende. Ich bezeichne mich lieber als Mäzen, Chauffeur, Butler oder Sklave meiner Großfamilie.

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Schnell noch mal den Müll entsorgen (15)

Illegale Müllablagerung am Rand des Naturschutzgebietes in der Mengeder Heide

Zwischen dem illegal entsorgten Müll an der Rittershofer Straße wurde ein Brief mit der vollständigen Adresse einer Lünerin entdeckt.

Schon oft mussten wir von MENGEDE:InTakt! von illegaler Müllentsorgung im Stadtbezirk berichten. Nachdem ich dieses Verhalten mit Charakterisierungen von rücksichtslos über unverschämt bis kriminell bezeichnet habe, fehlen mir inzwischen die Adjektive. Was ich am vergangenen Sonntag am Ende der Rittershofer Straße gesehen habe, hat mich sprachlos und dann nur noch wütend gemacht.

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Mengeder Stadtlichter – Fortsetzung

Markante Gebäude, noch einmal aus anderer Sicht

Vor wenigen Tagen berichteten wir, dass auch in diesem Jahr markante Gebäude in Mengede beleuchtet sind,  dass sich in diesem Jahr die Volksbank Dortmund-Nordwest, die Alte Apotheke  sowie die Bezirksvertretung Mengede beteiligt haben und dass die Beleuchtung durch die Firma AP Event installiert wurde.
Auch der Mengeder Saalbau ist in diesem Jahr wieder beleuchtet – allerdings von innen: Eine Vielzahl von großen elektrischen Kerzen verschafft dem Gebäude und insbesondere dem ehemaligen Feuerwehrturm eine besondere Ausstrahlung. Weiterlesen

1200 € Preisgeld für die „Schopi Saubermacher“ der Schopenhauer Grundschule

Durch das Agenda-Siegel sollen herausragende Projekte und Ideen in Dortmund, die sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen orientieren, öffentlich wertgeschätzt werden.

Die Saubermacher mit Mülltüten, Handschuhen und Zangen unterwegs

Dortmunder Schulen, Kitas, Organisationen, Vereine, bürgerliche Zusammenschlüsse, Initiativen oder Privatpersonen hatten die Möglichkeit, sich zu bewerben.

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Advent in Coronazeiten ( 17 )

Zum Gedenken an Amadeu Antonio

o. T., Öl/Leinwand, 80 x 80 cm; Karin N.

Von Anetta Kahane (Vorsitzende des Vorstands der Amadeu Antonio Stiftung)

In einer düsteren und kalten Novembernacht im Jahr 1990 zogen etwa 50 Nazis, damals Skinheads genannt, los, um Krawall zu machen. Sie waren auf der Jagd nach „Ausländern“. Sie marodierten durch die Stadt Eberswalde. Alle, sogar die Polizei, wussten Bescheid, dass dies wieder eine der Nächte sein würde, in der man besser auf der Hut ist. Doch niemand kam auf die Idee, die Angolaner und andere Vertragsarbeiter zu warnen. Dabei wäre das leicht machbar gewesen, denn sie lebten gemeinsam in einem Wohnheim.

Hätte Amadeu Antonio gewusst, dass der rechtsextreme Mob in dieser Nacht unterwegs war, der lauthals Naziparolen grölte, wäre er an diesem Abend niemals ausgegangen. Amadeu war ohnehin ein eher zurückhaltender Mensch. Er war in Angola aufgewachsen und als ältester von 12 Geschwistern hatte er ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein. Niemals hätte er sich in Gefahr begeben, schon gar nicht jetzt, kurz vor der Geburt seines ersten Kindes.

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