Wirecard – der Milliardenbetrug

Wenn Aufsicht und Prüfer versagen hat das fatale Folgen nicht nur für Aktionäre

Der Zahlungsdienstleister ist pleite. Das Unternehmen will wegen Überschuldung und drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz anmelden.

Wer trägt – neben den kriminellen Machenschaften einiger großmannssüchtiger Bosse – die Verantwortung für den Bankrott? Es gab rechtzeitig Hinweise zur Vermeidung der Pleite.

Ist etwa die Deutsche Börse in der Verantwortung, die bei der Aufnahme in den DAX nicht genug geprüft hat? Ist es die Finanzaufsicht Bafin, die einiges übersehen hat oder sind es die Wirtschaftsprüfer, die Bilanzen testieren oder die Aufsichtsräte, die den Vorstand kontrollieren sollten?

Ein Schuldeingeständnis gibt natürlich niemand ab.

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Sommerurlaub trotz Corona ( 19 )

Nabucco – großartige Opernaufführung auf der Festung Ehrenbreitstein – mit Hindernissen

Dieser Kurzurlaub in Koblenz zeigt, wie Corona die Planung eines ganzen Jahres verändert hat.

Das Deutsche Eck: die Mosel (oben) mündet in den Rhein

Als ich vor einem Jahr mit dem Fahrrad durch Koblenz fuhr habe ich erfahren, dass Nabucco als Freiluftveranstaltung auf der Festung Ehrenbreitstein im Jahr 2020 der Höhepunkt und Abschluss der Saison des Theaters Koblenz sein wird. Mein erster Gedanke war: „Da müssen wir unbedingt hin“.

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Sommerurlaub trotz Corona ( 18 )

Urlaub geht auch zu Hause

Die Fotos dieser Seite von Silvia Rzadkowski sind in der letzten Woche an einem warmen Sommertag entstanden: Urlaubsstimmung pur.
Während die Fotografin entspannt die Natur beobachtete und sich über die kleinen Dinge des Alltags freuen konnte, kam ihr in den Sinn, was die us-amerikanische Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin für Literatur des Jahres 1938 – Pearl S. Buck – gesagt hat:
Viele Menschen versäumen das kleine Glück,
während sie auf das große vergebens warten.

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Die „Urban Sketchers“ und ihre Sicht auf die Stadt und auf Corona

Zeichnen geht immer – zwei Ausstellungen im Hoesch-Museum

Zwei Ausstellungen der Dortmunder „Urban Sketches“ gibt es derzeit im Hoesch-Museum zu sehen. Einmal die am 1.3.2020 eröffnete  Ausstellung „LIVE UND IN FARBE“, in der 16 ZeichnerInnen der Dortmunder Urban Sketchers-Gruppe ihre Sicht auf die Industriekultur der Stadt präsentieren. Und ab kommenden Sonntag, 26.7., zusätzlich die Ausstellung über die Stadt in Corona-Zeiten unter dem Motto „Zeichnen geht immer“. Beide Ausstellungen dauern bis zum 20. September 2020.
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Die Auseinandersetzung um die OWIIIa / L663n

SPD: „Die OWIIIa/L663n kommt“
BISUF: “Die OWIIIa / L663n kommt nicht!“ 

Vorbemerkungen:
Seit Jahren gibt es im Dortmunder Nord-Osten eine Auseinandersetzung um den Bau der OWIIIa. Mitglieder des Redaktionsteams von MIT fühlen sich an Zeiten erinnert, als es um den Ausbau der NSIX ging, die nach demWillen des damaligen SPD-MdL „ohne Rücksicht auf Verluste“ gebaut werden sollte: Von der A2 über Huckarde und Dorstfeld bis zur B1 – vierspurig. Heute ist zu sehen, wohin Großmannssucht führt: Die NSIX endet an Mengede Grenze vor Huckarde. Im Stadtbezirk Mengede wurde damals unnötigerweise viel politisches Porzellan zerschlagen. (K.N.)

