Jugendbuch Empfehlung
Bild der Woche
„Alte Apotheke“
lautet der Titel des hier veröffentlichten Fotos von Dr. Ingo Herminghaus. Das Gebäude wurde 1892/93 fertiggestellt, Bauherr war der Waltroper Apotheker Alfred Eick-Kerssenbrock, der 1893 die „Apotheke“ – wie sie früher hieß – in der Bahnhofstraße eröffnete. Heute heißt sie „Alte Apotheke“.
Baudenkmäler im Stadtbezirk Mengede (3)
Wie halten wir es mit den Baudenkmälern im Stadtbezirk Mengede (Folge 3): Die „Alte Apotheke“
Die Denkmalliste der Stadt Dortmund umfasst im Stadtbezirk Mengede 79 Baudenkmäler, darunter je 21 Wohnhäuser, Villen oder Wohnsiedlungen und landwirtschaftliche Gebäude, 16 Wohn- und Geschäftshäuser, je fünf öffentliche Gebäude und Kleindenkmäler, je drei Sakralbauten und Industrieanlagen, zwei Adelssitze sowie je einen Friedhof, ein Geschäftshaus und eine Verkehrsanlage. Absicht dieser Serie ist es, über die Baudenkmäler im Stadtbezirk Mengede zu informieren. Ein manchmal nicht ganz einfaches Unterfangen, weil es sich häufig um private Entscheidungen handelt, wie man mit einem Denkmal umgeht. Aber: Es gibt auch ein Denkmalschutzgesetz. Unsere Beiträge, die wir in loser Folge einstellen, sollen es dem Leser ermöglichen, das Denkmalschutzgesetz mit der Realität vor Ort zu vergleichen.
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4. Vespermusik am 12. 7. in der Stiftskirche Cappenberg
4. Vespermusik in der Stiftskirche Guitar Gala Night
Die Reihe der Vespermusiken in der Stiftskirche Cappenberg wird am Sonntag, 12. Juli – und damit ausnahmsweise am zweiten Sonntag des Monats – fortgesetzt. Das Gitarrenduo Gruber & Maklar und das Amadeus Guitar Duo spielen Werke von Michael Praetorius, Georg-Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach. Das Konzert beginnt um 17 Uhr (Einlass 16 Uhr).
Was wir in diesen Tagen gelernt haben: Über Klimawandel, Griechenland, Streik und Vorratsdatenspeicherung
Heute: Klimawandel, Griechenland, Streik und Vorratsdatenspeicherung
1. Klimawandel
„Dekarbonisierung“ war das Schlüsselwort beim Gipfel der G-7 Staaten in Elmau. Das Ergebnis war für manchen etwas mager, aber Dekarbonisierung nichts weniger als den Verzicht auf Kohle, Öl und Gas. Wer den Kampf für den Klimaschutz ernsthaft aufnehmen will, muss die Verfeuerung fossiler Brennstoffe beenden. Diese Botschaft ist in ihrer Langzeitwirkung nicht zu unterschätzen. Das wird nicht nur Einfluss auf künftige Investitionsentscheidungen haben: Es dürfte attraktiver werden, sein Geld in „sauberen“ Alternativen zu investieren. Weiterlesen
Trauerfeier für Sabine und Manfred Jockheck in Nette
Kein Hype, das war der Wunsch der Kinder von Manfred und Sabine Jockheck gewesen, als sie schließlich, fast drei Monate nach dem tragischen Ereignis in den französischen Alpen zur öffentlichen Trauerfeier für ihre Eltern einluden.
Kein Medienrummel – und so blieben die etwa 200 Gäste in der evangelischen Kirche an der Joachim-Neander-Straße in Nette weitestgehend für sich – keine Fotografenmeute, keine Kamerateams, keine Reporterinvasion, nur ein Polizeiwagen am Straßenrand.
Darf man als Autofahrer eine Smart-Watch benutzen…
…oder gibt es dafür direkt Punkte in Flensburg?
