Impressionen aus Mengede und Umgebung
– Musik, Bild und Text –
Von Michael Bereckis

…heute mit

Reinhard Alff – Selbstporträt
Reinhard Alff, im Jahr 1951 geboren, lebt in Dortmund. Er hat eine vielseitige Berufslaufbahn durchlaufen, die vom Starkstromelektriker über Grafiker bis hin zum Redakteur und Zeichner reicht. Seit 1985 ist er als Zeichner selbstständig tätig. Seine Karikaturen und Cartoons wurden in verschiedenen Periodika veröffentlicht, und er hat auch mehrere Cartoonbücher herausgebracht. Darüber hinaus arbeitet er mit Agenturen zusammen, um Werbung, Webseiten, Software, Animationen und Präsentationen zu gestalten.
Mit MIT arbeitet er seit Anfang des Jahres zusammen. Wöchentlich präsentiert er eine Zeichnung zu aktuellen gesellschaftlichen Themen unter der Rubrik „Cartoon des Tages“.

Ari Plikat (Foto: privat)

Ari Plikat Selbstportrait
Ari Plikat wurde 1958 in Lüdenscheid geboren und lebt und arbeitet heute in Dortmund. Er absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Grafiker in Hagen und studierte später Visuelle Kommunikation sowohl an der FH Dortmund als auch in Leeds. Seit dieser Zeit ist er als freiberuflicher Illustrator und Cartoonist tätig und erschafft immer wieder neue komische Zeichnungen, die in diversen renommierten Zeitungen und Zeitschriften, beispielsweise in der taz, im Berliner Tagesspiegel, im Stern, auf Spiegel Online u.v.m. veröffentlicht werden. Daneben erschien bereits eine Vielzahl an Büchern, u.a. bei Lappan und Carlsen. Beim 21. Deutschen Karikaturpreis belegte Ari Plikat 2020 den 3. Platz. Seine Werke sind außerdem bundesweit in Ausstellungen zu sehen.
Vorbemerkungen
Dirk Schulte, 52 Jahre alt, lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern (10, 12, und 16 Jahre) in einem Reihenhaus in Dortmund-Bodelschwingh und arbeitet als Lehrer an der CJD-Christophorusschule (ein staatlich anerkanntes Berufskolleg für Schüler:innen mit besonderem Förderbedarf) in Dortmund-Oespel. Geboren und aufgewachsen ist er im südlichen Sauerland in Lennestadt, doch seit 1997 lebt er in Dortmund. Ins Ruhrgebiet ist er aus Liebe zu seiner heutigen Frau gezogen. Das Sauerland sieht er als seine Heimat an, doch dort gucke man nur „vor die Berge“ (schmunzelt). NRW als Bundesland und das Leben im Ruhrgebiet gefallen ihm richtig gut, vor allem die Offenheit der Menschen und die Diversität findet er unschlagbar.
…dem Dorstfelder Cartoonisten Holga Rosen

Portrait © Holga Rosen
Heute mit:
… dem Mengeder Singer/Songwriter Hans Blücher,
… dem bekannten Krimiautor Max Annas

Mario Lars Bücher

Willi Tölch, geboren in der Dortmunder Stadtmitte und dort aufgewachsen, zog 1964 mit seinen Eltern sowie mit seinen jüngeren Geschwistern – zwei Brüder und eine Schwester – nach Bodelschwingh.
Der Nachsatz eines Kommentars zu unserem Beitrag „Baudenkmäler im Stadtbezirk (16)“ tat gut. Sein Wortlaut: „PS: MENGEDE:Intakt! ist eine großartige Seite.“
Und der Absendername weckte unsere Neugier: Prof. Dr. Wolfgang Leidhold, Seminar für Politische Wissenschaft, Universität zu Köln. Da sich Prof. Dr. Leidhold dann zudem noch als alter Mengeder und Netter „outete“, geboren am 12. Dezember 1950 in der Ammerstraße, danach wohnhaft in der Netter Gerokstraße, war klar, dass wir Näheres von ihm wissen wollten.
Heute mit:
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Zu diesem Bericht in der Serie „Auf eine Tasse Kaffee“ sind einige Vorbemerkungen erforderlich. Als
Erstes: Es wird heute nicht wie sonst üblich nur eine Person vorgestellt, sondern derer gleich zwei. Neu ist zweitens auch, dass wir räumlich gesehen bis an die Grenze des Stadtbezirks Mengede gehen – genau genommen sogar etwas darüber hinaus. Das ist bestimmt verzeihlich, denn Dingen – wo die Akteurinnen dieser Geschichte im wesentlichen ihr Zuhause haben – zählt bei großzügiger Sichtweise eigentlich ja auch noch zu Mengede. Und als Drittes: Auch wenn wir zwei Frauen vorstellen, erstmals in unserer Serie werden sie nicht unangefochten die Hauptrolle spielen. Die müssen sie sich mit den Tieren teilen, die sich in der Dorlohstraße in Dingen unter dem Logo „Vivamos Alpaka“ tummeln.

Der AC Goliath Mengede feiert in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen. Gefühlte 100 Jahre – jede/r für sich – sind die beiden Heins auch Mitglied des Vereins . Ist natürlich übertrieben, denn der „Schorsch“ – wie sie den Georg alle nennen – ist erst mal 72 alt, seine Frau Ulrike ist mit 70 Jahren noch etwas jünger. Allerdings, wenn man ihre Lebenszeit zusammengerechnet, die sie für den Verein aufgewendet haben, kommen sicher gut 100 Jahre zusammen.

Der Interviewpartner, den wir heute in unserer Serie „Auf eine Tasse Kaffee“ vorstellen wollen, ist nicht nur „alter“ Mengeder, sondern ebenfalls ein „alter“ Groppenbrucher.
Er ist hier geboren worden, hat seine Kindheit und Jugend in Groppenbruch verbracht und lebt dort natürlich auch heute noch. „Sehr gerne“, antwortet er auf eine entsprechende Frage.
…heute mit:
dem Gynäkologen Dr. Bernd Friedel
Dr. Friedel ist in der Paul-Fleming-Str. in Nette geboren und hat dort bis 1981 gewohnt.
Nach der Schopenhauer-Grundschule besuchte er das Heinrich-Heine-Gymnasium, dort gehörte er zum 1. Jahrgang der damals neu gegründeten Schule.
Sein Medizinstudium absolvierte er an der Universität in Aachen. Seit frühester Kindheit hatte er schon den Wunsch Mediziner zu werden. Gynäkologe ist er seit 1995. Nach seiner Tätigkeit als Oberarzt in den Städtischen Kliniken und dem Johanneshospital in Dortmund machte er sich als niedergelassener Arzt selbständig.

Im „Wiedenhof 11“ in Mengede geht es seit dem Sommer besonders lebhaft zu, denn seitdem wohnt dort Fabian Dieterle mit seiner sechsköpfigen Familie. Zu Schuljahresbeginn zogen sie von Olfen nach Mengede. Der „Wiedenhof 11“ ist kein normales Haus, er gehört zum denkmalgeschützten Ensemble rund um die evgl. St. Remigius Kirche in Mengede – auch als Widum* bekannt.