Vor zehn Jahren begann die Emschergenossenschaft mit dem Weinanbau mitten im Ruhrgebiet

Der jüngste Wein von der Emscher: Ein würziger Jahrgang mit einer Note von exotischen Früchten

Emscher  Foto: Archiv MIT

Vor genau zehn Jahren, im Frühjahr 2012, hat die Emschergenossenschaft die Tradition des Weinanbaus im Ruhrgebiet wiederaufleben lassen – mit einem Weinberg direkt an der renaturierten Emscher am Phoenix See, als Symbol der neuen Lebens- und Aufenthaltsqualität im Revier. Heute, zehn Jahre später, hat sich der Weinanbau an der Emscher bestens etabliert. 2018 folgte der zweite Weinberg am Rüpingsbach – weitere, sogar größere Weinberge sind bereits in der Entstehung. Am letzten Freitag – 10.6. aber stand erst einmal die Verkostung des jüngsten 2021er-Jahrgangs des Weißweins „Neues Emschertal“ vom Phoenix See auf dem Programm.  Es ist ein würziger Jahrgang – nuancenreich mit einer Note von exotischen Früchten!

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Kurznachrichten: Forum Dunkelbunt

Spaziergang durch den RuheForst Cappenberg mit unverblümten Gesprächen über den Tod

Wie funktioniert ein Bestattungswald/Ruheforst? Der Dortmunder Verein Forum Dunkelbunt lädt zum Spaziergang durch den RuheForst Cappenberg ein
am Sonntag, 19. Juni 2022, ab 11 Uhr.
Dabei wird es auch wieder um unverblümte Gespräche über den Tod gehen.

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Die Verstorbenen von der Klosterstraße

Archäologen finden mittelalterliche Bestattungen und Überreste des Franziskanerklosters

Menschliche Bestattung im Innenraum der Kirche. Deutlich sind die angewinkelten Armknochen erkennbar. Offenbar hatte man dem Verstorbenen die Hände auf der Brust zusammengelegt.

Seit einigen Wochen wird für das neue klimafreundliche Fernwärmnetz der DEW21 im Bereich der Klosterstraße mit schwerem Gerät die Asphaltdecke geöffnet und ein neuer Schacht für die Fernwärmeleitungen erstellt, die ab dem kommenden Herbst die angrenzenden Häuser mit Wärme versorgen sollen. Wie bei allen Baumaßnahmen in der Innenstadt, finden die Arbeiten auf äußerst geschichtsträchtigem Boden statt.

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Udo Lindenberg – Zwei Tage Station in der Westfalenhalle

Udopium – eine grandiose Show für alle Sinne mit viel Raum für Gefühle und zum Nachdenken  

Es war eine Show der Superlative am vergangenen Dienstag und Mittwoch – 7.6. und 8.6.- in der Dortmunder Westfalenhalle. Abwechselnd mehr als 50 Akteure auf der weit in den Zuschauerraum reichenden Bühne. Ein kompletter Kinderchor, Musiker, Tänzer, Artisten und Statisten. Ein Mammutaufgebot an Technik mit einer riesigen LED-Wand im Hintergrund, Pyrotechnik und Konfettikanonen. Ganz vorne ein Mann, dem wir das alles zu verdanken haben: Udo Lindenberg.

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Baumgestalten – Die Linde

 „Und eine Linde ist mein Lieblingsbaum“

Von Eva Latterner

Nicht nur am Brunnen vor dem Tore steht ein Lindenbaum; er steht vor so manchem Vaterhaus, auch auf Dorfplätzen finden sich die Menschen, gerne zur Abendzeit, unter den Linden ein.
Deutschlands beliebtester Baum ist seit dem Mittelalter zugleich der meist besungene Baum im Liedgut und in der Literatur. Weiterlesen

Kurznachrichten: Kindergarten Kindernest Sterntaler

v.l.: Sandra Neumann, Denise Schallwig, Vanessa Peters, Iris Hahn, Romina Fari.

Kindergarten „Kindernest Sterntaler“ feiert Sommerfest

Von Bettina Kohlmann

Der Mengeder Kindergarten „Kindernest Sterntaler“ feierte am gestrigen Samstag nach 2 Jahren coronabedingter Pause wider mal ein Sommerfest im und um den Kindergarten herum.