Es geistert durch die Presse und durchs Internet: Die Behauptung, wer als Autofahrer eine Smart Watch trägt, der verhält sich bußgeldrechtlich relevant. Doch stimmt das wirklich? Bringt einen die schicke Apple Watch auf direktem Wege in das im Verkehrszentralregister? Nach den Worten des Gesetzes zumindest nicht.
Dort heißt es in § 23 Absatz 1 a StVO: „Wer ein Fahrzeug führt, darf ein Mobil- oder Autotelefon nicht benutzen, wenn hierfür das Mobiltelefon oder der Hörer des Autotelefons aufgenommen oder gehalten werden muss. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist.“
Normalerweise schmückt die Smart Watch das Handgelenk und wird eben nicht aufgenommen oder gehalten. Ebenso bedenklich wäre es, eine Uhr als Mobiltelefon oder Autotelefon zu bezeichnen. Vermutlich wird es nicht lange dauern, bis sich tatsächlich Gerichte mit dieser Frage auseinandersetzen müssen. Schließlich musste sich die Rechtsprechung auch schon mit der Frage beschäftigen, ob ein iPod ein Telefon ist. Dies wurde glücklicherweise verneint, da es zum telefonieren mit einem iPod einer Internetverbindung bedarf. Schließlich hielte ich es für sehr „mutig“ und klar gesetzeswidrig, einen Autofahrer wegen des Nutzens einer modernen Uhr mit einem Bußgeld zu belegen.
Tobias Falk, Rechtsanwalt *
*Tobias Falk verstärkt das Team der „Kanzlei am Amtshaus“ seit dem 1.6.2015. Er bringt neben einer fast 10-jährigen Berufserfahrung als zugelassener Rechtsanwalt frischen Wind in die Kanzlei. Als Fachanwalt für Strafrecht kümmert er sich um Mandanten, die sowohl Opfer einer Straftat wurden, als auch um Mandanten, die einer Straftat verdächtigt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Familienrecht; hier berät er in allen Fragen rund um Scheidung, Unterhalt und Sorgerecht. Als aktiver Reitersmann nimmt er zudem alle rechtlichen Hürden bei Streitigkeiten in dieser Sportart.
Jubiläum der Streethockey-Abteilung – 25 Jahre Wikinger im TV Mengede
Drei-Generationen-Turnier krönt die Jubiläumsfeier
Seit nunmehr 25 Jahren gibt es die Abteilung Streethockey im TV Mengede. Fasziniert von der damals relativ neuen Sportart in Deutschland, die in den Eishockeynationen Nordamerikas, Skandinaviens und Osteuropas bereits Volkssport war, überzeugten junge Sportler im Jahr 1990 den Vorstand des TV Mengede die Abteilung Streethockey einzurichten. – Streethockey gleicht in den Regeln, Taktik und Ausrüstung dem Eishockey, wobei Streethockey mit Hartplastikball und Sportschuhen gespielt wird. – Die Abteilung bildete sich damals größtenteils aus Sportlern anderer Abteilungen des TVM unter Anleitung einiger ehemaliger Eishockeyspieler. Die Mannschaft nannte sich TV Mengede Vikings und musste in der damals zweiten Westdeutschen Liga den Spielbetrieb beginnen.
Frauenpower im Stadtbezirk (8) – Gabi Honndorf-Steinke
Heute: Gabi Honndorf-Steinke
Mitglied des „Dortmunder Klüngelstammtisch“ und Pressesprecherin
des Mengeder Gewerbevereins
Wussten Sie, dass es seit 2001 in Dortmund einen „Klüngel-Stammtisch“ gibt? Wer noch nie davon gehört hat und vermutet, dass es sich um einen der üblichen „Männerbünde“ handelt, hat die richtige Antwort zur Hälfte verfehlt. Aber dazu später mehr.
