Rache – am besten noch vor Ultimo
Von Klaus Commer*
Der Traum kommt mir häßlich vor. Aber er grinst mich an und will sich nicht vertreiben lassen. Klar, Weihnachten ist ein Fest der Versöhnung. Und vor dem Neujahrsmorgen schwimme ich auf einer Welle bester Vorsätze, bis der Bösewicht in mir wieder festen Boden unter den Hufen hat. Aber ist diese Zeit zwischen den Jahren nicht die optimale Gelegenheit, noch die eine oder andere Rechnung zu begleichen? Rache ist nun mal süß, aufregender noch, bittersüß. Da steht noch in der Garage der Sack mit dem zusammen gefegten Laub vom Baum in Nachbars Garten. Der wollte ihn abholen, entsorgen und hat sich nicht blicken lassen. Die Nächte sind jetzt lang und wenn er in ihrem Schatten die Christmette besucht, könnte ich doch mal das alte Loch hinten im Zaun nutzen und auf seiner Terrasse das welke Herbst-Lametta verstreuen.









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