Anabolika-Doping „in fast flächendeckender Manier“ beim Bund Deutscher Radfahrer; das konnte eigentlich niemanden mehr überraschen. Die „Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin“ – eingesetzt zur Untersuchung der Machenschaften des Freiburger Universitätsmediziners Prof. Klümper – will aber auch nicht ausschließen, dass sogar an Minderjährigen Dopingmittel ausprobiert wurden. Es scheint zudem klar zu sein, dass auch Dopingvorwürfe gegen den VfB Stuttgart und den SC Freiburg durch die vorliegenden Akten belegt sind. Erste Reaktionen: Abstreiten und Schweigen – offensichtlich liegt hier kollektives Vergessen vor.
Bild der Woche
So ist das Motiv betitelt, dass Dieter Neuvians als Jugendlicher vor etwa 60 Jahren vom Mengeder Saalbau fotografiert hat.
Noch nicht zu sehen: Rollschuhbahn und „Süggelbau“, auch nicht der sog. Jugendtreff; dafür aber die damals noch durchgehende Castroper Str. am oberen Bildrand.
Jugendbuch Empfehlung
Suzy Zail: Der Klang der Hoffnung
[Jugendbuch ab 12]
Ein Flugzeug heulte im Tiefflug über das Lager hinweg und der Himmel ging in Flammen auf. Keuchend rannte ich zurück zu den Baracken. Ich stieß die Tür auf und hechtete unter ein Bett. Zum ersten Mal seit einem Jahr betete ich. Ich betete, dass die zornigen Flugzeuge, die über Polen hinwegdonnerten, rote Sterne trugen. Und dass Mama, Papa und Erika irgendwo in diesem Land darauf warteten, dass die Deutschen die weiße Flagge hissten.
Buchempfehlung des Monats
Rebecca Maria Salentin: Schuld war Elvis
Eigenwillig und dem Leben zugewandt ist die weitverzweigte Familie Hunger, die in der Eifeler Provinz lebt. Hebron Maria Magdalena Hungers Geburt ist Skandal und Aufreger in der katholisch festgefügten Welt, denn ihr Vater, ein jüdischer Arzt, hat sich direkt nach der frohen Kunde, er werde Vater, nach Israel abgesetzt.
Zum Tod von Paul Kaliga
Paul Kaliga – bekannter Mengeder im Alter von 94 Jahren verstorben
Am 22. Februar verstarb Paul Kaliga. Er wurde 94 Jahre alt. Zu seinem 90sten Geburtstag, den er am 07. März 2011 mit viel Optimismus für die Zukunft und mit unserer Zielvorgabe „100 Jahre“ feiern konnte, würdigte der TV Mengede seinen turnerischen Werdegang, auf dem er viele Jahre mit dem TV eng verbunden war.
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Kindheit in der Zechensiedlung (3) – Hebamme Kessler, Pastor Stenger und Fischhändler Spielhofen
Vorbemerkungen
In der letzten Woche haben wir mit dem Abdruck der beiden ersten Folgen eines in jeder Hinsicht bemerkenswerten Textes begonnen. Es handelt sich um Erinnerungen von Frau Bärbel Howarde an ihre Kindheit in der Zechensiedlung, d.h. in der Kolonie in Mengede. Im Augenblick liegen lediglich die Texte vor, die entsprechenden Fotos versuchen wir noch von Fall zu Fall einzufügen – sofern wir welche finden. Frau Howarde lebt heute in Dingen in der „Westheide“ und verfolgt die Ereignisse im Stadtbezirk Mengede naürlich mit besonderem Interesse. (K. N.)
In der heutigen Folge: Hebamme Kessler, Pastor Stenger und Fischhändler Spielhofen 
Als ich am 12. Oktober 1951 mit Hilfe der legendären Mengeder Hebamme Frau Kessler zu Hause zur Welt kam, hatte meine Mutter neun Monate Schwangerschaft hinter sich. Zwar dauern Schwangerschaften meistens neun Monate, aber zu dieser Zeit gab es auffällig viele Frühgeburten. Das hatte folgenden Grund: Kündigte sich bei einem Paar Nachwuchs an, wurde möglichst schnell, aber auch oft auf Druck der Familie geheiratet. Da bis zur Feststellung einer Schwangerschaft einige Wochen vergehen können, kamen dann die Frühgeburten zur Welt, die unmittelbar in der Hochzeitsnacht gezeugt waren.