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Landesweite Volksinitiative „Artenvielfalt-NRW“ gestartet

 BUND, NABU und LNU sammeln auch in Dortmund Unterschriften

Mit einer Aktion vor dem Landtag in Düsseldorf haben die drei großen NRW-Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) am gestrigen Donnerstag – 23.7.20 – den Startschuss für die landesweite Volksinitiative Artenvielfalt gegeben. Unter dem Motto „Insekten retten – Artenschwund stoppen“ sollen in den nächsten Monaten mindestens 66.000 Unterschriften gesammelt werden. Dann muss sich der NRW-Landtag mit der Volksinitiative beschäftigen.

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Emschergenossenschaft: Letzte Kanalbaumaßnahme auf Dortmunder Gebiet

Unterirdischer Abwasserkanal wird am Zechengraben verlegt

Die letzte Kanalbaumaßnahme auf Dortmunder Stadtgebiet im Rahmen des Generationen-Projektes Emscher-Umbau läuft aktuell am Zechengraben. Voraussichtlich bis Mai 2022 verlegt die Emschergenossenschaft dort auf einer Länge von etwa 1200 Metern die unterirdischen Abwasserkanäle und renaturiert zudem das Gewässer auf einer Länge von etwa 400 Metern.

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Aktuelles Themenheft der „Heimat Dortmund“ zum Lokaljournalismus

V.l.: Dr. Astrid Blome, Dr. Stefan Mühlhofer, Dipl.-Ing. Adolf Miksch; Foto: Dortmund-Agentur Torsten Tullius

250 Jahre „Zeitungen“ in Dortmund

1769 erschien die erste in Dortmund gedruckte Zeitung, die Dortmundischen Vermischten Zeitungen. 250 Jahre später       kämpfen viele gedruckte Tageszeitungen in Deutschland um das wirtschaftliche Überleben. Der Historische Verein und das Institut für Zeitungsforschung haben das Jubiläum zum Anlass genommen, gemeinsam einen Blick auf die Geschichte der Zeitungen in Dortmund zu werfen – dabei geht es nicht nur zurück, sondern auch vorwärts.

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Coronavirus update; Stand: 23.7.2020. 17.05 Uhr

Acht weitere positive Testergebnisse

Die Pressestelle der Stadt Dortmund teilt folgendes mit:

Am heutigen Donnerstag sind acht positive Testergebnisse hinzugekommen.
Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1161 positive Tests vor.
1048 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

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Sommerurlaub trotz Corona ( 16 )

Mächtig blühende Wiesen und Blühinseln

Leser Gerd Latterner hat sich für ein paar Tage für einen Kurzurlaub in den Süden der Republik begeben. Für das Thema „Blühende Wiesen“ hat er vielfältige und interessante Anregungen bekommen und in dem beigefügten Beitrag verarbeitet. Man/frau könnte neidisch werden. (K.N.)

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Coronavirus update; Stand: 22.7.2020, 16.30 Uhr

Sieben weitere positive Testergebnisse

Die Pressestelle der Stadt Dortmund teilt folgendes mit:

Am heutigen Mittwoch sind sieben positive Testergebnisse hinzugekommen.
Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1153 positive Tests vor.
1046 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.
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Nomen est omen – Scheuers StVO und die Folgen

Vor Ort ist das Chaos groß

Ende April ist die neue Straßenverkehrsordnung in Kraft getreten. Anfang Juli stellte sich heraus, dass sie ganz oder teilweise nichtig ist, weil das Ministerium von Verkehrsminister A. Scheuer bei der Gesetzesverkündung die gesetzlichen Grundlagen an einem Punkt nicht richtig zitiert hatte.
Die Verkehrsministerien von Bund und Ländern haben sich in der Zwischenzeit darauf geeinigt, dass der gesamte dritte Teil als nichtig gilt. Damit bleiben in Kraft  die neuen Regeln, mit denen die Radfahrer besser geschützt werden sollen.
Dagegen sind nicht nur die verschärften Fahrverbots-Regeln  nichtig, sondern auch die verschärften Bußgelder. Das Ganze müsste eigentlich für einen Rücktritt des Ministers reichen   – aber wie schrieb die taz kürzlich: Scheuer macht einen guten Job. Er ist genau das, was er sein soll: Der oberste Lobbyist der Autorepublik Deutschland, getarnt mit einem Ministeramt.(KN)

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