Für die Serie „Frauenpower in Mengede“ ist MENGEDE:InTakt! eher auf Umwegen auf die aktuelle Interviewpartnerin aufmerksam geworden. Der Umweg war der Nebenjob, den sie im Gewerbeverein Mengede als dessen Pressesprecherin seit einiger Zeit ausübt.
Was wir kommunalpolitisch im Stadtbezirk Mengede in den letzten Tagen gelernt haben
Heute u.a.: Über das Projekt „Nordwärts“ und über „alternativloses“ Sparen
1. Das Projekt „Nordwärts“
Die Eröffnungsveranstaltung brachte viele gute Vorschläge zutage. Hoffentlich gelingt es bei diesem auf mindestens 10 Jahre angelegten Projekt, das kreative Potential der hier wohnenden Menschen nachhaltig zu nutzen. Voraussetzung wäre allerdings, die Beteiligten vor Ort bekämen die Gewissheit, das Projekt „Nordwärts“, wird nicht nur eine „Luftnummer“, sondern hält, was viele Mengeder sich davon versprechen.
Der 20. Juni – „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“
Der „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“
– Auftakt für eine neue Willkommenskultur?
Seit letztem Jahr gibt es für die Deutschen einen zusätzlichen Tag des Gedenkens, der am kommenden Samstag, dem 20. Juni, erstmals und dann jährlich wiederkehrend begangen werden soll.
Es handelt sich um den „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“. Die jetzige Bunderegierung hat den Gedenktag am 27.8.2014 beschlossen. Sie setzte damit einen Beschluss des Bundestages vom Februar 2011 um.
Bild des Tages
Die Williburgstraße – nichts für Ortsfremde
Beim gestrigen „Nachbarschaftspicknick“ wußte eigentlich jeder, wohin er gehen musste. Williburgstraße kennt doch jeder, auch weil es sich am Sonntag in der Regel um Besucher handelte, die im alten Ortszentrums leben: Williburgstraße – Endstück der Mengeder Straße – Anfangsstück der Siegenstraße und Freihofstraße. Die kannten sich natürlich beinahe blind aus und benötigen keine Straßenschilder.
Nachbarschaftspicknick im alten Mengeder Ortszentrum
Die Premiere war war ein voller Erfolg
Der Arbeitskreis Alt-Mengede zusammen mit dem Heimatverein Mengede hatten für letzten Sonntag, dem 14.6. zum „Nachbarschaftspicknick im alten Mengeder Ortskern“ eingeladen. (vgl. hierzu auch die Berichte auf MENGEDE:InTakt! vom 9. und 10.6.) Wie es sich für einen ordentlichen Picknick gehört: Die meisten brachten mit, was sie essen und trinken wollten und zusätzlich auch ein klein wenig mehr für die Nachbarn bzw. für unerwartete Besucher. So gab es denn für Jung und Alt, was das Herz begehrt. Leichte alkoholische Getränke wurden nur in geringen Mengen angeboten; die Renner waren Kaffee oder Tee aus der Thermoskanne.
Kindheit in der Zechensiedlung (12) – Eine Rückblende auf die Mode in den 50er Jahren
Was gab es damals nicht alles für schöne Sachen zum Anziehen
Die Auswahl an Garderobe war in den Bergmannshaushalten in den 50er Jahren begrenzt . Kleidung war in Kategorien eingeteilt wie „für gut“, „für jeden Tach“, „für draußen“ und „für nachts übern Hof“. Nein, stimmt nicht. Die letzte Kategorie ist nur ein Scherz. So besaß der Mann 3-4 Hosen, 3-4 Oberhemden, die durch das obligatorische Weihnachtsgeschenk SOS immer mal wieder aktualisiert wurden, 1 dicke Joppe, 1-2 Jacketts , einen schwarzen Anzug für Feiern, Beerdigungen oder später als Sargbekleidung, 2 Pullover, 1 Hut, 1 Kappe (Arsch mit Griff) und ein paar Garnituren Unterwäsche in Feinripp, meist grau. Wobei lange Unterhosen nicht fehlen durften. Weiterlesen