Jugendbuch Empfehlung
Alles oder nichts
Diese Frage wird in der letzten Zeit intensiv und kontrovers diskutiert.
Viele beziehen sich dabei auf Kurt Tucholsky, der unter dem Pseudonym Ignaz Wrobel am 27.1.1919 im “Berliner Tageblatt“ zur selbst gestellten Frage schrieb: „Alles!“
Unterwegs in der Gemeinde…. Das „Erdbeerfeld“
…heute: Das „Erdbeerfeld“
Das Neubaugebiet „Erdbeerfeld“ – hier hat es tatsächlich bis vor einigen Jahren noch Erdbeerfelder gegeben – liegt zwischen zwei Kreiseln: dem Kreisverkehr an der Ellinghauser Straße und dem Kreisverkehr an der Mengeder Straße, der allerdings als solcher kaum wahrgenommen und darum von vielen Autofahrern einfach blind überfahren wird.
Muss das sein?
Jetzt meldet sich sogar die Londoner Feuerwehr. Seit dem Erfolg der Roman-Trilogie „Fifty Shades of Grey“ sei es vermehrt zu Einsätzen gekommen, weil Nachahmer der dort beschriebenen Fesselspiele allzu bedenkenlos vorgehen und sich beim Sex in verhängnisvollen Situationen verirrten.
Bild der Woche
lautet der Titel des geheimnisvollen Fotos von Dr. Ingo Herminghaus. Das Gebäude „Deutsches Haus“ liegt an der Straße „Am Amtshaus“ gegenüber der Einmündung „Remigiusstraße“.
Kindheit in der Zechensiedlung (1+2)
Vorbemerkungen
Heute beginnen wir mit dem Abdruck der beiden ersten Folgen eines in jeder Hinsicht bemerkenswerten Textes. Es handelt sich um Erinnerungen von Frau Bärbel Howarde an ihre Kindheit in der Zechensiedlung, d.h. in der Kolonie in Mengede. Im Augenblick liegen lediglich die Texte vor, die entsprechenden Fotos versuchen wir noch von Fall zu Fall einzufügen – sofern wir welche finden. Frau Howarde lebt heute in Dingen in der „Westheide“ und verfolgt die Ereignisse im Stadtbezirk Mengede naürlich mit besonderem Interesse. (K. N.)
…heute Folge 1: 
Marschallstraße Anfang der 50 er Jahre
Musik im Amtshaus
Klavierkonzert – Soloabend mit Gerhard Vielhaber
Samstag | 14. März 2015 | 20.00 Uhr
In nur kurzer Zeit wurde die „Musik im Amtshaus“ eine feste Größe im Mengeder Kulturleben. Mit Gerhard Vielhaber gelang es den Veranstaltern wieder einmal, einen jungen Solisten zu verpflichten, der schon viele internationale Auszeichnungen erhalten hat. Die Zuhörer dürfen sich auf einen kammermusikalischen Abend der Spitzenklasse im historischen Sitzungssaal des Mengeder Amtshauses freuen. Weiterlesen
Auf eine Tasse Kaffee….
… heute mit Conny und Thomas Schieferstein 
ProFiliis-Stiftung aus dem Stadtbezirk Mengede
„ProFiliis möchte einen Beitrag dazu leisten, die Rahmenbedingungen von Kindern und Jugendlichen für ein erfülltes und glückliches Leben zu verbessern und die Entfaltung ihrer Fähigkeiten zu erleichtern und zu fördern.“
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Muss das sein?
Stromsparen mit den Geissens
Ihre Fans werden begeistert sein: Carmen und Rooobert, („die Geissens“), neureiche Proll-Millionäre, werben fürs Stromsparen. Behangen mit Glitzerschmuck, in der Hand ein Glas Schampus, in Fläz-Liegestellung vor einem mit Kitsch-Putten verzierten Swimmingpool, fabulieren sie in einem TV-Clip über ihren Bedarf an elektrischer Energie. Weiterlesen