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Zoo Dortmund

Breitmaulnashorn-Oma Natala ist im Zoo Dortmund verstorben

Am Donnerstag Nachmittag ist Breitmaulnashorn-Oma Natala im Zoo Dortmund verstorben. Natala war mit etwa 53 Jahren das älteste Nashorn in Europa und das fünftälteste der Welt. Das gesamte Zoo-Team ist von der traurigen Nachricht sehr berührt. Auch wenn Natalas Tod aufgrund ihres hohen Alters nicht völlig überraschend kam, starb sie doch plötzlich. Am frühen Nachmittag hatte Natala noch bei ihrer Mittagsportion Gras im Nashornhaus gut zugelangt, ehe sie gemeinsam mit ihrer Mitbewohnerin, der 17-jährigen Nashorn-Kuh Jasira, auf die Außenanlage wechselte.

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„MENGEDE – Da ist Musik drin!“ – Wir starten ein gemeinsames Musikprojekt

Erstes Mitmachkonzert findet morgen um 10.30 Uhr im Amtshauspark statt

Am Anfang war die Idee – und die lautete: Wir starten ein gemeinsames Musikprojekt und verfolgen damit drei Ziele

  • Mengede präsentiert sich als lebendiger Stadtbezirk der Musik
  • Förderung der Kultur vor Ort im Stadtbezirk Mengede
  • Vernetzung von MusikerInnen aus dem Stadtbezirk  – Kurzum: MENGEDE – Da ist Musik drin!

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13. Sitzung der Bezirksvertretung Mengede in der aktuellen Legislaturperiode

Berichte, Geheimniskrämerei und ein wiehernder Amtsschimmel

Die letzte Sitzung der Bezirksvertretung Mengede vor der dreimonatigen Sommerpause startete mit 4 Sachstandsberichten. Zu den Themen „Umbau des Zechengrabens“ und „Verlegung de Bodelschwingher Bachs“ begrüßte Bezirksbürgermeister Axel Kunstmann die Herren Stefan Boczek von der Emschergenossenschaft und Georg Sümer von der Stadtentwässerung. Informationen zu der Werbung für und Gewinnung von Baumpatenschaften erteilte Herr Tobias Steinweg vom Grünflächenamt und die Förderrichtlinien zum Programm „Querbeet Dortmund – ernte deine Stadt“ erläuterte Herr Jens Woelki vom Amt für Stadterneuerung beim Thema  „Urbanes Gärtnern“. Weiterlesen

Deutschland-Premiere von Gaetano Donizettis „Caterina Cornaro“ am 11. Juni 2022 im Konzerthaus Dortmund

Gérman E. Alcántara springt kurzfristig für den indisponierten Davide Luciano ein.

Die OrganisatorInnen des Klangvokal Musikfestival danken ihm, dass er die Rolle in wenigen Tagen einstudiert hat.  Zu Germán Enrique Alcántara schreiben sie:
Der junge Bariton Germán Enrique Alcántara begeisterte zuletzt Anfang 2022 am Royal Opera House Covent Garden als Conte di Almaviva in Mozarts „Le nozze di Figaro“ unter der Leitung von Antonio Pappano. Der Argentinier ist Absolvent des Jette Parker Young Artist Programms des Royal Opera House London, wo er in der Spielzeit 2018 sein Debüt als Dancaïre in Bizets „Carmen“ gab.

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Objekt des Monats Juni 2022 im MKK

Ein bronzener Fischotter ist das Objekt des Monats Juni im MKK

Das Objekt des Monats Juni im Museum für Kunst und Kulturgeschichte hat MKK-Registrarin Elke Torspecken ausgesucht und beschrieben. Es ist der bronzene Fischotter nach einem Entwurf von Max Esser (1885 – 1945), im MKK zu finden im dritten Obergeschoss am Aufgang zur Gemäldegalerie. Dort kann er eintrittsfrei besichtigt werden.
Der Fischotter (Lutra lutra), eine der stark bedrohten Säugetierarten in Mitteleuropa, gehört zur Familie der Marder und zählt zu den besten Schwimmern unter den Landraubtieren. Bis zu acht Minuten kann er unter Wasser bleiben und dort nicht nur die Nasenlöcher, sondern auch die Ohren verschließen.

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